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Fahrten

 



Auswärtsopfer - FC Schalke 04 X:X Tag. Monat 2008


Umfassende Berichte der Rückrunde folgen zeitnah!
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Cologne - FC Schalke 04 1:2 13. September 2009


Zum Ausklang des Wochenendes noch ein Highlight, Auswärtsspiel in Köln. Letztendlich entschlossen sich nur drei Personen unsere Mannschaft im Nahen Köln zu unterstützen. Dies bedeutete für mich und Zewa es mal ein wenig ruhiger als sonst an zu gehen und mit einem bisschen Zeit im Gepäck ganz ohne Stress gegen Köln zu reisen. Der Rocky nutzte zuvor die Gunst der Stunde und besuchte seine Verwandtschaft. Ihn sollten wir erst in Köln treffen. So machten wir uns um 12 Uhr von Dülmen, über Essen, bis Köln auf den Weg. Die Hinfahrt wurde mit ein paar Pils und Lektüren schnell verbracht, waren doch zu der Zeit noch nicht viele Schalker unterwegs. In Messe-Deutz entschieden wir uns aus zu steigen um sich mit Rocky am „Neumarkt“ zu treffen. Auf dem Gleiß wurde man von einer jungen Dame „empfangen“, die sich voller Lust, ihr Frühstück noch mal durch den Kopf gehen ließ... Netter Anblick.... Nach dem wir schnell die Toiletten inspiziert hatten, kamen uns doch glatt ein paar nette Beamte entgegen, die auch eine Pause brauchten. Dummerweise funktionierte zu Gleich die Eingangskontrolle zum Klo nicht mehr. Wir konnten nicht mehr raus, sie nicht rein. Ein beherzter Sprung über das Drehgitter, vorgeführt vom Beamten in Grün, wollte Zewa dies nachmachen. Das Drehgitter gab aber nach und es endete fast in einem Desaster ;). Nichts passiert und die nachfolgenden Beamtinnen haben dann auch brav für die Toilette bezahlt. Komischerweise gab es hier am Bahnhof ein überaus hohes Maß an Uniformierten. Im Bahnhofsinneren traf man immer wieder vereinzelte Gruppen, aber nach dem wir uns mit Kaltgetränken ausgestattet hatten, (Kölsch, mit Veltins fällt man so schnell auf ), mussten wir beide doch schwer staunen als draussen eine große Anzahl von Einsatzwagen standen. Fussballfans sind anscheinend doch Verbrecher... Mit der Strassenbahn fuhren wir dann zum „Neumarkt“. Dort erkannte man schon aus der Ferne die Schildergasse, die Einkaufspassage in Köln. Auf Grund des Zeitplanes konnten wir uns dort erst mal eine Pause gönnen und den Burger King testen. Zum Nachtisch brachte Rocky noch eine Schachtel Pralinen mit, die er zuvor vergessen hatte weiter zu geben. Zewa konnte dieser Versuchung nicht widerstehen und aß zum Erstaunen(?) aller Anwesenden die Packung, mit Ausnahme von drei Pralinen (eine aß ich selbst, den Rest überließen wir dem Zug), komplett auf. Kaffeefahren gibt’s wo anders ;). Das motivierte Trio machte sich mit der nächstbesten Bahn auf zum Stadion. Der Zeitvorteil lag weiterhin auf unserer Seite, sodass wir noch ein paar Getränke vor dem Stadion verzehren konnten. Auf Grund von Unterhopfung musste Rocky dem Ruf des Pilses nachkommen, erkannte aber gleich das die Kaltschalen nicht dem entsprechen, was man im Pott gewohnt ist, und verschüttete so gleich seinen zuvor gekauften Vorrat, vor allen Anwesenden. Besser war Zewa veranlagt, er konnte die übrig gebliebenden Karten schnell an den Mann bringen. Gut so! Nach dem sich der Block schon deutlich gefüllt hatte, machten wir uns auch auf dem Weg. Mit zwei „Stehern“ und einem „Sitzer“ fanden wir dennoch alle Platz im Stehbereich. Ausgestattet mit Doppelhalter konnte das Spiel beginnen. Zum Einlauf der Mannschaften wurden gefühlte 100 Doppelhalter im Block präsentiert. Die Meute war in guter Stimmung und die erzeugte Euphorie konnte gleich am Anfang auf die Mannschaft übertragen werden. Keine 10 Sekunden gespielt schossen unsere Blauen den ersten Führungstreffer. Die Masse tobte und allen waren sich sicher, das wird ein geiler Abend. Das Gefühl wurde zu gleich wieder gehemmt, als Pod-olski einnetzte. Der Stimmung konnte dies aber kein Abbruch bringen, wir feierten weiter unsere Mannschaft. Nach dem Seitenwechsel reagierten wir wieder schnell, der zweite Führungstreffer wurde erzielt. Die Masse konnte nun nichts mehr halten, zu dritt(und alle anderen) rockten wir das Stadion. Auch wenn am Ende die Partie ein bisschen zu zittern begann, erreichten wir dennoch verdient den Auswärtssieg. Glücklich und mit drei versprochenen Punkten im Sack machten wir uns zügig zurück gen Heimat. Den Sonderzug verpassten wir leider, dennoch konnten wir schnell aus Köln wieder abreisen. Zuvor noch einmal den Dom beguckt und gesehen wie davor 10 platzierte Einsatzwagen von der Hundertschaft weggefahren wurden. Ein sehr interessantes Bild ;). Wie üblich verpassten wir den Zug in Essen um 5 Min. fuhren dann aber mit der nächsten Möglichkeit Richtung Haltern. Den Rocky verabschiedet, mussten wir noch 30 min auf das Bettchen warten. Letztenendes lagen wir dann um 00.45 glücklich zu Hause im Bett.
Private


Looserkusen - FC Schalke 04 2:1 15. November 2008


Um 12 Uhr ging es los – mit dem Wochenendticket stiegen Köter und meine Wenigkeit in den Zug Richtung Essen und machten uns auf ins idyllische Leverkusen. (Als Anmerkung sei gesagt, dass es mein erstes Auswärtsspiel war …) In Haltern stieß dann Rocky zu uns – auch wenn er nicht sehr frisch aussah, war er ebenfalls voller Vorfreude aufs Spiel. Von Station zu Station füllte sich die Bahn und wir wurden von allen Seiten mit Fans unterschiedlichster Vereine, sei es Gladbach, die Bazis oder auch leider einige Zecken, belagert. Die Stimmung war dennoch recht ausgelassen. Schließlich nahmen wir noch an der Station GE Hummel in Empfang, natürlich mit einer Flasche Veltins in der Hand … Nun waren wir komplett und die Reise konnte weitergehen. Die eine Station bis Essen dauerte auch nicht mehr allzu lang und wir hatten später gut eine halbe Stunde Aufenthalt am Essener Hauptbahnhof. Dort vertrieben wir uns die Zeit mit dem ein oder anderen Bierchen, wahlweise auch Vita Malz, und vergnügten uns unter anderem mit Asi Erich, der den Weg zu uns gefunden hatte. Schließlich ging es mit dem Zug weiter gen Leverkusen. Die Bahn war immer noch rappelvoll und zu unserer Freude stiegen noch ein paar grüne Männchen mit ein, damit auch für die Sicherheit gesorgt war. Es war recht amüsant zu sehen, wie viele komische Vögel uns allein auf der Hinfahrt begegnet waren. So sei zum einen ein Typ mit goldenen Turnschuhen erwähnt, der anscheinend viel von sich hielt, weil er dementsprechend aussah. Vor dem Zugklo bildete sich somit eine Traube, nicht weil wir unbedingt alle mal mussten, sondern auch, weil es erstens wenig Platz gab und wir zweitens angeregte Gespräche mit anderen Schalkern führten, wie zum Beispiel dem goldenen Turnschuh-Typen. Endlich in Leverkusen angekommen wurden wir auch schon gleich von mehreren Streifenwagen, grünen Männchen, sowie Pferdchen, die ebenfalls mit grünen Männchen bestückt waren, erwartet. Es war so voll, dass zwei Schalker sogar nach dem Weg zum „Stadion“ fragen mussten … Da alle komischerweise schon wieder Durst hatten, mussten Rocky, der sich extra „ausgezogen“ hatte, um unerkannt zu bleiben, sowie Hummel, Nachschub an einem Bahnhofskiosk holen. Köter und ich standen uns somit rund 20 Min. die Beine in den Bauch und schauten in die idyllische Landschaft… Nachdem wir wieder vollzählig waren, machten wir uns auf den Weg zur Großbaustelle BayArena. Hummel und Köter, der ohne zu kontrollieren rein kam, weil er ja angeblich aus Schalke kam (komischer Ordner), näherten sich ihren Stehplätzen – Rocky und ich verabschiedeten uns in Richtung F4 zum Sitzen. Das war der Beginn eines nicht gerade hochklassigen Spiels, bei dem wir schon nach der ersten Halbzeit die Rückreise planen wollten. Doch dann dachten wir uns: Augen zu und durch. Das einzig gute am Spiel war die Stimmung. Wir sangen, wenn wir uns nicht gerade mal wieder über eine vergebene Torchance aufgeregt hatten, wie der ganze Block mit uns, pausenlos und feuerten unser Team an, wo es nur ging. Leider wurden wir nicht belohnt und mussten mit einer bitteren Niederlage wieder die Rückfahrt antreten. Meine ach so netten Mitfahrer waren zu dem Zeitpunkt schon alle etwas sehr angetrunken, um es mal vorsichtig zu formulieren ;-). Da Köter und Hummel hingegen noch nicht genug hatten, beschlossen sie nach dem Spiel gen GE zu fahren, während Rocky und ich uns direkt auf den Weg nach Hause machten. Bis Essen fuhren wir aber alle zusammen und die Rückfahrt stellte sich als äußerst amüsant heraus, zumal Hummel mit seinen Kaninchenfotos, die er auf seiner Kamera hatte, Stimmung machte, Rocky vor Schmerzen, weil er auf’s Klo musste, nicht mehr sitzen oder lachen konnte und ich mich zu drei geselligen älteren Damen setzen durfte, die auch ziemlich abgedreht waren. Rocky freundete sich gleich mit ihnen an und machte ein Foto … In Essen angekommen waren wir uns alle einig, dass wir nach rund acht Stunden, es war mittlerweile 19.30 Uhr, vielleicht mal etwas Nahrung zu uns nehmen sollten. So steuerten Rocky, Köter und ich Mc Donalds in Bahnhofsnähe an, während Hummel sich mit seinem Döner nebenan vergnügte. Dort liefen uns noch ein paar sehr merkwürdige Typen über den Weg, die sich gegenseitig verkloppen wollten, sowie eine einsame Zecke, die bei Mc Donalds, das überwiegend von Schalkern belagert war, fehl am Platz war und sich verbal versuchte auszudrücken … Nun trennten sich unsere Wege. Köter und Hummel fuhren mit dem Zug nach GE, während Rocky und ich den Zug um 20.15 Uhr Richtung Haltern bzw. Dülmen nahmen. Wir hatten noch ca. 20 Min. Aufenthalt am Essener Bf, an dem wir unsere Mc Donalds-Einkäufe verspeisten und uns Geschichten zur Müllentsorgung von einem besorgten Familienvater, der gerade mit seinen Kindern aus einem Kinofilm über Müll kam, anhören mussten. Ganz brav entsorgten wir somit den Müll im Mülleimer, ärgerten noch ein paar Zecken vom Gleis gegenüber, wurden von einem Lackaffen angequatscht, der meinte mit uns über das Spiel und Schalkes Einkaufsphilosophie sprechen zu müssen und verdrückten uns dann aber in den Zug. Die Rückfahrt war ziemlich ruhig, da nur einige Bazis herumliefen und Sprüche von sich gaben … Um 21.30 Uhr war die Auswärtsfahrt nach Leverkusen für Rocky und mich beendet, während die anderen beiden noch in GE verweilten …
Marie


HSV - FC Schalke 04 1:1 19.Oktober 2008


Nachdem ich mich nach dem letzten Spiel in Hamburg entschlossen hatte, aufgrund der unverschämten Preise die Hamburger Arena nie wieder zu betreten, bin ich kurzfristig dann doch umentschieden worden und hab mich mal wieder auf den Weg nach Hamburg gemacht. Los ging’s zunächst alleine am Samstagmittag um 12.30 Uhr mit dem Wochenend-Ticket nach Münster. Dort am Bahnhof traf ich dann Lena und wir enterten direkt den Zug nach Osnabrück, wo wir eine knappe Stunde Aufenthalt hatten und erst mal Bier- bzw. Pommes-Currywurst-Pause machten. Weiter ging es dann mit der Bimmelbahn nach Bremen, wo wir unterwegs Verstärkung von einer jungen Dame bekamen, die sich uns bis Hamburg anschloss. Zwar wollte sie aufgrund von Perlschaden kein Bier mittrinken, aber war sehr nett und wusste interessante Sachen zu erzählen. Während der 40-minütigen Pause in Bremen genehmigten wir anderen beiden uns das ein oder andere Beck’s und sahen uns die erste Halbzeit des Spiels Bremen gegen Doofmund an, was aber nicht sehr spektakulär war. Ohne große Zwischenfälle gelangten wir dann von Bremen nach Hamburg. Auffällig in der Bahn war allerdings, dass dort gleich DREI Schaffnerinnen gleichzeitig kontrollierten und an einem der winzigen Zwischenhaltebahnhöfe ein Großaufgebot von Polizeibeamten wartete, offenbar auf irgendwelche Fußballfans. Naja. In Hamburg trennten wir uns dann, und ich fuhr mit Lena erstmal zu den Landungsbrücken, um lecker Fischbrötchen zu essen. Anschließend fuhren wir zu ihrem Kumpel Jörg und brachten dort unsere Klamotten unter. Der hatte sich den Fuß gebrochen und konnte so weder zum Fußballspiel noch am Samstagabend in die Stadt gehen, sondern musste das Haus hüten. Ich machte mich dann nach einer Beck’s-Zwischenbesprechung in der Wohnung mit Lena auf zur Reeperbahn, wo wir meine Internet-Bekanntschaft Tom (den ich vorher noch nie gesehen hatte) trafen und mit ihm den „Ballroom Hamburg“ besuchten. Dort gab es eine Release-Party für das neue AC/DC-Album, und für uns drei viel Bier zu trinken. Im Laufe des feuchtfröhlichen und sehr interessanten Abends gewann ich sogar aufgrund eines (laut Augenzeugenberichten grandiosen) Luftgitarrensolos im Stil von Angus Young die neue CD, und nachdem Lena bereits gegen 2 Uhr etwas angeschlagen zur Wohnung zurückgekehrt war, verabschiedete ich mich gegen 4 Uhr von Tom und machte mich ebenfalls auf den Weg zu meiner Schlafstätte. Aufgrund kleinerer Probleme und nach einer längeren Kaffeepause in einer Tanke wurde ich dann dort um 6 Uhr von Lena erwartet bzw. eingelassen. Das gemeinsame Frühstück fand dann dementsprechend erst gegen 14 Uhr statt. Nachdem dann etwas später mit Eule und Rainer noch zwei weitere Kollegen eingetroffen waren, machten wir uns zu viert auf den Weg in die Arena, natürlich mit diversen Bierpausen und einer etwas längeren Vorbesprechung vorm Stadion. Pünktlich um kurz vor 5 erreichte ich dann mit Rainer den Stehblock (Lena und Eule hatten Sitzplätze) und sahen ein interessantes Spiel und ein leistungsgerechtes Unentschieden. Sehr unterhaltsam waren auch einige Schalker Fans in unserem Umfeld, die vollkommen verstrahlt waren, aber mit vollem Einsatz die komplette erste Halbzeit durchschrieen. In der zweiten Halbzeit war es dann aufgrund von Stimmbandproblemen etwas ruhiger… Nach dem Spiel trafen wir uns wieder und machten uns mit frischer Wegzehrung zurück zu Jörgs Wohnung, um unsere Sachen zu holen. Wir verabschiedeten uns von Jörg und von Rainer, und ich machte mich dann mit Lena und Eule auf den letzten Abschnitt unserer Reise. Nach diversen Boxenstopps und einem längeren Aufenthalt in der Pizzeria „Mamma Mia“, wo wir ausgezeichnete Pizzas aßen, kamen wir um 22.30 Uhr am Bahnhof Altona an und bestiegen den IC nach Münster. Dort im Abteil trafen wir auf eine Pornodarstellerin (die von der Erotikmesse in Hamburg kam und leider in Bremen schon wieder aussteigen musste) sowie drei völlig besoffene Schalke-Fans aus Herne, die zwar teilweise sehr stumpf drauf waren, aber zumindest für eine unterhaltsame und lustige Rückfahrt sorgten. Nur der Schaffner war nicht so begeistert darüber, dass unser Haufen in größeren Mengen Bier und Zigaretten vernichtete, und wollte uns zwischenzeitlich rauswerfen. Letztendlich kamen wir aber dann doch in Münster an, wo ich Lena und Eule noch nach Hause brachte und dann mit zwei Nachbesprechungsbier auf die Bahn nach Dülmen wartete. Die fuhr auch pünktlich um 2.11 Uhr ab, und außer mir waren noch auffällig viele weitere versprengte Schalker an Bord. Ich war aber dann trotzdem froh, als ich um 2.30 Uhr endlich wieder am Bahnhof Dülmen war. Fazit: Eine sehr schöne und gelungene Tour, die man in der Konstellation und trotz der hohen Ticketpreise fürs Stadion gerne wiederholen kann.
Köter


Sg Wattn Scheiss 0X - FC Schalke 04 0:1 09.Juli 2008


Nach der viel zu langen Sommerpause – trotz der EM – hieß es endlich wieder: Die Vorbereitung auf die Bundesliga beginnt! Auch wenn Wattenscheid nicht der attraktivste Gegner ist – gab es zumindest ein neues Stadion zu besichtigen; also wurde die Fahrt in die Provinz zum `Auswärtsspiel` geplant; Ok, die Lorheidestrasse liegt ganze 8 Minuten mit der 302 ab GE – HBF, also näher am Bahnhof als unsere Donnerhalle – und es würden erwartungsgemäß mehr Auswärtsfans als Heimanhänger vor Ort sein, aber gut. Na kurzer Planung gab es mehrere Zusagen, welche in Absagen und anderweitigen Zu- und Absagen endeten; am Ende machten sich die Sektion Dülmen mit Markus, Marcel und Zewa sowie der Herr Tom aus Haltern auf den Weg gen Bochum. Kultig: Marcel weigerte sich am Bahnhof beim Ticketkauf das Datum des Tickets = 09 einzutippen! In Testspielzeiten muss man sich in den Zügen mit staunenden Gästen ob des Beginns der Bundesliga auseinandersetzen – aber die Pilsetten schmeckten trotzdem gut. Nach der Ankunft in Wattn Scheiss nahm der königsblaue Bandwurm seine Route gen Stadion auf; dieses war schön zwischen Brennesseln und Büschen gebaut – wohl daher der Begriff Heide- ganz nett aber nix besonderes – like Karlsruhe in XXS. Ein paar überflüssige Karten wechselten noch schnell den Besitzer und ab in die Lorheide. Immerhin gab es zwei überdachte `Tribünen`. In Wattn Scheiss rechnete man anscheinend mit rund 500 Blauen – anders ist der EINZIGE Bierstand für 4 Stehplatzblöcke und geschätzte 3.000 Steher nicht zu erklären – auf dem es natürlich ganze 5 Bedienungen und 2 Zapfanschlüsse gab. Somit verpasste ich über 20 Minuten der so spektakulären (Achtung: Ironie!) ersten Halbzeit, da GLEICHZEITIG beide Fässer an den Anschlüssen leer waren und es zunächst keine neuen Fässer gab – Provinz ole, obwohl da ist jedes Kaninchenzüchterfest oder jeder Seniorenheimausflug besser mit Flüssignahrung gesegnet. Also durften die durstigen Schalker zunächst mal die frisch geholten 4 Fässlein selber zur Zapfstation bringen; am besten hätten sie auch gleich gezapft! Wenig verwunderlich, dass jeder Blaue direkt 10 oder mehr Bierchen bestellte…Einziger Lichtblick: Prost frisches Veltins! Noch ein kurzes Wort zum `Essen`, was diesen Namen nicht verdiente. Die Grillsachen pechschwarz von außen und trocken wie nix aber roh und kalt von innen – kein Wunder wenn man 1 cm über der Kohle grillt und das Grillgut nach kurzer Schwarzphase direkt verkauft…Warum man das alles berichten kann? Weil die erste Halbzeit eine blamable Einstellung und ein extrem langweiliges Spiel brachte, so dass alle sehr glücklich mit dem Halbzeitpfiff waren. Nichts zu sehen vom 6:0 Zauber-Fussball des Vortages in Oer-Erkenschwick, welchen Tom den ganzen Tag über bewundernd verwähnte. Außer dem sehenswerten Freistoßtor von Pander in der zweiten Halbzeit sind nur noch drei Sachen zu erwähnen: Marcel ging Bierholen, Regen setzte ein und Halil A. aus GE! Besagter schaffte es, vierfach freistehend vor dem Kasten die Kugel übers Gebälk zu köpfen oder schiessen – selbst wenn das Tor ohne Keeper alleine vor ihm stand…Kein Kommentar! So verließen die meisten Fans enttäuscht das Lorheidestation und Markus konnte seinem ersten Auswärtsspiel außer einem: „Gewonnen, dabei gewesen, schnell nach Hause“ nicht viel abgewinnen. Aber wenigstens waren die Jungs vom Catering unter der Tribüne nett, machten wir doch einen kurzen Abstecher auf dem Rückweg und holten uns frischgezapftes, kühles Veltins für den Heimweg unter dem Motto: „Zahl drei, Nimm 3 plus Cola gratis für den Kleinen“. Ab in die 302 gen Ge und den Zug um 20:56 noch bekommen; wenigstens noch ne Stunde eher als geplant daheim. Lustige Zugaktion: Tom fragte den Zugbegleiter, ob er bei der Aktion: „Nimm 3, zahl 4“ mitmachen würde, was dieser sofort energisch ablehnte. Nach direkt einsetzendem Lachen unsererseits überlegte er noch kurz und ging fix weiter. Tja, wer unser Geld nicht haben will… So endete ein Testspiel, das erste und vermutlich letzte für die Sektion Dülmen – mit der Hoffnung das ´echte´ Auswärtsspiele besser werden im August, September und manche erst im Oktober diesen Jahres…
Die Zewa - Company


Nürnberg - FC Schalke 04 X:X 17.Mai 2008


4 Tage Nürnberg - unterwegs im Auftrag des FC Schalke und zur Fanverständigung: Am Freitag Morgen trafen wir uns am Halterner Bahnhof für die Reise in den Süden. Alle hoch motiviert und mit zahlreichen Getränken ausgestattet ging es zunächst Richtung Düsseldorf. Auf dem Weg (mittlerweile noch besser drauf) einige Proben unserer Sangeskunst an den jeweiligen Bahnhöfen (rotweiß Essen f….n und vergessen, Zebras in den Zoo, usw.). In Düsseldorf hatten wir noch einige Stündchen Zeit bevor wir einchecken mussten und so machten wir uns mit dem Flughafen – Bus vom Bahnhof zum eigentlichen Hauptgebäude auf. In diesem befand sich ein grün gekleideter Beamter, welcher gerade Schichtende hatte. Bei diesem bestellte ich als erstes mal ne Portion Zitroneneis, da ich, wie ich Ihm mitteilte davon ausginge, dass auf seinem Kopf eine Eisverkäufermütze ruhte. Der freundliche Beamte verfügte über ausreichend Humor und konterte geschickt er habe Dienstschluss und kein Eis bei. Angekommen, nutzten wir erst einmal die „gastronomische Vielfalt“ des Flughafengebäudes, tranken einige leckere Bierchen und nachdem die Frauen feststellen mussten, dass immer gerade da das Klo geschlossen ist weil geputzt wird, wo und wann Sie gerade müssen, konnten wir auch schon einchecken. Aber erst mal einkaufen! …. Zollfrei! …. Nur das nötigste! …. Whiskey, Tequilla …. Und was man noch so unbedingt braucht! Also …. Türen zu …. Start …. Flughöhe erreicht! Eine Stuardess ging durch die Reihen …. Was Süßes oder was Salziges? Ein Getränk? …. JAU! Bier und Salzstangen! Also …. Dose auf … der ertönt das Signal zum Tisch hochklappen und anschnallen! Hä? Hab ich was verpasst? Zeitsprung? Also Dose auf ex, Salzstangen in den Halz gestopft und der Bedienung den Müll in die Hand Gedrückt. Abwärts geht’s! Nach nur 38 Minuten vom Schließen der Tür an gerechnet gingen die Türen schon wieder auf! Dat is fix! Koffer geschnappt raus aus dem Flughafen und ab inne S-Bahn! 4 Stationen bis zur Altstadt und gerade mal 30 Minuten nach der Landung standen wir mit unseren Koffern schon in Nürnbergs Altstadt. Kaum aus der S-Bahnstation heraus riefen schon vom weiten Kalle und seine Familie meinen Namen über die Strasse: „ Toooom“. Also hin. Drücken. Wie geht`s? Wie lange bleibt Ihr? Na dann bis nachher! Der Fanclub aus Oeynhausen ist mir schon lange bekannt. Ein Schalker ist halt NIE allein. Danach erstmal zum Kiosk! Biervorräte auffrischen! …. Dann Koffer abstellen …. Wir werden wieder freundlich mit: „Aaaah meine Schalker“ empfangen und von der Wirtin gedrückt. Ab in unsere Stammkneipe die Wirtin Elke drückt uns auch jeden einzeln…. Jetz is aba gut mit dat geschmuse! Da kommt auch schon die obligatorische Tequilla – Begrüßungs – Runde! Alles wie immer! Unsere Fanclub – Wand hängt noch! Ein Nürnberg – Fan hat sich unten am Rand verewigt! Das wahr bei unserer letzten Abreise noch nicht! Also Wand auffrischen! Neue Mitfahrer! Neues Datum! Arbeit erledigt! Saufen! Nach kurzer Zeit traf auch unsere Verstärkung aus Frankfurt ein und wir waren für diesen Tag komplett! So geht der Abend recht lustig vorbei und mit anderen Nürnberg und Schalke Fans feiern wir bis weit in die Nacht! Am nächsten Morgen waren wir bei den Nürnbergern zum Brunch eingeladen. Nur zwei Stationen vom Stadion entfernt im Ortsteil Moosbach wohnt Jochen in einem alten Gutshof. Sehr geil! Holzfässer mit Bier standen gut gekühlt schon parat, der Grill bruzelte schon vor sich hin und zahlreiche Cluberer riefen uns schon vom Weiten zu. Da warn se wieder: Holgy, Jonny, Jochen usw. und nach ein paar Bierchen stand fest: Fußball! FCN geg. Schalke! Loß geht`s! Erste Halbzeit es steht 2:2 …… wo is mein Sauerstoffzelt? Zweite Halbzeit ….. endlich der Abpfiff! Die Cluberer gewinnen 3:2! Aber dafür haben wir jeder 3 Kilo Gewicht verloren! Irgend wann meldet sich Hummel auf meinem Handy: „Wir sind jetzt in Nürnberg“! „OK treffen uns am Stadion“. Loß geht`s! In die Bahn ….. „Schönes Spiel, Euch auch“ Händedrücken! Das Spiel: Schalke gibt 50% Nürnberg gibt 30%! Scheinbar will keiner gewinnen…… Dann 1:0 für Bielefeld! Mittlerweile führt Schalke 2:0! Währe schön für Schalke …… Wenn nicht Bremen in Leverkusen führen würde. Nürnberg steigt ab, Schalke muß in die Champions League Qualifikation! Wie doof! Irgendwie hat`s kein Bock gemacht zu gewinnen! Die ganze Zeit lag eine komische Stimmung über dem Stadion! ….. und man hörte von Schalker Seite mehr unterstützende Gesänge für die Cluberer als sonst! So verlassen wir das Stadion! Traurige Gesichter um uns herum! Der Fantreff ist wie immer gut besucht und Nürnberger und Schalker trinken gemeinsam wie immer und friedlich Ihr Bier miteinander. Singen hört man jedoch kaum und so verlassen wir den Ort des Geschehens in Richtung Altstadt, wo wir dann mit den Cluberern und Schalkern gemeinsam bis zum späten Abend doch noch richtig abfeiern. „ JA DER CLUB, JA DER CLUB JA DER CLUB STEIGT WIEDER AUF!“ Am Sonntag erstmal auf ruhig! Durch die Altstadt schlendern, bisschen Andenken für die Daheimgebliebenden einkaufen und den „Frischlingen“ einige Sehenswürdigkeiten zeigen! Danach in einen Super Biergarten zwischen historische Wehrmauer und uralten Häusschen. Direkt an der Pregnitz (dem durch Nürnbergs Altstadt fließendem Fluß). So sitzen wir unter den alten Linden in mittelalterlicher Atmosphäre und genießen ein Bier nach dem anderen und wieder wird es spät. Am Montag …. Abreisetag ….. Frühstück …. Koffer packen …. Bier holen und nachdem Wir noch auf einem Abstecher zum „ALEX“ waren (Schalker Kneipe in Nürnberg) geht`s dann Nachmittags in umgerdhter Reihenfolge zurück nach Haltern! Gegen 21.00h kamen wir in der Heimat an, brachten kurz unsere Koffer nach Hause und trafen uns dann noch wie jedes Jahr um ein kleines „Abschlußbierchen“ zu verköstigen…….. bis 2 Uhr!
Lothar, Tom und die Urlauber


HSV - FC Schalke 04 0:1 26.April 2008


Hamburger - immer wieder zum Vernaschen gut...oder die Kuranyi Show geht weiter! Mit einem leichten Perlschaden vom vorabendlichen Konzert und Biertrinken wurde ich um 6.30 Uhr vom Wecker geweckt, da bereits um 7.28 Uhr der Bummelexpress Richtung Fishtown losrollen sollte. Nach einem Kaffee und einem Brötchen erhielt ich bereits einen Anruf aus Haltern. Reinhold am Apparat, der fragte, wo denn Tom abgeblieben wäre. Da ich das auch nicht wusste, und Tom telefonisch nicht zu erreichen war, machte ich mich auf zum Bahnhof Dülmen, wo ich ein WE-Ticket holte und einen motivierten und ausgeruhten Zorro traf, der am Abend zuvor bereits um 21 Uhr schlafen gegangen und dementsprechend wach war. In der überraschenderweise pünktlichen Bahn trafen wir dann auch gleich Reinhold und seinen Sohn Daniel und machten es uns bei einem Bierchen gemütlich. Da viele Schalker eine andere Route (über Minden und Hannover) gewählt hatten, war in der Bahn relativ viel Platz. Ohne Probleme konnten wir in Münster umsteigen, und in Osnabrück hatten wir sogar gar keinen Aufenthalt, stiegen aus und in die am Nachbargleis stehende Bahn direkt wieder ein. Mal ein guter Service der DB. Auf der Fahrt nach Bremen wurden weiter Fachgespräche geführt und Krombacher vernichtet. Kurz hinter Hasbergen meldete sich auch ein ziemlich verschlafener Tom am Handy, der „sauber verpennt“ hat. Da er keine Lust hatte, alleine mit einem Intercity hinterher zu reisen (Wochenendticket-Tour hätte er nicht mehr geschafft) blieb er mit 2 Karten zuhause [da Sven sich krank gemldet hatte] und sah sich das Spiel wohl im Fernsehen an. Wir erreichten Bremen also eine Stunde früher als geplant (dank der Aktion in Osnabrück) und wollten erst mal den Bahnhofs-Burger King aufsuchen, doch leider versperrte eine starke Polizeikette den direkten Weg Richtung Hauptausgang und Burger King. Unsere grün-weißen Freunde hatten jedoch erwartungsgemäß den IQ einer Türklinke, denn wir gaben natürlich nicht auf, nahmen den Hinterausgang vom Bahnhof, liefen einmal außen herum und dann vorne wieder rein. So kamen wir ohne Probleme zum Frühstück Ich begnügte mich mit 3 Cheeseburgern. Die andere aßen wesentlich mehr, Zorro als Nachtisch sogar noch einen vegetarischen Country-Burger. An der nicht mehr wirklich motivierten Polizeikette kamen wir von dieser Seite problemlos vorbei, so dass wir wieder einmal durch den Bahnhof liefen, hinter wieder raus, in den nächsten Supermarkt Veltins holen, und dort auch Bier wegbringen konnten. Anschließend setzten wir uns ans Gleis und warteten auf die Bahn nach Hamburg, die pünktlich kam und uns sowie eine große Anzahl weiterer Schalker problemlos um 12.40 Uhr ans Ziel brachte. Zwar stiegen auch viele HIV-Fans ein, aber die Schalker blieben in der Mehrheit und es entwickelten sich mehrere Gröl-Duelle, die meist unentschieden endeten. In Hamburg angekommen hatten wir noch Zeit, bevor wir zum Stadion aufbrechen wollten, und setzten uns erst mal in den großzügig bemessenen Eingangsbereich einer gemütlichen Kneipe mit Blick auf die Bahnhofstraße. Interessant wurde es, als zwei grün-weiße Partybusse langsam vorbeirollten, gefolgt von einem größeren Haufen Asiaten mit China-Flaggen. Das ganze stellt sich als Chinesen-Demo dar, die für die Olympiade und gegen den „Spiegel“, die ARD, N24 und ntv demonstrierten. Die in den Biergärten sitzenden Fußballfans fanden das allerdings nicht so toll, allen voran von Zorro und Reinhold gab es lautstarke „Freiheit für Tibet“ Rufe. Das Holsten schmeckte trotzdem gut. Merkwürdig war nur die Kneipen-Toilette, die von den Temperaturen eher an eine Sauna erinnerte. Mindestens 50 Grad im Keller. Da hat wohl einer vergessen, die Heizung auszudrehen… Anschließend ging es per sehr langsamer Straßenbahn und einem ausführlichen Fußmarsch durch den Volkspark ins Stadion. Die Stimmung dort war im Gästeblock durchweg sehr gut, was nicht zuletzt am frühen Tor lag. Von den Hamburgern war nix zu hören, bei uns wurde dagegen 90 Minuten durchgefeiert. Sehr schöne Sache. Danke einiger Sprinteinlagen und mit etwas Glück bekamen wir die Bahn um 18.15 Uhr und landeten gegen 19.30 Uhr in Bremen. Vorher trafen wir in der Bahn aber noch auf einen etwa 75-jährigen, zahnlosen, sehr gut in Anzug gekleideten Herrn, der offenbar recht stramm war. Er stellte sich als Zuhälter und Marine-Soldat vor und war auch sonst sehr gut drauf. Einige Kommentare von ihm: (zeigt auf Zorro): „Der ist gefährlich! Der kann v*g*n UND nachdenken, so was ist immer gefährlich!“. Zu mir: „Du bist Möbelschlepper! Ach nee, Möbelspediteur!“. „Meine Zähne sind mir alle beim L****n ausgefallen!“. Zum Glück torkelte er nach kurzer Zeit weiter, aber der kurze Auftritt war schon recht legendär. In Bremen stellten wir fest, dass die 20-Uhr-Bahn nach Osnabrück SAMSTAGS NICHT fährt. Ganz toll. Mussten wir 90 Minuten auf die nächste Bahn warten. Keine Ahnung, welcher Vollidiot sich so was ausgedacht hat… Naja, nahmen wir halt unser Abendessen bei McDonald’s ein (wieder 3 Cheeseburger), pflanzten uns danach noch in einen Irish Pub und holten anschließend noch ausreichend Beck’s als Wegzehrung, bevor wir uns auf den letzten Teil der Rückfahrt machten. In Osnabrück hatten wir wieder nur 1 Minute Aufenthalt, so dass wir in Münster 1 Stunde eher als geplant ankamen und dann auch dementsprechend 1 Stunde eher zuhause waren. Negativ fielen auf dem letzten Reiseabschnitt einige vollstramme Schalker auf, die auf stumpfe Art und Weise weibliche Mitreisende anlaberten. Ein weiterer Krakeeler war am Anfang recht lustig, nervte aber nach 1 Stunde dummen Sprüche-Absonderns. Ansonsten verlief der Rest relativ ereignislos, so dass ich mit Zorro um 23.35 Uhr in Dülmen ankam. Insgesamt eine sehr schöne und erfolgreiche, die in dieser Konstellation gerne wiederholt werden kann!
Köter


Bremen - FC Schalke 04 1:5 12.April 2008


Es galt mal wieder Fischbrötchenverkäufern bei der Arbeit zu zusehen, denn es ging in den Norden nach Bremen. Nach Baustellenverspätung sollte ich morgens um halb Zehn die Sektion Haltern im Zug aufgabeln, was mir aber leider nicht gelang. Nach Eintreffen des Zuges überkam mich die Erkenntnis das wir mit den UGE´lern zusammen fahren würden und mir blieb nur der Platz an der Tür in dem sonst total überfüllten Zug. Somit machte ich mich zuerst alleine auf den Weg, in der Hoffnung den Rest in Münster zu treffen. Aber auch dieser Wunsch blieb mir verwährt. Auf Grund der Verspätung bekamen wir den sofortigen Anschlusszug Richtung Osnabrück. Eine Suche nach meinen Leuten war vergebens, und wie später erfahren wurde zur Gleichen Zeit der „Suchtrupp Private“ in Dülmen ins Leben gerufen. Im Grunde war es nur eine Folge von Missverständnissen untereinander, weil jeder anders informiert war. Letzten Endes wurde aus einer kleinen Sache, eine große, die aber in Osnabrück zum Happy End führte. Denn dort traf ich dann am Bahnhof Rocky, Tom, Eric, Lutti und Schorschi mit Frau(en). Rocky meldete sich bei Zewa mit dem Kommentar, der Private wurde im Kinderparadies wieder gefunden und wir konnten endlich den Weg gemeinsam gegen Norden antreten. Wie üblicherweise hatte wir eine Stunde Aufenthalt in Osnabrück und konnte im McDonalds frühstücken gehen sowie unsere Biervorräte nachfüllen. Der Weg zur Endstation erwies sich als sehr anstrengend, denn auch dieser Zug wurde immer voller und die Temperatur sowie das Verlangen nach einer Toilette wuchsen kontinuierlich. Im selben Abteil war eine Sektion Düsseldorf vertreten, welche einen Junggesellenabschied feierte und für die einzige, kurzzeitige Stimmung sorgte. Das Abteil füllte sich weiterhin, ab und an verliefen sich auch Bremenfans ins Abteil die immer wieder fragend von Tom empfangen wurden. Er suchte verzweifelt nach einem Fischbrötchenverkäufer, fand aber keinen ;). Im Bremen angekommen machten sich die Ultras in Begleitung der Staatsmacht zu Fuß auf den Weg zum Stadion. Rocky, Tom, Eric und ich verabschiedeten sich von den anderen vieren, welche noch zu Mittag essen gehen wollten. Man wollte sich am Stadion wieder treffen, was aber nicht der Fall war. Wir trafen darauf einen Freund von Eric + einen Engländer mit denen sich vor allem Tom sehr gut verstand und verbrachten somit noch einige Zeit am Bahnhof mit dem ein oder anderen kühlen Bier. Rocky ließ es sich nicht nehmen und sorgte auch prompt für Jägermeister als Einstimmung für das bevorstehende Spiel. Dies bewirkte auch, dass wir als einzige Fans in der Strassenbahnfahrt zum Stadion fröhlich anfingen Schalkelieder zum Besten zu geben. Die Eingangskontrollen, sowie das Polizeiaufgebot hielten sich in Grenzen, die Stimmung konnte aus der Hinsicht nicht beeinträchtigt werden. Jedoch wurden mir nach kleiner Diskussion mit dem Ordner meine Aufkleber abgenommen. Er stellte mir zur Wahl, entweder ich gebe die Dinger ab oder ich würde mir das Spiel nicht ansehen dürfen. Die Entscheidung fiel mir zwar leicht, gab ich aber dennoch nicht gerne die Aufkleber ab. Rocky hatte nur einen Sitzer und somit trennten sich auch diese Wege. Die Stimmung unserer Fans war, meiner Meinung nach, übers komplette Spiel hinaus ganz gut. Das Anschlusstor vor der Pause brachte nach dem Rückstand neuen Mut auf und wir machten uns noch Hoffnungen das Spiel in der zweiten Hälfte drehen zu können. Trotz weiterer Gegentore wollte keiner das Ergebnis wahr haben und die allermeisten Schalker blieben bis zum bitteren Ende und unterstützten die Mannschaft weiterhin. Vielleicht ahnte schon der ein oder andere den darauf folgenden Trainerwechsel….Vom Ergebnis ließen wir uns erst mal nicht unterkriegen, jedoch merkte man eine gewisse Enttäuschung, was wahrscheinlich selbstverständlich ist. Zusammen mit Rocky machten wir uns wieder zurück zum Bahnhof. In der Strassenbahn gesellten wir uns zu einigen weiblichen Bremerfans und veranstalteten ein kleines Battle im Fangesang, welches wir selbstverständlich ganz gut meisterten ;). Gestärkt durch einen Döner nahmen wir den Zug um 19:00 Uhr Richtung Heimat. Glücklich über ein leeres Bahngleis machte ihr mir die Hoffnung ruhig nach Hause fahren zu können, kamen jedoch immer mehr Schalker und UGE´ler die Treppen hinauf. Wie sich später heraus stellte bekamen diese den eine Stunde zuvor geplanten Zug nicht und somit fuhr man wieder gemeinsam nach Hause. Zuvor fragte Rocky mich, Private machen wir Party oder schlafen wir. Wir entschieden uns beide für Party und versuchten dies auch gleich in die Tat um zu setzten. Eric und Tom waren genauso einverstanden und somit feierte man als wenn Schalke gewonnen hätte. Wir gaben unser Bestes und durchforsten so jedes Lied was uns einfiel. Damit erreichten wir aber nur einige unser mitgereisten Kumpels was zur Folge hatte das wir meistens alleine unsere Stimmbänder enorm in Anspruch genommen haben. Die Fahrt wurde so gestreckt das wir 2 anstatt 1 Stunde von Bremen nach Osnabrück brauchten um sogleich den Anschlusszug Richtung Münster zu erhalten. Dies erwies sich aber nicht als besonders nett. Man hatte vorher nur Bier für den Weg bis nach O. gekauft, auch war mein Margen leer, da ich erst in O. essen gehen wollte. Auch die Strecke von O. nach Münster erwies sich als nicht menschenfreundlich. Jede Toilette wurde von der Staatskraft gesperrt, war man doch schon seid Bremen nicht mehr. Um uns auch in Münster keine Gelegenheit zum Einkaufen oder sonstigen Sachen zu geben, brauchten wir auch hier länger als geplant. Pluspunkt war das wir Lutti und Schorschi wieder getroffen haben und somit endlich wieder komplett waren und den restlichen Weg gemeinsam zurücklegen konnten. Irgendwie haben sich die Verantwortlichen jedoch selbst verrechnet. Die Bahn die Richtung GE zu Verfügung gestellt wurde war ihnen auf einmal zu klein. Sie wollten nicht alle Schalker, vor allem UGE´ler, in den Zug lassen und ein Teil + Polizeiüberwachung wurde prompt am Bahnhof stehen gelassen. Geschlossen wie die Truppe ist, wartete man gemeinsam auf die nächste Bahn und wir konnten uns endlich auf den Restweg nach Hause begeben. Bemerkenswert war ein Hobbyfotograf der ein wenig gestört in der Ecke saß und mit sich ein Stativ sowie ein Informationsheft mit dem Titel „Faszination Strassenbahn“ mit sich trug. In diesem wurde verschiedene Wege aufgezählt wie man diese Faszination perfekt ins Bild bekommt. Um 23 Uhr beendete ich dann den Tag wie er angefangen ist, alleine und mit Verspätung ;)
Private


FC BArcelona - FC Schalke 04 1:0 09.April 2008


Mit dem Bus gen Barca bzw. Urlaub in Espana
Zewa und Flori


Karlsruhe - FC Schalke 04 0:0 29.03.2008


7 Leute reisen auf 4 Anfahrtswegen zum GRAUSAMSTEN Kick des Jahres: Um 4:40 Uhr früh morgens klingelte bei Private und mir der Wecker. Es war Zeit auf zustehen, um die weite Fahrt nach Karlsruhe an zugehen. Zusammen mit einer Kiste Bier und anderen Utensilien machten wir uns auf den Weg zur Bahn. Müde wie wir waren, fuhren wir bis nach Essen, wo wir dann umgestiegen sind. Verlassen auf dem Bahnsteig, warteten wir auf den nächsten Zug nach Siegen. Um 6:30 kam dann auch langsam der Durst auf ein frisches Pils *lecker*. Angekommen in Siegen sahen wir dann auch endlich mal mehrere Schalker, welche dann mit uns fuhren. Im Zug nach Gießen wurde es dann lustiger und wir fanden mehr und mehr Spaß an der Fahrt. In Frankfurt ging es dann nach 1 Stunde Aufenthalt weiter. Im Bahnhof liefen viele Frankfurter Fans herum, welche sich erst mal im Mc Donalds mit unseren UGE Leuten anlegten mussten und danach den Sonderzug nach Leverkusen nahmen. Als wir wieder im Zug saßen, wurde weiterhin die Kiste Pils geplündert und mit den anderen Fans laut stark gesungen, damit auch jeder wusste, die Schalker kommen ,-). In Mannheim angekommen, nahmen wir Hummel mit auf unseren Weg. Die Bahn füllte sich mehr und mehr mit Schalkern und es ging ab nach Karlsruhe. In dem Bahnhof stellten wir unsere Bierkiste in ein Schließfach und fuhren mit dem Bus zum Stadion, wo wir dann die anderen (Flo, Marcel, Zewa und Tom) treffen wollten. Das Stadion war ringsherum mit Polizisten umstellt. Es sah aus, als ob „Staatsverbrecher“ dort einkehren würden. Nach 5 Minuten suchen fanden wir dann auch unsere Leute. Zusammen mit ihnen nahmen wir noch einige Biere zu uns und hatten einfach Spaß. Im Stadion stellten wir uns zu den Ultras und heizten das Stadion ein. Das Spiel stellte sich als ein sehr klägliches heraus und endete leider mit einem 0:0. Sofort nach Spielende fuhren Hummel, Private und ich wieder zum Bahnhof zurück. Dort stiegen wir mit der Kiste Bier in einen ICE ein und fuhren nach Mannheim. Weiter sollte es mit einem IC nach Bonn gehen, welcher aber wegen einer kaputten Stromleitung ausfiel. Typisch DB! Für uns kam es zu Gute, denn wir nahmen einen anderen IC nach Köln, weiter ging es mit der RB nach Essen und ab nach Hause. Im Nachhinein haben wir 2 Stunden gespart und waren somit als 1. Zuhause?. Ausnahmsweise: Danke an die Bahn. Im Großen und Ganzen war es eine super Fahrt gewesen, wobei wir aber ein mieses Spiel gesehen haben.
Private & Knüppel [Weitere Berichte folgen: Locken feat Hummel with Tom&Zewa corp. Köter @ Flori]


Porto - FC Schalke 04 2:4 05.März 2008


S04 Siegen und Neuer am Fliegen...Inkl. Nachspiel: Los Crallos in San Sebastian mit baskischer Polizei: Nach gerade einmal nur 32,5 Stunden Busfahrt trudelte der Bosch-Bus in Porto ein. Draussen 19 Grad im Schatten (ca. 25 Grad in der Sonne). Geil. Die sehr freundliche portugisische Polizei hatte einen Parkstreifen ca. 30 Meter vom Stadion für uns reserviert und so bauten wir unmittelbar vorm Bus erstmal was zum sitzen auf und stellten Bänke und einen Tisch auf den breiten Bürgersteig. Nachdem der Grill angeschmissen war und die Biervorräte in Reichweite platziert waren ging es zunächst zum gemütlichen Teil über und bei Schnitzel, Wurst und Frikadellen vom Grill, sowie reichlich Flüssignahrung wurde sich erstmal gestärkt bevor wir die Gegend erkundeten.Am Hafen hatten sich bereits tausende Schalker eingefunden und die engen Gassen in ein Strassenfest verwandelt. Strassenkünstler unterhielten dazwischen die nicht immer ganz nüchternen Schalker und Bedienungen hasteteten sich einen Wolf um schnell genug Flüssigkeiten heranzuschaffen. Freundliche Gesichter um uns herum. Selbst Porto Fans lächelten, grüßten, setzten sich auf ein Bier und Hand/Fuss - Konfersation dazu.Nach einiger Zeit machten wir uns auf die Gegend um das Stadion einmal unter die Lupe zu nehmen. Dolce Vita ein Einkaufstempel vom Feinsten, der wohl seines Gleichen in Europa sucht (schwarzer Marmor, blaue Fliesen, Kristal so weit das Auge reicht, mit gigantischen Springbrunnen und Wasserfällen über 4 Etagen hoch überdacht) lud zum schoppen, essen und stöbern ein. Erstmal Pizzahut, billig Kippen etc. kaufen, usw. Danach zum Stadion gegenüber. Die Strassen voll mit Händlern, Schal`s Fahnen, uvm. werden in einem bunten treiben feil geboten. Ein schönes Stadion. Zwei hohe Tribünen werden von einer weißen Dachkrone umsäumt. dazwischen zwei flachere Tribünen über die ein Ausblick aus dem Stadion einerseits Richtung Altstadt und andererseits Richtung Atlantik möglich ist. Wir gehen um das Stadion auf der um dieses erbauten Promenade herum und schauen über eine der flachen Tribünen in das Stadion hinein auf die noch leeren Ränge. Drinnen ertönt die Hymne der Champions League bereits zum wiederholten mal. Der DJ sucht wohl noch nach der richtigen Akustik. Nachdem wir uns im Porto - Fanshop mit Pins eingedeckt haben zurück zum Bus. Leute, welche uns entgegen kommen zeigen den Daumen nach oben zur Aussage "Schalke" und nach unten zur Bezeichnung "Porto" und fügen an: "Ick Lisaboa". Am Bus sind einige bereits etwas "voller" und rote Nasen und Wangen leuchten in den Fangesichtern. Die Sonne brennt noch immer. Nur noch 2,5 Stunden bis zum Spiel. Wir setzen uns zu unseren Reisegenossen. Super Stimmung. Blau und weiss wie lieb ich dich, nur der S04, Oppa Pritschikowski .... wir singen mit .... ölen unsere Stimmen .... Passanten bleiben stehen .... fotographieren. Nur noch eine Stunde. Auf zum Stadion .... erstmal ein Bier (alkfrei) .... noch .... nach 15 Minuten .... ausverkauft .... jetzt gibt`s mit Alk! In der Kurve .... tolle Kulisse. Der Anpfiff .... wir geben alles, schreien uns die Seele aus dem Leib .... 120 Minuten! Zwischendurch ein Gegentreffer tut der Stimmung nicht wirklich weh. Kurzfristig hört man sogar die Portofans nach dem Treffer recht laut aber nach wenigen Minuten flacht der Gesang auf den gegnerischen Tribünen wieder ab. Weltklasseparade Neuer, und noch mal, Schalke kämpft, nur noch wenige Sekunden .... die Nachspielzeit vergeht nicht. Elmeterschießen .... ein gutes Gefühl und Erinnerungen an Mailand machen sich breit. Rafinha 0:1, Gonzales 1:1 (Neuer hält fast), Rakitic 1:2, Alves (NEUER HÄLT JAAAA), Altintop 1:3 (DIE STIMMUNG EXPLODIERT), Lopez .... und NEUER HÄÄÄÄÄLLLLLTTTT JAAAAA JAAAAA die Luft geht aus.... jetzt Jones .... und trifft 1:4 (alle liegen sich in den Armen) die Fans werden noch einmal lauter. WIR SIND IM VIERTELFINALE! Hier mal das Elfmeterschießen in zwei Teilen: Spieler, Trainer .... alle laufen auf uns zu .... springen über die flache Bande .... werfen Ihre Trikots in die Menge und hüpfen mit uns singend hin und her, ein Kameramann stolpert (wen störts) alle sind ausser Rand und Band. Manuel hüpft eine halbe Stunde mitten im Fanblock und noch ne Laola, HE HE HE HE, Hinsetzen .... Hinsetzen wer nicht hüpft spielt nicht Finale. NUR GEIL .... das Mailand - Gefühl jetzt ist es richtig lebendig. Glücklich gehen wir zum Bus. Darauf erstmal ein paar Bier. Zum Glück haben wir genug Zeit zum feiern. Nach etlichen Stunden durch Portugal und Spanien (war übrigens die erste Fahrt durch mehr als 5 Länder) kommen wir bei San Sebastian an der spanisch - französischen Grenze an. Unterwegs hatten wir erfahren, dass Real Mdrid ausgeschieden war. Das dies noch Konsequenzen auf die Rückreise haben sollte erfuhren wir nun an der Grenzkontrolle. Baskische Polizisten winken den Bus heraus. Kontrollierten Ausweise, Führerscheine, Papiere des Busses, befragten jeden Busfahrer einzeln, untersuchen unter dem Bus auf dem Bus usw. Gerät zur Kontrolle des digitalisierten Fahrtenschreibers --- angeblich nicht vorhanden. Drei Busfahrer? Reichen nur, wenn man in Porto 8 Stunden Aufenthalt hat --- glauben die Basken nicht - behaupten wir währen hin und sofort wieder zurück gefahren. Eine Hotelquittung liegt leider nicht sofort vor. Wer rechnet mit solchen I.....n bei drei Busfahrern und entsprechender Technik. EU - Gesetze interessieren die W.....r nicht. Also Rastplatz .... Parkkralle an Bus .... rundrum ein Zaun, alle aussteigen .... die baskischen Polizisten mit Ihren roten Barrets ziehen mit einem wiederlichen Grinsen in Ihren Fressen langsam Ihre Handschuhe an. Provokation pur. Nur nicht ausrasten.... ruhig bleiben .... predigen Rudi und co allen ein. .... aber unsere Stimmung kann man nicht trüben .... schliesslich stehen wir im Viertelfinale der Champions League und Real nicht. So steigen wir aus und singen dabei: Astalawista Schalke Finalista. Am Zaun werden erstmal alle Schalkefahnen und Schals aufgehängt, wir legen uns in die Sonne auf eine Wiese. Trinken erstmal ein paar Bier .... über den Parkplatz erschalt SCHAAAALKE .... NULLLVIEEERR! REEEAAAALLLL .... MADRIDDDD die Gesichter der Basken werden länger. WIR HAM SPASS!!!!!! Dann die Info Busse werden zunächst sichergestellt und nur gegen 15.000€ Sicherheitsleistung freigelassen. Einige der mitgereissten Schalker packen Ihr Handy aus, zufällig führen wir einen Reporter der BLÖD - Zeitung, von Radio Emscher Lippe und von RTL mit uns. Rudi telefoniert derweilen mit Rolf Rojek und dem FC Schalke. Die Busfahrer haben bereits Brunebusse informiert. Das deutsche Konsulat und ein Rechtsanwalt vor Ort werden eingeschaltet. Man ist sich sicher, dass die Basken nicht wirklich richtig ticken und eine Klage vor dem europäischen Gerichtshof das Geld nicht wirklich lange in Spanien belässt. Der Anwalt bringt nach etwas mehr als 8 Stunden das Geld. So geht die Reise weiter. In Paris treffen wir auf Markus Brune, welcher uns mit zwei weiteren Bussfahrern entgegen gekommen ist und zunächst mit den Backgroundinfos versorgt. Gegen 14:00h treffen wir am Freitag in GE ein. Schade der verlängerte Spnien - Urlaub war eigentlich Prima (nur zunächst etwas teuer für Markus), aber wir hoffen das beste für Ihn. EINE GLOREICHE UND SICHERLICH EINE DER BESTEN SCHALKER FAHRTEN ALLER ZEITEN. Zumindestens hat sich die Fahrt bis zum Ende aller Tage in das Hirn jedes anwesenden Schalkers eingebrannt!
Los Tomos


Berlin - FC Schalke 04 1:2 23.März 2008


Eine Führung durchs Berliner NAchtleben - oder wie schläft ma gut in der Hauptstadt? Eine Reprtage par ecxellence...
Beagle und Beaglinde


Beaglefeld - FC Schalke 04 0:2 08.März 2008


Wie braucht man 27 Stunden von Bielefeld nach Dülmen? Beaglefeld – neben der Sangria- Wolfes-Tour eigentlich DIE Auswärtsfahrt schlechthin – jedes Mal Siegen, jedes Mal sind einige Leute (zB. Zewa) total blau und viel Spaß gibst auch dazu! Leider sah es im Vorfeld schlecht aus, hatten wir doch seit Saisonbeginn eine Kartenplanung von EINER EINZIGEN Karte fürs Match und daher träumte man höchstens vom Spiel – doch im Leben kommts bekanntlich anders….Da wir noch Berlinkarten orderten bekamen wir schließlich immerhin 4 Kärtchen (Ein absolut trinkfreudiger Flori, der GI Private, Tom und der extrem motivierte Herr Zewa) für Beaglefeld! Dazu konnte Paule noch 2 weitere für Knüppel und Rock besorgen; der nette Schenkelpräsi Dirk Eichler hatte auch noch eine Karte für sich & Erik – was sich aber alles erst Freitag Abend beim Stammi ergab – also flexibel sind wir! So konnten eigentlich 8 Mann das Spiel sehen – dachten wir zumindest bis MS und dem Zustieg weiterer Fanclubmitglieder … Aber erstmal begann der Tag gut: 2-Mann-Vorbesprechung bei Flo; direkt zu Beginn gabs Champagner- Reste von dessen Magisterarbeitsfeier und dazu Schnappes und Bierchen; war sehr lustig! Kurz bei Marcel vorbeigeschaut und nen kräftigen Hieb (soooo lecker) Wodka aus der Flasche ´genossen´ - dachte wäre Wasser drin *arg* - und ab zum Bahnhof…Die motivierten Locken hatten die Fanclubkiste geschultert und beim weiteren Schnäpschen am Bahnhof stieg die Vorfreude auf eine doch noch gelungene Fahrt gen DSC. In der Bahn die Sektion Haltern begrüßt und motiviert wurde in MS umgestiegen. Zur allgemeinen Freude stieg überraschend Lena nebst Bekannten dazu und wir hatten eine stattliche Anzahl an feiernden Blauen zusammen…Die Fahrt wurde wie immer durch extensiven Alkoholismus (ne, gab natürlich Eistee und Wasser) geprägt und in Ruhe ohne UGE aber mit viel Spaß gefeiert! Neben dem Jägermeister (besonders bei Rocky) kam der Beerenschnaps gut bei (fast) allen Mitfahrern an, nicht wahr Knüppel? In Beaglefeld enterten wir die U-Bahn und beglückten die DSCler mit freundlich-nettem Gesangsgut: Ostwestfalen – Idioten – Scheiß Arminia Beaglefeld...An der Haltestelle gabs dann ein zu diesem Zeitpunkt wichtiges (Bezahl)klo, aber man kann ja einmal bezahlen und es dann nacheinander 10fach benutzen. Vollidioten würde Herr P. aus M. jetzt sagen! Vorm Gästeeingang traf man den BoschBus und erste Fachgespräche über die Touren gen KSC und Achtelfinale wurden geführt – natürlich war hier auch nach langer Zeit Asi – Erich wieder im Einsatz und ganz vorne dabei an der Alk-Front…Gemeinsam gings dann zur nächsten Vorbesprechung in eine Open-Air-Kneipe mit Bierwagen nahe der Alm und obwohl wir eigentlich schon fertig waren fanden längere Verhandlungen über den Kauf einer 0,5L – Flasche Jägermeister statt – Gott sei Dank ohne Erfolg…Aber auf der Rückweg kam man ja noch am BoschBus vorbei; Happy Hour beim Kümmerling 6 für 5 Taler! Bewaffnet mit 3 Bierchen und Dosenresten der Locken wurde so langsam der Eingang ins Visier genommen; doch erst nach längerer interner Gruppendiskussion bzgl. Stadionbesuch vs. Kneipe betraten wir das Gelände 10 Min. nach Anpfiff mit gefühlten 7% verteilt auf 4 Leute – der Rest war schon drin – und landeten im neuen Gästeblock direkt unten am Zaun. Daher weiß ich nicht, ob es wie üblich in DSC eine Choreo der Blauen äste gab…Die Stimmung war sehr gut – euphorisiert vom Porto – Match und es gab einen richtig guten Support der Blauen. Dazu war sicherlich das frühe 1:0 hilfreich durch den Fussballgott (der eine oder andere Leser wird jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen oder einfach nur Lachen; ich weiß) VARELA. Auch der Willkommensgruß an Asi Erich back im Stadion („Erich auf den Zaun“) und sein Schlachtruf durch Simons Megaphon waren sehr lustig…Weniger schön war ein verrückter Schalker, der sich erst mit andern Leuten anlegte und dann von Ordnern abgeführt wurde. Leider war er so dä**lich, noch eben den neben mir stehenden Präsi der UGE zu bespucken, was zu einer kurzzeitigen, aber heftigen Bewegung im Block führte – wenn 300 Mann in minimaler Zeit durch ein winziges Tor wollen um dem De**en…na ihr wisst schon. Aber kurz danach war alles Ok; neue Lieder wurden gesungen und so wurde man wieder etwas nüchterner! Das 2:0 war die Erlösung und unsere `Helden´ wurden nach Spielende entsprechend gefeiert! Das erste Ziel des Heimweges war schnell festgelegt: Den Rest einsammeln und dann ab zum obligatorischen Bierkauf in JiBi-Markt. Der Einkauf des Jägermeisters durch Rocky war hier allerdings sehr kontraproduktiv *kopfschmerz*. Die Bahn genommen, glücklicherweise auch Lena wieder gefunden und ab gen MS ging die Fahrt. Die sehr gute Anfeuerung im Stadion hatte doch Kraft gekostet (oder war es körperliche Schwäche wg. Alk?) und so ging es auf der Rückfahrt recht ruhig aber lustig zu. Anders ist auch das Schwächeln in MS nicht zu erklären, wollten doch fast alle direkt nach Hause und keiner mehr feiern. Selber schuld – also wurde zu zweit noch MS unsicher gemacht und ordentlich einer drauf gemacht….Sektion Dülmen kehrte noch auf ein Bierchen irgendwo ein (bei Flo?) und die Halteraner soll man Gerüchten zur Folge noch bei Silly gesichtet haben können…Eine sehr geile Tour an sich – AUSWÄRTSSIEG. Auch super dass es mit vereinten Kräften noch zu 9 Karten gereicht hat und wir drücken DSC die Daumen, die Klasse zu halten, denn: WIR KOMMEN WIEDER! Aber das ist noch nicht das Ende – wie der Titel `27 Stunden von Beaglefeld bis Dülmen` erahnen lässt. Also gings Fussball – Wochenende noch weiter – sonntags war Preußen vs. Schalkes Amas angesetzt, also warum hin- und herfahren; somit bin ich direkt in MS geblieben. Morgens gabs lecker Pizza zum Frühstück mit Marcel und Lena; dann wurde beim kühlen Bierchen (mal wieder) der Weg gen Preußenstadion in Angriff genommen. Leider war die Curva Monasteria (Ultras Preußen) nicht vor Ort und auch im Gästeblock hatten sich nur wenige Fans eingefunden, aber dafür gabs einen MS-Zuschauerrekord mit über 6000 Besuchern; nur leider ohne Stimmung im Stadion. Also konnte man sich aufs Westendliche konzentrieren; die Aufnahme von Flüssigkeit bei warmem Wetter und die Fachdiskussionen über Fussball mit Lena und Bekannten – auch da das Spiel Erster gegen Zweiter ein miserabler Grottenkick war…Außer einer späten Notbremse des S04-Keppers mit folgendem Rot und dem Siegtor der Preußen in der 88. Minute gibt rein gar nichts vom Spiel zu erwähnen. Also raus aus dem Stadion und ab zurück gen City; vorbei an der Tanke und der Bank zum `Nachtanken` und auf zur folgenden Nachbesprechung in einer gemütlichen Kneipe. Diese brachte auch nur wenige neue Erkenntnisse und so hieß es irgendwann. Abfahrt. Lena und Co. Sassen wohl noch bis nachts dort, während Marcel und ich uns zum Bahnhof durchschlugen und ich somit erst 27h nach dem DSC Abpfiff wieder daheim war…
Zewa27


Wolfes - FC Schalke 04 1:1 30.Januar 2008


Per Bulli und Auto gen Wolfes
Flori


Looserkusen - FC Schalke 04 1:0 23.Februar 2008


Samstags auf der Baustelle: Mittags um 12 machte ich mich von Dülmen aus mit Knüppel auf den Weg Richtung Pillen-Arena, im Gepäck Pils und einige Kümmerlinge sowie einen leichten Perlschaden vom Abend zuvor. Insgesamt waren wir zu fünft, Tom und Rocky stiegen in Haltern dazu, Hummel enterte den blau-weißen Express in Essen, wo wir umsteigen mussten. Aufgrund von Verspätung mussten wir recht lange in Essen warten, die Zeit wurde mit Kümmerlingen und Pils feuchtfröhlich verbracht. Besonders Rocky merkte man jedoch an, dass er vom Abend zuvor noch nicht wieder fit war, er hielt sich aber tapfer. Auch sichteten wir am Bahnhof in Essen einige planlose und versprengte Zecken. Etwas später landeten wir bei sonnigem Wetter in der Stadt der Pillen und machten uns auf den Fußmarsch durch den Park zum Stadion, unterbrochen durch diverse Pinkel- und Bierpausen. In der Baustelle angekommen begaben wir uns recht zielstrebig zu unserem Stehblock und machten einen großen Bogen um die wieder mal miese Getränkeversorgung (Kölsch alkoholfrei, bah). Das Spiel an sich war nicht sehr berauschend, beide Mannschaften taten offensiv nicht viel, so dass es eigentlich ein 0:0-Spiel gewesen wäre, wenn nicht kurz vor Schluss ein Glückstor für die Pillenfresser gefallen wäre. Naja, dumm gelaufen, und nach dem Schlusspfiff schnell wieder zurück zum Bahnhof und dann auf die Bahn Richtung GE gewartet. Hummel seilte sich ab und fuhr direkt wieder Richtung Dinslaken nach Hause, während wir in GE noch eine Nachbesprechung abhielten und uns mit Döner stärkten. Um 23.30 Uhr erreichte ich dann mit Knüppel wieder die Heimat, wo ich es mir noch vor dem PC gemütlich machte, da um 4.30 Uhr noch ein Boxkampf im Fernsehen lief, den ich nicht verpassen wollte. Aber das ist eine andere Geschichte...
Marcel


Zeckenhausen - FC Schalke 04 2:3 10.Februar 2008


Ein Bericht des traditionellen Sieges in Nordlüdenscheid folgt...
Unbekannt


Zwietracht Zankfurt - FC Schalke 04 2:2 08. Dezember 2007


Mit dem Bosch-Bus und 3 Mann auf dem Weg nach Hessen...Bericht folgt!
Hummel


Valencia - FC Schalke 04 0:0 Tag. Monat 2007


Sonnenurlaub in Spanien
Lutti und Schorsch


Hannover 96 - FC Schalke 04 2:3 24. November 2007


Mit 10 Verrückten & der DB auf dem Weg nach Niedersachsen...Am 24.11. da ging die Reise los. Nach Hannover, natürlich mit dem Zug. Pünktlich um 08+1 Uhr trafen sich die ersten am Halterner Bahnhof. Schnell wurden die nötigen Wochenendtickets gekauft um dann in den Zug zu steigen. Angekommen in Dülmen mit nem Kottlett vom durchaus gesprächigen Schaffner stieg auch der Rest mit ins Abteil (ein Glück hatte der erwähnte Fahrkartenkontrolleur ab da Feierabend). Angekommen in Münster und auf dem Weg zum nächsten Bahngleis kam uns eine rüstige, evtl. „etwas“ angetrunkene Dame entgegen. Durchaus interessiert guckte sie uns an und fragte: „Und? Wie habt ihr denn heute gespielt?“ Etwas verwundert und amüsiert konnten wir ihr ca. 4,5 Stunden vor Anpfiff leider noch keine Auskunft darüber geben. Auf der Fahrt nach Osnabrück wurd das Abteil ordnungsgemäß In blau weiß geschmückt. Nach den ersten lautstarken Schalkeliedern hatten wir dann auch das Abteil für uns. In Osnabrück angekommen wurd sich schnell neu für die nächste Wegstrecke nach Hannover versorgt. Dort endlich angekommen und erheblich heiserer als zu Beginn der Fahrt ging es erst mal zum Mittagessen zum goldenen M. Gesättigt konnte man die nächsten Biere angehen. Leider war schon alles weg. Also machten sich Knüppel und Rocky auf den Weg Richtung Innenstadt um wiedermals für Nachschub zu sorgen. Anscheinend wird in Hannover kein Bier getrunken. Nach Gefühlten 50 km Fussweg und 20 Geschäften gabs dann doch endlich einen Kiosk mit wohltuendem Gerstensaft. Also nicht lange nachdenken, Tüte voll machen, zahlen und ab an Hals mit den Geräten. Irgendwann kamen wir dann auch noch mal am Stadion an. Gar nicht so einfach zu finden. Aber wer baut auch schon nen Wald um eine Fussballarena?! Als jeder auf seinen Plätzen angekommen war, wurd auch angepfiffen. Der recht frühe Elfmeter für Hannover konnte Kevin Kuranyi durch Tore in der 41. und 50. Minute mehr als nur egalisieren. 3 Minuten später fiel dann doch der Ausgleich. Fand Halil nicht witzig und schoss in der 61. Minute den verdienten 3:2 Siegtreffer. Natürlich waren alle nach Abpfiff glücklich und zufrieden. Der ein oder andere konnte sich ein Glückstränchen nicht verkneifen, nach so langer Zeit mal wieder bei einem Auswärtssieg dabei gewesen zu sein. Die Rückfahrt verlief dann recht unspektakulär, aber lautstark. In Osnabrück wurde dann noch schnell in einer Dönerbude diniert, bevor wir dann auch irgendwann wieder in Haltern eintrafen. Dort wurd dann noch von einem Fanclubmitglied bei Sylle in den 20. Geburtstag ( ;-) ) gefeiert mit einer Runde für die auch anwesenden Mitglieder. Über den weiteren Verlauf des Abends würd ich gern weiterberichten, jedoch war auch beim aufwachen ab dem Zeitpunkt meine Festplatte gelöscht. ;-) !
Rocky


Stromlos Kotzbus - FC Schalke 04 1:0 02. November 2007


Und so zog es uns in die Ferne gen Osten, in das am weitesten entfernte Stadion eines Fußballgegners in der Liga, die es zu gewinnen gilt. Tom, der „unerschütterliche Allesfahrer“, „Eric der Treue“, so oft dabei wie es nur geht, und „Bully der Neuling“, bestrebt Erfahrung zu sammeln. Man traf sich im Zug von Halten nach GE um zum Vereinsheim des SFCV zu pilgern. Begrüßung untereinander und anschließendes Befeuchten der Stimmbänder, sodass sie auf dem langen Weg nicht austrocknen werden. Im Vereinsheim angekommen zunächst für Tom und Bully Kaffe, um die müden Geister der Nacht zu vertreiben. Eric brauchte allerdings weiter Feuchtigkeit für seine Stimmbänder. Gegen 9:45 Uhr trieb es uns haltlos in die Mitfahrgelegenheit der Fr. Bosch, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, gegen Aufwandsentschädigung, Reisende zu Ihren Stimmungsorten (heute nach Cottbus) zu verbringen. Auf den Sitzplätzen im Bus gleich mal die Stimmbänder angetestet. Wir waren zunächst nicht zufrieden. Also weiter befeuchten. Danach im flotten Wechsel Schalkelieder und flüssige Schmiere für die Stimmbänder .Alles in allem eine kurzweilige 8 Stunden-Fahrt, auf der wir auch über den angedachten Sieg redeten. Kurzzeitige Unterbrechungen, um feste Nahrung zu vertilgen, oder dem Kutscher eine Pause zu gönnen waren Pflicht, aber nie lästig. Angekommen öffneten sich die Schleusen unseres Transporters ein letztes Mal, und wir sahen uns prompt einigen grünen Außerirdischen gegenübergestellt, die versuchten uns auf einen vorgegebenen Weg zu bugsieren. Da unsere weiblichen Fans allerdings eine Toilette suchen mussten, sahen wir uns gezwungen, die „Grünen“ verbal zu besiegen und wir konnten einen anderen Weg beschreiten. Wir fanden eine “Tankstelle“, an der außer flüssiger Stimmbandpflege gegen ein kleines Entgelt auch feste Nahrung gereicht wurde. Da dort auch Gegner in Rot „tankten“, führten wir einige freundliche Gespräche um uns als friedliche Fans auszuweisen. Anschließen Besuch des „Stadions, das den Namen nicht verdient hat“. Eine transportable Toilettenbude verhinderte die freie Sicht von der Straße ins Stadion. Rhythmisches Singen und Klatschen begleiteten den Einzug der Spieler. Dieses war absolut enttäuschend, ja sogar von beiden Seiten grottenschlecht. Durch einen missglückten Befreiungsschlag im 16- Meter-Raum urplötzlich doch eine Chance für den Gegner. Na klar, was sonst, Tor für die Heimmanschaft. Saudumm verloren. Die Füße halt im Osten, den Kopf daheim schon in Chelsea? Anschließen Besteigung des Transporters zur Heinfahrt. Frustbewältigung war angesagt. Jeder tat das auf seine Art. Die Fahrt war dementsprechend ruhig. Ankunft in GE am Hauptbahnhof. Betreten desselben unsererseits - schon sah man sich 3, in Biene Majakostümen verkleideten Außerirdischen, mit 2 Kisten Bier gegenüber. Hier wurde dann mal schnell festgestellt, wer tief ins Feindesland eingedrungen war. 20 bis 25 Schalkeanhänger konnten da verbal nochmals ein wenig Frustbewältigung betreiben. Es gab da schon auch noch mal was zu Lachen. Zecken im Herzen von Gelsenkirchen die sich nicht trauten, den Bahnsteig zu betreten. Ab in den Zug nach Hause, und nach ca. 24 Stunden daheim. Müde, traurig, frustriert. Aber „ NACH DEM SPIEL IST VOR DEM SPIEL“.
So long Bully


Chelsea London - FC Schalke 04 2:0 24. Oktober 2007


Champions League – die Besten der Besten sind dabei (also KEINE norditalienischen Bauern jenseits des Weißwurstäquators…).Traumlos London resp. England; auch wenn ´nur´ zu Chelsea. Das Fieber war ausgebrochen…Einmal in Blau – Weiß die Insel rocken, London sehen und Engländern mal Singen beibringen...So wurde lang gezittert bis zur erfolgreichen Ticketzuteilung und los ging die Planung: Wo bekommt man dort kühles Pils, ´richtiges´ Essen, die Insulaner nehmen keine Euros, was geht so in London-City? Zewa´s Planungsbüro lief auf Hochtouren ,-) Aufgrund des Bahnstreiks machten wir uns in zwei Autobesatzungen (7 tapfere Fanclubmitglieder aus DULMANIA und Haltern) auf gen GE, im Gepäck neben reichlich frischem Veltins und guter Motivation auch die Gewissheit, ne ganze Zeit lang nicht zu schlafen…Gegen 21:00 Uhr wurde bei Kälte (gefühlte Minus 10 Grad - zumindest für unsere Memmen) in GE am Busbahnhof das Starterpilsken genommen und die Reise im Party - Boschbus konnte zu Viert beginnen (der Rest musste leider auf Bus 3 ausweichen). Durch die halbe Welt sind wir gefahren: Ruhrpott, Holland, Belgien, France…Nachts bei ´gewöhnungsbedürftiger` Musik und reichlich Flüssignahrung inkl. Kümmerling von Tom wurde der Hafen in Calais erreicht. Dort gab es den Aufstand der Inselaffen: Alle raus aussem Bus, Hundekontrolle, Passkontolle, Kopien der Ausweise, Abgabe Liste der Mitfahrer…Mann-o-Mann…Dann schafften es 28!!! Busse, sich an der verkehrten Fähre anzustellen…Trotz der Kälte wurde dennoch im Hafen lautstark gefeiert und die Fähre wurde sangesfreudig geentert: 1500 Schalker an Bord morgens um 6:00 Uhr – die Jungs von der Fähre hätten ne Gefahrenzulage erhalten müssen…Dort gabs 4 Bierchen und 3 Pizzen für 30 Pfund, echt der Hammer! In Dover ging es ab gen London und mit Kassierermusik [U F O] rein in die Invasion der Metropole! Eben den Tower vom Bus aus gesehen, ein paar Gesänge „London ist hässlich wie Duisburg“ und schon wurden wir an der Themse rausgelassen…Schorsch kauft noch fix ne halbe Kiste Veltins beim Busfahrer – und der erste Weg führte zielsicher um 10:00 Uhr morgens zu??? Natürlich McDonals, um was `Richtiges` zu essen! Dann kurzes Sightseeing, ein paar alte Gebäude, nen Park und ab ins Getümmel Richtung Trafalger Square (toller Brunnen – als Highlight der City aber LANGWEILIG) und Picadilly Circus (da ist GE – City einkaufsfreudiger). Also ab ins nächste Pub in den Biergarten zum Frühstücken & Einsingen mit anderen Blauen: Die Einen trinken erstmal Kaffee und haben Spaß – die Anderen bestellen unmittelbar nach MCD ne Pizza mit Pils…und dann war Schorschi doch ein wenig müde…Noch ein paar Möchtegern-Briten-Schläger-Kids im Park gegenüber geärgert und auf in die City…Die haben nicht mal nen vernünftigen Souveniershop; Geld gespart und ab ins nächste Pub…Bei Fischgestank und großer Hitze gabs dort eigentlich nur eine weitere Gerstenkaltschale - aber Schorschi & Lutti gefiel es so gut dort, dass sie glatt schlafen konnten! Also schnell raus und ab zum Trafalger Square, um das blaue Flair zu erleben!!! Dort gabelten wir den Rest auf (Markus war sehr motiviert) und machten uns in die wohl beste S04 - Location in London auf: Eine vorher in blauen Kreisen abgestimmte Sportsbar, in der rund 1000 verrückte Schalker lautstark und trinkfreudig Party machen…Alles hatte Spaß – nur unsere Schläfer frönten ihrem Hobby…Es gab dort ein paar kühlte Hefeteilchen und laute Musik; Norbert und Werner hatten richtig Spaß! Dann kam der Startschuss und fast alle zogen raus auf die Strasse und verwandelten diese in ein Chaos: Rote Touri- Busse, die einen Mob königsblauer Schalker fotografierten, Staus auf der Straße, verwunderte Passanten – WIR waren das London – Highlight des Tages. Schnell ein paar Böller zum Wachwerden, eine Humba und ein paar größere Fahnen nach Vorne – und der Marsch durch London konnte beginnen…Sogleich waren die Bobbys am Start, aber weit weniger aggressiv oder belästigend als bei uns…Nach einiger Zeit setzen wir uns in die Tube ab, kämpften uns durch Fahrpläne und Ticketinfos und auf gings Richtung Fulham. Uninteressant, das die Schläfer die Fahrt verpennten…Kurzer Marsch zum Stadion, ein paar Souveniers vom Spiel geordert und ab in die Schüssel. Harte Kontrollen, Taschendurchsuchungen, Digicam-Verbot? Fehlanzeige! Da wird man beim Kinobesuch mehr beäugt! Mit die ersten im Stadion, nutzen wir die Zeit zum Fotos machen, Einsingen, Leute begrüßen – und mancher zum Schlafen…Dann stieg die Spannung und die Meute wurde immer lauter; besonders toll war die deutsche Stadionsprecherin, welche uns mehrfach zum Sitzen aufforderte und ein 3500faches „Steht Auf (passend zu unserem Fanclub], wenn ihr Schalker seit“ und „Wer nicht hüpft, der ist Borusse“ als Antwort erhielt - Irgendwann gab Sie genervt auf…Die Engländer waren akustisch NICHT vorhanden; wir feierten das ganze Spiel lang und waren sowohl bei deren Hymne als auch sogar unmittelbar nach dem Gegentor lauter als die – nur Kinder, Familien, Snobs; die typischen Fussballtouristen und Geschäftsleute ohne Liebe zum Verein. Toller Fussball, England als Land der Verrückten? Vergesst es! So werden wir auch enden…s. München oder Looserkusen… Kurze Pause und dann ging der Support trotz des zweiten Gegentores ohne Lautstärkeverlust weiter! Blau und Weiß – ein Leben lang! Trotz der gekau… Schiris an Romas 40. Geburtstag mit nicht gegebenem Elfer & roter Karte und eigenem Unvermögen beim Pfostenkopfball gilt doch nur: Im Fussballrausch voller Alkohol sind alle Spiele gut! Die obligatorische Blocksperre wurde durch ein Anfeuern der 5 Rasenmäher – Boys abgesessen, die bei jeder Ankunft an der Außenlinie mit Laola - Wellen gefeiert wurden – noch Fragen zum Thema `durchgeknallte Schalker`??? Dann kam die Aufforderung zu gehen – und die tausendfache Antwort: „Hinsetzen, hinsetzen“. Fassungslosigkeit bei den Ordnern, als ALLE diesem Aufruf nachkamen…Und es schallte minutenlang durchs Rund: „ Wir haben bezahlt, wir haben bezahlt, wir haben bezahlt wir bleiben hier!“ Noch ein wenig Pogosport im Block und dann war das Abenteuer Stamford Bridge passe…Vorbei an netten Bobbys ohne Knüppel *Achtung Wortspiel* oder Helme, sondern freundlich entspannt gab es den London – Marsch, Part 2 durch die Wohngebiete von Fulham hin zu den in irgendeiner Strasse geparkten Bussen! Offiziell gab es von den Bobbys Alkverbot bis zur Ausfahrt London – diese wurde natürlich knappe 28,5 Sekunden lang im Bus eingehalten…Während der halbe Bus schlummerte, diskutierten wir noch ausgiebig bei frischem Veltins bis wir Dover und die Fähre ereichten. Also wieder 28 Busse und 1500 völlig übermüdete Schalker an Bord und los gings. Jede Ecke wurde zum Schlafen genutzt: das Bällchenbad & Treppenaufgänge; Markus und Werner mochten eine Bank, der Schorsch lieber den Boden unter Tischen…Nur Tom und ich waren noch motiviert und suchten unser Glück beim Nachtsnack nebst Schlummerbierchen! Auch die letzten Pfund wurden für Heimatgeschenke ausgegeben und ab zurück in den Bus! Nach 30 Stunden Tour inkl. durchgängigem Alkkonsum und 43 Stunden ohne Schlaf kam auch für uns letzte Mohikaner der Moment, an dem wir unsere Augen kurz für 5h schonen mussten…Wieder fit wurde in Holland dann zum Frühstück mit Big Coffee und Bockwurst gehalten und die letzen Kilometer in Angriff genommen. Bus 3 war bereits über eine Stunde vor uns in GE, so dass die übrigen Autofahrer netterweise – aber auch gezwungenermaßen – auf uns warteten und das Kuzorra zum Frühstücken besetzt hielten…Ab GE wurde direkt die Heimat angesteuert, wo man müde und fertig ins Bett fiel – träumend von der nächsten Runde der Champions League --- gegen Arsenal, Liverpool oder ManU! Blau – Weiß kommt wieder; England wird fallen…
Sir Zewa!


Hans.A - FC Schalke 04 1:1 20. Oktober 2007


Nach zuvor vier geschlafenen Stunden am Freitag, brachen Köter, Knüppel, Private und Tom um halb drei Morgens mit dem Zug Richtung Ge auf. Auf Grund eines Rates getroffener Ultras Fans nutzen wir den Nachtbus von Recklinghausen aus nach Gelsenkirchen wo wir uns in der Boschbuskneipe unser erstes Bier gönnten. Die eigentliche Tour begann somit erst um fünf Uhr Morgens mit dem Boschbus Richtung Osten. Wir hatten nun eine sechsstündige Busfahrt vor uns die sich durch Begleitung einiger Sprachgesänge und anderer Musik sehr schnell überbrücken ließen. Zwischenzeitig wurde Florian kontaktiert der mit zwei Kollegen im Auto die Verfolgung aufgenommen hatte und uns auch bald berichtete, das der Osten aufmerksam auf uns wurde und mal eben einen künstlichen Stau verursachte hatte. Um sämtliche Schalkerbusse aus dem Verkehr ziehen zu können wurde dieser Stau eingeleitet und wir wurden somit gegen 11.00 Uhr auf einen Parkplatz gelotst. Dieser war von ca. 30 grün weißen Partybussen besetzt und es schien als seien wir Hochsicherheitsgefangene. Die Kontrollen im Bus blieben Gott sei Dank aus. Die Stimmung wurde durch Sprüche wie: „Zwei Apfelsinen im Jahr, und zum Parteitag ein Sack Bananen, das ganze Volk schreit „Hurra, der Kommunismus ist da!““, weiter aufgelockert und die Vorfreude auf das Spiel stieg. Nach dem wir auf zwei weitere Busse gewartet haben wurden wir durch eine Polizeieskorte zum Stadion gebracht. Auf Grund einer zeitgleichen Demo der hanseatischen Fans durften wir nicht in die Innenstadt und wurden somit vor dem Stadion festgehalten. Dies erwies sich aber nicht als falsch denn die Kontrollen durch die Wärter waren so langwierig, das uns keine Zeit für die Stadt blieb. Die Stimmung im Stadion war, wie immer, super. Von unserer Seite haben wir mal wieder alles gegeben, was allerdings nur zum 1:1 Endstand reichte. Negativer Punkt des Tages war das hohe Aufgebot an Polizisten im Block der Hanseaten. Dies ist einmal auf die missratene Bauweise des Stadions zurück zu führen, denn neben dem Gästeblock gibt es eine Sitzreihe Heimfans die nur durch eine sperrliche Plexiglasplatte abgetrennt sind und einer Schlägerei im Heimblock wegen eines Konflikts zwischen Ordnern und Fans. Die Rückfahrt stellte sich als äußerst komfortabel heraus. Auch hier wurden wir durch Polizeischutz aus Rostock raus auf die Autobahn befördert wodurch in ganz Rostock, mal wieder, ein künstlicher Stau entstand und alle anderen Fahrzeuge, wegen uns, an sämtlichen Strassen warten mussten. Auf diesem Weg sahen wir noch einen leicht bedröppelt raus schauenden Polizisten der neben seinem zerstörtem Motorrad stand. Um 18.00 Uhr waren wir wieder auf der Autobahn und begannen den Weg zurück in die Heimat mit der Entscheidung so schnell nicht wieder in den Osten (bis auf Tom (Cottbus)) zu fahren. Die Heimfahrt war nicht weniger lustig als die Hinfahrt und wurde auch mit einigen Fangesängen begleitet. Um nicht den doppelten Weg fahren zu müssen wurde unsere Gruppe in Haltern auf dem Rastplatz „Hohe Markt West“ heraus gelassen. Wir nahmen uns ein Taxi in die Innenstadt und tranken zum Ausklang des Abends noch ein Bier bei Silly, wo aber kein anderer Schalker, bis auf Beagels Frau, an zu treffen war. Um halb zwei wurde der Zug Richtung Bett angestrebt und nach 24 Stunden Auswärtsfahrt lagen wir endlich wieder im Bett.
Knüppel und Private


Trondheim - FC Schalke 04 0:0 Tag. Monat 2007


Fähre fahren für Anfänger...
Tom feat. Micky


Scheiß MSV - FC Schalke 04 0:2 XX. September 2007


TEIL I: Kriegstanz!!!! Ich bins der Schorsch und ich find das Feuerross nicht in den Rauchzeichen und Spuren der Vestischen Versagerbahn. Mein Weib, mein Knappe Lutti und ich gedenken euch in die nahen Jagdgruinde nach Düsburg zu begleiten. Auf eurem Ritt wollen wir den Zebras mit unseren beschlagenen Hufen gewaltig in ihre gestreiften Hinterteile treten. Kann mir einer sagen - oder viel besser schreiben - wann ihr morgen gedenkt Station im Hausen der Recklinger zu machen, damit wir eurem Track Feuerschutz bieten können? Dem wäre ich äußerst dankbar, und rauchte ich noch, ich würd ad hoch eine Friedenspfeife mit ihm rauchen. So muss ich mich aber mit Feuerwasser begnügen. So, jetzt ist mein Pferd gesattelt und ich muss zurück zu meiner Squaw. Dort angekommen werde ich nach weiteren Rauchzeichen und Spuren suchen in der Hoffnung die rechten Spuren zu lesen. TEIL II: Die Jagdgeschichte::: Glück-hau, mutiger Stamm der Aufstehten! So bringe ich nun das Papier zum Sprechen und berichte von der überlegenen Schießerei bei Wedau, in der wir in tückischer orangener Kriegsbekleidung souverän den Feind niederrungen. Mein Mschanutzi und ich verließen unser heimisches Wigwam ungefähr zu der Zeit, die wir in unserer Sprache „zwei Nümmerchen“ nennen, bevor die Sonne das Jenseits küsst. Wir überfielen kurzerhand die nahende Postkutsche, um mit ihr zur Station zu gelangen, die sich nicht weit vom heimischen Tipi entfernt befindet. Dort erwarteten wir unsere blauweißen Brüder und Schwestern, die aus den Puebli im oberen Teil unseres Landes bereits den Track ins duistere Düsburg anführten. Wir – das heißt meine Squaw und ich – bestiegen also das Feuerross im unteren Hausen der Recklinger. Drinnen wurde bereits Kriegsrat gehalten, weise geführt vom zweiten Häuptling des Clans, der „El Beag“ genannt wird. „El Beag“ wurde begleitet von unseren tapferen Kriegern „Derdenlokusgutschützt“, „Ahawk“, den sie gemeinhin „Tom“ rufen und „Balboa“, die alle vier die physische Überlegenheit unseres Stammes zum Ausdruck bringen sollten. Taktisch clever ergänzt wurde die aufstehtsche Sippschaft für die psychische Angriffsführung durch die todesmutigen Abgesandten „Wa Ze“ und „Mat Schell“, die zur intellektuellen Verstärkung im Zweifel den Feinden das Blut aus den Ohren quasseln sollten und auch für ein eventuelles Imschneideraussitzen in Frage kamen. Zur moralischen und getränketechnischen Unterstützung waren zudem mit „Curlissimi“ und „Blondi“ zwei weitere hoch motivierte Squaws an Bord des Feuerrosses, sowie der unwiderstehliche Schamane unseres Stammes, „Old Blue“. Der Weg ins uible Düsburg war etwa 50.000 mittlere Freudenhörner weit – wie Mschanutzsi und ich zu sagen pflegen – und führte uns durchs rotweiße Hinterland der schäbigen Essenner, die sich gewöhnlich in den niederen Prärien tummeln – wo sie auch hingehören. Bedauerlicherweise säumte dort auf dem gegenüberliegenden Pfad eine Horde Zeckesen den Weg und beleidigte unsere Augen auf Äußerste. Diese unerklärlich mißlungende Laune der Natur vom fürchterlich schwuchteligen Stamm der Evoniker ließen uns an der Allmacht des großen Manitu zweifeln (oder wollte er nur spielen?). Nur mittels reichlicher Genüsse von Pfeifen und Feuerwässern verschiedenster Couleur konnten wir die Waffen stecken und die Essen in den Mägen lassen. Wir enterten alsbald das nächste Eisenpferd und galoppierten mit ihm gen Westen ins Land der zahmen Zebras. Fast unbemerkt von allen und wohl parallel zum Zug, wie die Bleichgesichter unser rostendes Ross nennen, trat dabei „Old Blue“ – unter reichlichem Einfluss einer klaren Medizin – seine Trance-Reise in die „Welt der Geister“ an. Diesen kam er schon ganz nahe, als wir uns die letzten Meter, vorbei an den Bullen der Grünbüffelherde, die am Wegesrand grasten, zu Fuß ans Schlachtfeld heran pirschten. Vermutlich um Manitu milde zu stimmen und den Geistern den rechten Pfad zu weisen, zog sich alsdann „Old Blue“ mit „El Beat“ und „Derdenlokusgutschützt“ in eine vorbei fahrende Kutsche zurück und alle drei ebneten sich beflissen ihren eigenen Weg. Die undurchsichtige Strategie von „Old Blue“ ging auf, da wir so von zwei Seiten die Zebras in die Mangel nehmen konnten. Unbemerkt trafen wir dann rechtzeitig am oberen Schlachtfeld wieder zusammen, noch bevor der erste Schuss fiel Wir alle waren verwirrt, doch „Old Blue“ behielt den Überblick. Zudem hatte er sich mit der belebenden Droge des Kakao gestärkt und bekam eine mächtige „Schoko-Latte“, die ergiebig genug war, um jeden Gegner in die Flucht zu schlagen. Nach dem ersten Schuss ging dann alles ganz schnell. Ein Krieger unseres Stammes, den Sie „Goldbällchen“ nennen, schnellte ohne lange zu fackeln die erste Kugel mitten ins Herz des Zebras, das einem Sauerbraten von nun an immer ähnlicher wurde. Und nachdem der erste Todesstoß von „Nußnougatschnäuzchen“, einem weiteren kopfstarken Kämpfer unserer Sippe, unfair vereitelt wurde, brach er mit dem rechten Fuß das Genick des Tieres, das vorher noch meinte unsere Farben ungestraft tragen zu dürfen. Mschanutzi erzählte mir am folgenden Tag noch, dass wir den Rückweg ohne weitere Hindernisse bewältigen konnten. Allerdings schlugen wir uns wohl weitestgehend alleine durch und sahen noch aus den Augenwinkeln wie der Rest unseres siegreichen Stammes im Feuerross entschwand, als wir zurück im Hausen der Recklinger ankamen. Ich selber weiß von alledem nichts mehr, da „Old Blue“ den Geistern wohl befohlen hatte sich meiner müden Seele vorübergehend zu bemächtigen. Wer sonst von meinen Brüdern und Schwestern noch Weiteres zu berichten weiß, der möge dieses Papier gerne zu einem unendlichen Quell der Rede verwandeln.
Ich habe fertig. Glück hau! Apahatschi Schorsch


Norditalien - FC Schalke 04 1:1 XX. September 2007


Am Freitag um 22:30h machten wir uns auf den Weg der Norditalienischen Millionärsschickeria den Schneid abzukaufen (nd das nicht für 60Mio sondern aufn Platz) So trudelten wir in GE ein und per S- Bahn ging es sofort weiter zur altehrwürdigen Kampfbahn Glückauf. Nach großer Vorfreude (und einigen Bierchen) waren wir zunächst guten Mutes alle drei mitfahren zu können, da wohl ein Platz frei geworden war und der "Ersatzmann" scheinbar nicht kam und auch telefonisch nicht erreichbar war. Doch dann trudelte dieser doch noch 5 Minuten vor Abfahrt ein und der dritte (benötigte) Platz war leider weg. Trotzdem bot man uns an den dritten von uns ins Bauernland zu kriegen. Ich fand die Möglichkeit mit "Komfortabstrichen" zu Gunsten alle 3 zunächst akzebtabel und auch Hummel tendierte, wenn auch schwankend dazu besser schlecht gefahren als gar nicht. Doch Marcel verzichtete sofort selbstlos zu unseren Gunsten. So tranken wir zusammen noch ein Bierchen und mußten uns dann leider von einander verabschieden. Ohne Marcel ging die Reise los. Nach vielen Bierchen und diversen Telefonaten mit Marcel kamen wir auf dem Rastplatz Spessart an um die ollen Knochen etwas gerade zu biegen, den einen bestimmten Knochen etwas zu lüften und auszuschütteln und ein wenig Speise aufzunehmen. Wie wir da so ins Rasthaus kommen steht da sonn Haufen Batzis rum. Rückenaufschrift: "Ruhrpott - Bazis" Kam natürlich echt gut bei allen Schalkern an und zwang uns quasi sofort in Sprechgesang zu verfallen. Mit etwas Mampf (und Bier) ausgestattet kam man nach kurzer Zeit wieder in den Eingangsbereich zurück, wo sich mittlerweile Rolf Rojek mit der SFCV Belegschaft (Betriebsausflug) eingefunden hatte und wo das Klima etwas "giftiger" geworden war, da das Batzi - Trüppchen wohl der Meinung war, sie hätten es mit dem Nürnberg - Bus vom letzten Jahr zu tun. Doch .... ein Schalker ist nie allein und nachdem der dritte Schalke Bus anlandete und die Schalker Massen sich mehr und mehr um den Batzihaufen sammelten viel den Bauern auf einmal auf, dass die Schalker: Böse guckten, mehr waren, größer waren und der eine oder andere bereits damit begonnen hatte seiner Freundin die Jacke zu übergeben und die Ärmel hoch zu krempeln. Schon war ja alles nicht so gemeint und "wat a beautifull World" von Bauernseite angestimmt. Weiter gings also mit Hohn und Spottgesang gegen Süden, wo wir ohne weitere Störungen gegen 8:30h eintrafen. Der Bus setzte uns in Münchens City ab. So erstma Frühstück .... ah Galeria Kaufhof .... Frühstücksbuffet nur 4,75€. 35 Schalker stürmen das Kaufhaus Cafe. Buffet? weg! Kaffee? alle! Bedienung? Panik! Zahlen, gehen! Auf in Augustina. Batzis .... Schalker .... geile Stimmung aber Schalker mehr und Stimmung nur bei den Schalkern richtig gut. Ein Maß, ein Maß, noch ein Maß .... die ersten pennen aufn Tisch ein, dat nächste Schalke Lied .... alle wieder wach, tanzen aufn Tischen, Stimmung explodiert, jetzt hält es keinen mehr aufn Ar..h. So feiert man richtig ab, bis vorn Spiel. So jetzt aber ins Stadion .... Zeit is noch genug. Stimmung im Stadion is wenigstens so gut wie im Augustiner Keller. Schalke dreht auf langes Eck .... vorbei. Direktschuß .... der Affe hält. Rakitic aus 25 m .... drin. Dat Schlauchboot bäht sich auf die Schalker rasten aus .... "Für ein Heimspiel seid Ihr ganz schön laut" wieder langes Eck .... wieder vorbei.Rakitic die zweit .... alleine .... "geh" .... "machet" .... flach den Affen inne Arme .... sch...e! .... und nochma "Faul", "innen 16`ner", "Elfer" .... gibbet nich! aber jetz .... "Freistoß!" Wat? Für die Batzis? Ausgleich! letzten Minuten: Flanke .... zwei Schalker fliegen ein.... vorbei .... vorbei auch Bordon. Spiel aus! Schalker singen: "Ohne Fandel hättet Ihr verlorn" Nur geil! Auffe Rückfahrt gibt et natürlich reichlich wat? Na klar: Bier! So trinken und singen wir uns nach Hause. Mit einem Punkt aus München im Gepäck und der Gewissheit, dat wir jetz schon gegen Stuttgart, Leverkusen und München insgesamt drei Punkte mehr als letztet Jahr ham.
TOM


VW Wolfes - FC Schalke 04 1:1 XX. August 2007


Mit dem Bus und dem halben Fanclub auf dem Weg nach Wolfes...Bericht folgt!
Zewa04


Stussgarter Schalendiebe - FC Schalke 04 2:2 10. August 2007


Zu zweit machten wir uns mal wieder auf den Weg um möglichst nicht (wie in den Vorjahren) wieder Punkte liegen zu lassen.Zunächst also mit der "Bummelbahn" nach GE und vom Bahnhof mit der "S" zur alterwürdigen Kampfbahn GlückAuf. Dort angekommen nahmen wir in der Bosch-Kneipe erstmal einen Halben Frühstück zu uns. Wie erwartet trafen wir auf jede Menge bekannte Gesichter. (Rudi mit seinen üblichen Verdächtigen, der Düsseldorfer Clan, sowie den einen oder anderen Vielfahrer den ich so kenne) Gegen 11.00h machte sich der Boschbus dann auf die Tour von Stau zu Stau und dank der "hervorragenden" Musik (Ballermannmucke) war Reinhold schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr aufzuhalten vor Begeisterung. (Ahhh bevor ich es vergesse .... Reinhold vor Abfahrt bereits über 30 Stunden wach seines Zeichens und neuerdings Antialkoholiker teils zum totalen Stummsein verdammt aber sonst doch recht gut gelaunt In Stussgart angekommen hatten wir dann ein gloreiches halbes Stündchen bis zum Anpfiff, welches wir mit dem betreten des Stadions nutzten. Während die erste Halbzeit so dahin plätscherte und von dem abgefälschtem Treffer für unsere Jungs (dank Kobi) wohl mehr die Stussgarter vom Spiel hatten (zum Glück aber wir das Tor kam Schalke im zweiten Durchgang mehr und mehr auf Touren. Leider wurde die allgemein gute Stimmung und Euforie abrupt durch den Ausgleich und den "fragwürdigen" Elfmeterpfiff zur Stussgarter Führung gebremst. In Schalker Manier gaben unsere Jungs jedoch nicht auf und erkämpften sich den verdienten Ausgleich. Eine Punkteteilung mit der man(n) leben kann und mehr, als in den letzten Jahren in Stuttgart erreicht wurde. Die Rückfahrt verlief von eingigen angeschlagenen Mitstreitern und dem einen oder anderen vom Alkohol besiegten ohne weitere Vorkommnisse mit dem kleinen Unterschied, dass nunmehr die Ballermannmucke durch Schalker Liedgut ersetzt wurde. So kamen wir auch passend zum Zug ab GE Richtung Haltern um 6.30h an und waren schon nach gerade einmal ca. 20 Stunden schon wieder zurück. Reinhold hat somit (glaube ich) den Weltweitwachbleibrekord eingestellt.
TOM


Gegner = Opfer - FC Schalke 04 0:4 Tag.Monat.2007


Hier folgen in Kürze diverse weitere Berichte zahlreicher Spiele! Ich bitte alle Fahrer um Mithilfe und das Erstellen eigener kurzer,lustiger oder origineller Berichte, um den Nicht-Fahrern ein Bild der Tour zu vermitteln bzw. sie an ihren Aktivitäten teilhaben zu lassen! Bitte per Mail an Waldmeister79@web.de Danke!
ZEWA-Webmaster


Zeckenhausen - FC Schalke 04 0:4 12.Mai 2007


„Am zweitletzten Spieltag, Samstag den 12.05.07, kam es zum Derby – zum Einzigen der Bundesliga. Die Hoffnung auf den ganz großen Griff an die Schale hatte ich immer, was würde man nicht alles tun, um beim gelb-schwarzen Erzfeind den Spitzenplatz zu verteidigen! Mit meinem Vorschlag, direkt von Dülmen nach Dortmund zu fahren, um neue „Bekanntschaften“ zu machen, stand ich ziemlich allein da und so machte man sich mittags über Haltern und Essen Richtung Lüdenscheid auf den Weg. Geplant war wie in Bochum ein Marsch durch die Stadt und der sollte seinen Namen gerecht werden. Auf dem doch recht langen und anstrengenden Weg verloren wir nach und nach einen Teil der Mitgereisten Schalker aus dem Fanclub, einige hatten sich von vornherein mit einigen Kisten Bier im Kofferraum per Auto auf dem Weg gemacht. So kam es, dass schließlich nur knapp zehn Leute von uns auf Höhe der „roten Erde“ anfingen „Rauchzeichen“ zu geben, was natürlich sofort unsere grüne Staatsmacht auf den Plan rief. Allerdings verursachte es bei uns auch ziemlich viel Gelächter. Vor dem Stadion traf man den Köter samt Anhang wieder, von Beagle, der die Kisten im Auto hatte, fehlte allerdings jede Spur (was auch den gesamten Tag so bleiben sollte – angeblich ist er aber im Stadion gesehen worden). Der Regen verursachte, dass ein großer Teil unserer Mannen ins Stadion flüchteten, zu viert warteten wir aber weiter vergeblich auf Beagle. Zur Folge hatte es nur, dass wir pitschnass wurden und uns fast zu einer Wasserschlacht mit einem halben Dutzend schwarz-gelber hinreißen ließen, die sich versuchten, neben uns unter einem Baum unterzustellen. Im Stadion stellte ich schnell fest, dass die Lage (vor allem die Preislage) der Karten dem Niveau der Zecken entsprach: Um zu meinem Sitzplatz zu gelangen, musste ich mich, an die Fersen des Generals heftend, erst durch den gesamten und völlig überfüllten Stehplatzbereich kämpfen. Stramme Leistung für ein WM-Stadion. So kamen wir nur zu zweit in unseren Block, im Laufe des Spiels folgten aber noch Hummel, Knüppel, Sasse und Hajo. Mit einer UGE-Fahne ausgestattet versuchten Knüppel und ich ordentlich abzugehen, was leider in Anbetracht der Leistung auf dem Spielfeld immer mehr verflachte, letztlich kurz vor Ende die Fahne an die hinter uns stehenden Ultras zurückgegeben. Nach dem Spiel versuchten Knüppel und ich mit mehreren dutzend weiteren Fans den Seitenausgang des Blocks zu nehmen. Die Uniformierten, wohl aus unbegründeter Angst vor uns oder aus Dummheit, fühlten sich bedroht und gingen Tritte und Schlagstöcke einsetzend in die „Offensive“ über. Mit einigen blauen Flecken und nach einer halben Stunde im Kessel (hier tat sich vor allem der General hervor, der krampfhaft versuchte, von außen in den Kessel hinein zu kommen) trafen wir den leicht verärgerten wartenden Rest des Fanclubs vorm Stadion wieder. Gemeinsam ging es dann Richtung U-Bahn Westfalenhalle, wobei unterwegs noch der eine oder andere unserer Truppe unsachgemäß sein Bier verschüttete. Nach langem Warten auf die U-Bahn (und einem Abstandsverbot zu Zeckenfans, das von den Grünen ausgesprochen wurde) kamen wir am HBF an und bestiegen – ohne flüssige Nahrung – den Sonderzug Richtung GE. Ich zog es mit Peter und Jessica vor, nach dem doch sehr deprimierenden Spielergebnis in Wanne-Eickel direkt nach Dülmen umzusteigen, der Rest fuhr noch auf einige Frustbierchen ins Central. Auf dem Rückweg versuchte man, den Frust und die Wut (nicht nur auf das Spiel) zu verdauen, kam aber dennoch schlechtgelaunt gegen 21.00 Uhr in Dülmen wieder an.“ FLORI „Der Rest gab vor allem beim Eierlikör im Central alles und auch Bommerlunder wurde nach dem Ende des gelben Elixires vertilgt. Die späte Heimfahrt nach teilweise sofort zwei Dönern und mit ordentlich Flüssigproviant endete in Dülmen am Bahnhof, von Marcel und ich noch eine Wasserschlacht de Luxe hinlegten und auch die legendäre Ein- Mann- Raupe passierte. Nachdem wir triefend nass bei Marcel aufgeschlagen waren gab es nur noch einen Weg – den nach Hause!“ ZEWA
Kiwi Flori & Graf Zewa


VFL Bochum - FC Schalke 04 2:1 27.April 2007


Am Tage der Finsternis auf Erden, Anno 27 Aprilo 2007, brach das Heer der Schalker erneut auf. Nachdem die eigene Festung gegen die wilde Horde aus dem Osten verteidigt worden ist, gab es den Aufstand der Zwerge. Die blauen Rebellen aus dem Dörfchen Bochum-kann-gar-nix probten den Aufstand. Die Truppen unter Großherzog Müller und dem Oberbefehlshaber Slominikus machten sich auf, deren blaue Baracke zu stürmen. Dazu kam das Heer aus der Hauptstadt GE in weißen Gewändern, um dem Feind die zahlenmäßige Überlegenheit zu demonstrieren und die eigene Geschlossenheit zu zeigen. In Knappe Hummel hatten wir bereits einen Vorposten in GE und Kerkermeister Zorro reiste inkognito als Spion vor nach Bochum. Neben der Sektion Dulmania (Graf Zewa, Maid Knüppel, Schreiberling Marcelus, Stadtherr Peter und Landsknecht Private), die wieder reichlich Met dabei hatte, folgte auch die Truppe aus Haltern (Stadtwache Marc) und Sythen (Zöllner Erik) unter Federführung des hochmotivierten Vizekönig Beagle dem Aufruf zum Sturm auf Bochum. Dieser war zur Feier des Tages besonders ausstaffiert und machte eher den Eindruck eines Touristen als den eines Kämpfers („Und wir sind nur zum Feiern hier“) – nicht nur wegen seines schickten rosa Armbands… Auch Hoffnarr Schorsch und Gemahlin sowie Lady Annette stießen zu uns und interessante Geschichten des Hoffnarren folgten. In der Hauptstadt GE wurde die Kutsche auf Schienen gen Bochum bestiegen und das Schlachtgebrüll kundgetan. Eine sehr gute Einstimmung auf Bochum folgte, was nicht zuletzt auch an unseren Mitstreitern aus GE und ihrem schwarzen Kräutergetränk lag. In Bochum-kann-gar-nix wurde zunächst eine kleine Einstimmung auf den Hauptmarsch gegeben, dank der wie immer kompetenten Leitung der grünen Hilfstruppen von Kanzlerin Merkelin, welche die Kutsche viel zu früh stoppten und uns zum Drachenport laufen ließen. Zunftmeister Tom und die Bauern Sasse und Hajo beschwerten sich lautstark. Dort gab es nach dem Nachtanken von Met dann die Startfanfare und die rund 5.000 Mann (und Weib) starke Armee setzte sich in einem beeindruckenden Bilde in Bewegung. Nachdem die City verwüstet und auch die Metausgabe der Zwerge geplündert war (4x 0,33L Becks für 13,00 Euro…), wurde die Baracke in Angriff genommen. Nach erstaunlich kurzen Kontrollen auf verbotene Waffen und der Erkenntnis, dass es alkhaltigen Met dort gab, betraten wir die Barake und verstärken den Armeeteil der UGE im Planquadranten E1! Auch unsere aktiven Streiter hatten sich in weiße Gewänder gehüllt. Eine mehr als lautstarke Schalker Wand aus geschätzten 15.000 Mitstreitern saß einen starken Beginn und die ersten Verluste des Gegners durch Offensivreiter Kuranyix und auch Kämpfer Asamoah hätte beinahe einen weiteren schweren Schlag landen können. Doch die hinterlistigen Zwerge hatten Fallen aufgestellt und spielten mit Tricks, so gelangen ihnen zwei Unglück- bringende Konter. Auch der `Unparteiische` schaute manchmal mehr auf die schönen weißen Schalker Jungfrauen als aufs Schlachtfeld und übersah damit mehrere Verstöße gegen den Ehrenkodex (Du sollst den Ball NICHT mit der Hand spielen und du sollst NICHT den Gegner umhauen im 16er). Somit hatten wir die Schlacht verloren, aber den Kampf noch lange nicht. Einen deprimierenden Fußmarsch mit billig Fusel später kamen wir am Kutschenplatz an und bewunderten mal wieder das Organisationstalent der grünen Hilfstruppen, da die versprochenen Kutschen alle weg waren und wir wiederum mit der Kutsche auf Schienen heim reisen durften. Bauer Sasse entdeckte seine soziale Ader und spielte netterweise mit einem kleinen Kind – oder flirtete er nur mit der Mutter? Lediglich der Haltepunkt Vietingstraße (Eine Straße voller Vietings - Vietingstraße ole ole) sorgte für kurzzeitige Belustigung. Diese Heimfahrt konnten nicht alle unsere Mitstreiter gemeinsam antreten, da sich ein Teil (Fussvolk Sven, Gelehrter Harry und Konsorten) bereits auf dem Rückmarsch leicht verirrte und erst mit Verspätung wieder in GE in der Schänke Zentral ankam. Dort verweilte ein Teil der Truppe während der überwiegende Teil sich mit dem Drachen in die Heimat begab, um Kräfte für die nächste Schlacht zu sammeln. Einige waren schwer angeschlagen und träumten von einem Sieg statt der Schmach. Unsere blauen Vasallen aus Hamburgium und aus Bielefeldheim siegten in ihren Gefechten gegen die Barbaren- Gefahr aus dem Süden und Norden und verteidigten unsere Grenzen und unseren Anspruch auf die silberne Schale. Die nächste Schlacht kommt bestimmt – zunächst Freitag bei unserer Wirtin Silly zum Stammtisch und dann Samstag: In der heimischen Burg empfangen wir unsere roten Vasallen, den Südposten Nürnberg, welcher zur Bekämpfung norditalienischer Bauern gegründet wurde, zum Trainingsgefecht. Anschließend kommt es zum Treffen mit den heimtückischen Orks aus dem Höllenort Zeckenhausen, deren Haustier der berüchtigte, aber zahnlose Kartoffelkäfer in schwattgelb ist. Dort wird auch unser kleiner König Lollo vor Ort sein, um die heilige silberne Schale endlich zu holen! Kämpfen und Siegen!
Graf `Sir´ ZEWA


Mainz 03 - FC Schalke 04 0:3 14.April 2007


Am Tage des Herren 14. April Anno Domino 2007 machten sich drei tapfere Helden (Graf `Sir` Zewa, Knappe Hummel und der Schreiberling Marcelus) aus dem schönen Dulmania unterstützt von drei Recken aus Halternus (Vizekönig Beagle, Ritter Tom und Lord Lutterus) und einem aus Recklinghofen (Hofnarr Schorsch) auf nach Rheinhessen zu einem Kreuzzug. Im Schlepptau hatten sie drei Burgfräulein (Maid „Mäuschen“ Knüppel, Lady Claudia und Miss Annette). Das Ziel der Reise war ein Teil einer silbernen wertvollen Silberschale. Mit reichlich Met an Board wurde der dampfende Drache bestiegen und die Narren Schorsch und Lutterus sorgten von Beginn an für gute Stimmung unter den Kreuzrittern („Zecken raus aus USA, Winnetou ist wieder da“ – Schorsch, und Lord Lutti: „Wie bin ich heimgekommen? Mit dem Rad? Echt?“ oder „Wer hat mein Trikot beschmiert? Pander - wann war das denn? Nach dem letzten Spiel?“). Ferner wollte Schorsch wieder Geschichten von seiner Lady Claudia erzählen, doch diese schritt resolut ein und verhinderte eine Fortsetzung der Zentral-Story. Vizekönig Beagle war froh, auf dem Kreuzzug zu sein und berichtete dem Schreiberling stolz: „Meine Sprösslinge haben die Intelligenz meiner holden Maid – denn ich habe meine ja noch…“ und verweigerte aufgrund der vergangenen Zechnacht jedlichen Metgenuß. Allerdings wurde ihm dann prickelndes Feuerwasser in Metalldosen geboten – seine Antwort war charmant: „Wenn, dann nur aus dem Bauchnabel von Lady Claudia…“ Ritter Tom war ebenfalls hoch motiviert und hielt die blaue Fahne unseres Ordens hoch („Lieber tot als rot“) mit Verweis auf den verhassten Feind in Norditalien. Im Dorf Düssel am Rhein wurde dann ein neuer Drachen bekämpft und die Hauptarmee der UGE stieß zu unserem Vorkommando. Der dortige Met wurde natürlich von den Narren getestet und für weniger gut befunden. Überflüssiges leeres Gepäck verbarg der Knappe zuvor in Stoffbeuteln am Umstiegsplatz und wartete auf Bettler, die diese suchen würden. Sehr interessante Szene. Trotz kühlen Mets schwitzen die Helden unter ihren Rüstungen aufgrund des heißen Wetters und sehnten die Ankunft in Mainzingen herbei. Besonders Vizekönig Beagle war nicht so recht wohl, hatte er doch von der Kaiserin Merkelin extra zwei grün- uniformierte Wachposten währen des langen Rittes hinter sich stehen und durfte daher nicht die Pfeife rauchen. Maid Knuppel wurde charmant von einem Streiters des UGE- Heeres als Mäuschen tituliert und hatte einen daraufhin einen Namen mehr, dem wir sogleich einen Minegesang widmeten: „Mäuschen, Mäuschen, Locken sind nicht wunderbar, Knüppel ist zum Bierholen da, schalalalala.“ Der Graf – Sir Zewa – hatte extra für den Anlass einen edlen Tropfen dabei, der sogleich vom Schreiberling Marcelus und dem Knappen Hummel verköstigt wurde. Der Einfall des Heeres in Mainzingen fand geschlossen statt, leider waren auch hier die grünen Truppen der Kaiserin vor Ort und sicherten den rot-weißen Feind vor ab. Noch sollte es neutral zugehen, die Schlacht stand aber kurz bevor. Zum Schauplatz zog der blaue Troß singend und kampfeslustig durch die Gassen des Örtchens und die Schlachtrufe ließen so manchen Dorfbewohner erzittern. Der Vizekönig Beagle hatte sich mit dem Narren und dem Knappen sowie den zwei Burgfräulein am Drachenplatz absetzten können und kontaktierte zunächst unsere Spione. Im Bereich der Kampfwiese traf man auch auf den Wirtssohn Guidofix und die Arena wurde siegesbewusst geentert. Die neu formierte Meute stimmte sich auf den bevorstehenden Wettkampf ein und hatte mit der glühenden Hitze einen natürlichen Feind. Der Gegner hatte uns im Kampf um die silberne Schüssel nichts entgegenzusetzen und bereits zur Hälfte des Gefechtes war er besiegt. Der Offensivreiter Kuranyix und der Kämpfer Asamoah hatten ihn aufgerieben und ihm zwei schwere Schläge beigefügt. Die restliche Zeit wurde der Sieg gefeiert und das Fußvolk fing bereits mit den Freudentänzen an. Als dann der Magier Lincoln seine Zauberkraft zeigte und den Gegner KO schlug, gab es kein Halten mehr. Anschließend konnte das Gelage beginnen und die nahe gelegene Metausgabe wurde geplündert. Der kurze Rückmarsch zum Drachenport und die Nahrungsaufnahme von Fleisch am Spieß waren nur Stationen auf dem langen Weg in die Heimat. Der gewonnene Teil der silbernen Schale musste schließlich heim in die Grafschaft Munsteringen. Dieser Weg war jedoch zunächst auf dem überfüllten Drachen recht unbequem und warm. Erst nachdem die Hilfstruppen in Koblenzheim den Drachen verließen, kam bei den Helden aus Dulmania neue Energie.auf, während der Rest sich dem Schlaf hingab. Zuvor gab es aber noch ein paar lustige Einlagen des Hoffnarren Schorsch: „Wo haben alle Frauen lockiges Haar? Nein nein mein Freund, in Afrika!" Ferner fassten er und Lord Lutti den Beschluss, anstelle eines Ganges nach Canossa einen Marsch von Zeckenhausen nach GE zu machen (Und das BEVOR die Mannschaft darauf kam). Gerade als die Metvorräte leer waren rettete uns der Vizekönig Beagle, indem er einem Bettler sämtliche Biervorräte abkaufte und uns gnädig damit beschenkte. Aufgrund des Alkoholismus vergaß so mancher seine Manieren der Maid Knüppel gegenüber und sie wurde kurzerhand in die Gruppe der bedrohten Pelztierarten aufgenommen. In Gesenkirch blieb dann die Sektion Dulmania zurück, da der Drache nur bis nach Halternus fliegen konnte, da er keine Fluglizenz fürs wunderschöne Dulmania bekommen hatte. So feierten wir die Eroberung Mainzingens in der Hauptstadt unseres Kaiserreiches – in GE und halfen auch dort, den Metumsatz zu steigern. Bei Musik und Gesang klang der Feldzug dann auch und irgendwann fielen alle in einen tiefen Schlaf. Und wenn sie nicht mehr ein Brummen im Schädel vom Met spüren, dann ziehen sie ihre Rüstungen am Samstag wieder an, hissen die blauen Flaggen und machen sich kämpferisch auf in ihre Hauptstadt. Dort muss die heimische Burg vor den heranstürmenden wilden Truppen aus dem fernen Osten vereidigt werden: „Viele Schlachten ungeschlagen, die Feinde aus der Festung jagen.“ Und so erobern wir wieder einen Teil der legendären silbernen Schüssel.
Graf `Sir´ ZEWA


Bauern Norditalien - FC Schalke 04 2:0 Tag.Monat 2007



Hummel oder Marcel


Hannover 96 - FC Schalke 04 1:1 10.März 2007


Auf in den Norden – Teil 2 der Niedersachsenwochen
Mit leider nur 5 interessierten Fanclubmitgliedern (2x Sektion Dülmen + 3x Haltern; eine Mehrheit aus Haltern an Auswärtsfahrern gab es zuletzt in Köln im Pokal oder vor Ewigkeiten in Aachen) traf man sich gegen 9:30 Uhr bei Marcel, um gekühlten Reiseproviant aufzunehmen. Pünktlich um 10:00 Uhr wurde die Bahn Richtung MS geentert und die ersten Bierchen vernichtet. Auch der gespendete Kümmerling von Marcel mundete uns, nur Hummel schwächelte ein wenig Am Bahnhof in Hamm gab es dann erste Kostproben des Rums und der versammelte Teil der Schalker sang sich langsam ein. In der folgenden Bahn, welche reichlich mit der UGE gefüllt war, versuchte Eric das Nacktfoto von Harry Potter abermals dem Schaffner als Fahrkarte unterzujubeln (s. Wolfes) und erntete viel Gelächter dafür. Der überschüssige Sitzköter (da ja leider keiner sonst nach Hannover wollte) wurde zum Originalpreis an den Mann gebracht. In Minden wartete das erwartet starke Herr auf uns und die Herren hatten aus der Wolfes-Tour vor vier Wochen gelernt, waren doch dieses Mal alle Türen in der S-Bahn mit grüner Besatzung versehen, so dass die geplanten Massenpinkeln- Stopps an irgendwelchen Provinzbahnhöfen leider ausfallen mussten. So musste man sich um die EINE vorhandene Toilette in der gesamten Bahn bei einer Stunde Fahrtzeit mit ewigem Anstehen drängeln. DANKE DB, gut wie immer! Auch fanden es die grünen Herrschaften nicht lustig, dass sich unsere Raucher ihrer Sucht hingaben und schritten mit dem Hinweis auf eine sofortige Ausstiegsdrohung ein. Am dortigen Hauptbahnhof warteten wir, bis der Geleitschutz und die UGE aufgebrochen waren und erkundeten die Innenstadt inkl. McD. Am Stadion war leider NICHTS von den Ankündigungen der Hannoveraner auf der SFCV- Homepage wahr: Die Eingänge waren anders als beschrieben deklariert, weswegen Dennis als Einziger sitzen gehen musste. Auch Ordner waren voll im Bilde: Stand doch ausdrücklich auf der Page, dass es Rucksackabgabe- Möglichkeiten gäbe und eine Bestätigung hierfür wurde mir auch von Polizei und Ordner am ersten Checkpoint vorm Stadion abgegeben. Am zweiten Checkpoint hieß es dann plötzlich Nein; mit dem Verweis auf ein sofortiges Stadionverbot bei Meckern durfte man dann seinen Rucksack mit Rum, Bier, Cola vollens im Mülleimer entleeren. Klasse! Am 3. Checkpoint wurde dann die Karte gelesen und am 4. Check kam man in den eigentlichen Gästebereich, am 5. Check dann in den Block – Hochsicherheitstrakt, toll, bitte noch mehr Kontrollen! Im Niedersachsenstadion 8eigentlich AWDArena) erwartete uns dann wieder einmal der bekannt- kleine und dreckige WC-Container mit unglaublichen 4 Kabinen und 6 Urinalen für die rund 5000 Gäste in diesem Bereich – so was war dann 2006 ein WM- Stadion! Aber dafür konnte man dieses Mal überraschender Weise (aufgrund der Masse an Fans?!) auch mit Bargeld an den Bierbuden zahlen und es gab relativ zügig frisches Vollbier. Gut so - aber bitte die Biermarke wechseln! Im Block war die erwartete Präsenz der Polizei im Gegensatz zum letzten Jahr, als der komplette Gang voll mit Grünen war, nicht gegeben und so entwickelte sich ein sehr guter Support ohne Aggression mit viel Liedgut und Spitzenstimmung. Zusammen mit Tom verfolgte ich das Spiel bei kühlem Pils und guter Laune. Die schnelle Führung durch Halil war genauso schnell wieder passe durch ein inkorrektes Tor, auch der 25-minütige Dauersupport ab der 46. Minute mit dem Dauersingen ein und desselben Liedes von rund 10.000 stehenden Schalkern (von insgesamt angekündigten 20.000 Auswärtsfahrern!) auch auf den Sitzplätzen brachte nicht den erwünschten Auswärtssieg! Aber Wolfes half uns in Stuttgart, so das festzuhalten ist: SPITZENREITER! Nach dem Spiel gab es dann den Schock, dass Dennis auch nach 30 Minuten Wartezeit nicht am Treffpunkt erschien und sein Handy aus war. Wir haben ihn leider während der ganzen Tour nicht mehr gesehen oder erreichen können. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass sein Akku kaputt gegangen war und er nach dem Spiel verkehrt herum ums Stadion gelaufen war; sich dann später alleine gen Heimat machte und erst nach zwei Uhr nachts wieder zu Hause ankam. Eingedeckt mit reichlich Bitburger und lecker Döner, aber auch in Sorge um den fehlenden Mitfahrer, machen wir uns dann auf die Heimfahrt. Tom fand rund 30 neue Freunde in der Bahn, als er eine ganze Jugendfußballmannschaft aus Rheine mit Anekdoten unterhielt und irgendwann erschreckt feststellen musste, dass die Hälfte der Jungs BxB- Trikots trug oder zumindest mit den Kartoffelkäfern sympathisierte. In Osnabrück schickten wir Eric traditionell zum Kiosk Bier holen und die obligatorischen Anrufe bei Flori und Beagle mit der Situationsanalyse wurden vorgenommen. In der Bahn trafen wir dann einen Fanclub (4352 Vollgas) aus Herten mit rund 15 Mann, der Beagle kannte und es entwickelte sich die beste Heimfahrt, die wir je hatten. Angetrieben von deren Ghettoblaster und viel guter Laune rockten wir den Zug und sangen jedes erdenkliche Lied, egal ob Schlager oder von Schalke, saßen in den Gepäckfach oder sprangen über die Sitze, hüpften durch den Zug und animierten alle Schalker zu einer großen Party! Insbesondere lief gefühlte 120 mal: „Hey Mr. Uruguay, Dario Rodgriuez“ und in Dauerschleife wurden Strophen von „Ebbe Sand“ zum Besten gegeben. In MS kam es zum gemeinsamen Marsch durch den Bahnhof und auch die Bahn gen Dülmen wurde zu einem Samba-Abteil. Dort trafen wir auch den armen Zorro, der von der Arbeit heim fuhr und genau den Zug und das Abteil mit uns Verrückten teilen musste. Dafür teilten wir netterweise Bier und Gesang mit ihm. Die nächste Auswärtsfahrt könnte durchaus lustig mit der Truppe aus Herten werden. In der Heimat schauten wir noch beim daheim gebliebenen Marcel vorbei und nach dem schnellen Boxkampf und ein paar Gute- Nacht- Drinks war es Zeit fürs Bett. Hannover – wir kommen wieder!
ZEWA04-Webmaster


VW Wolfes - FC Schale 04 2:2, 17.02.2007


`Sextouristen GE` oder: `Ballermann - Sangria-Tour gen Wolfes`
1.) Reisevorbereitungen und Abflug: Nach intensiven Vorbereitungen der Reise – dem Re- Import von Veltins- Dosenfrüchten aus Holland und dem Leerkauf von Sangria und Früchten aus dem Aldi sowie der Besorgung diverser weiterer Utensilien – trafen sich 6 Mitglieder der hochmotivierten Sektion Dülmen bei Marcel zur alljährlichen Motto- Fahrt gen Wolfes: „Sangria- Tour.“ In diesem Jahr passend an Karneval und bei lauen Temperaturen wurden die Strohhüte und Sonnenbrillen geschultert und die 3 Halteraner am Bahnhof Dülmen in Empfang genommen. Im Zug wurde zunächst Knüppels Geburtstag gefeiert, DANKE für Sangria und Co, als Geschenk gab es – ganz selbstlos - eine Flasche XuXu. Nach kurzer Aufwärmphase mit kühlem Bierchen (und Bonekamp aufs Flos völlig nüchternen Magen) gab es in MS zunächst die Verteilung der kultigen, bunten Hulla- Ketten durch Thorsten und die Verkleidung war perfekt. Auch die Mischung des ersten Eimers wurde vorgenommen: Sangria, Rum und Dosenfrüchte; getrunken natürlich aus langen Ballermann- Strohhalmen. Tom musste sich leider vorerst beim Alkohol zurückhalten: „Keine Karte, Keine Aufkleber, armer Tom“ - er hatte seine Eintrittskarte daheim gelassen und musste sich dann im Zug eine kaufen…Er und Private belustigten dafür die Gruppe abwechselnd mit einer Reihe von trocken- komischen Kommentaren: Unsere Büttenredner! So ist jedes Foto von Private wegen ihm darauf automatisch schön und Tom hat ne Baumschule besucht. Jaja, der Alkohol…In Hamm wurde die Stimmung dann immer besser, da die UGE mit im Zug war und die Schlachtrufe lauter wurden. Während die Pilsetten langsam weniger wurden wuchs der Sangria- Konsum stetig und die Laune mit ihm. Parallel widmeten wir uns der Vernichtung des Rums mit Cola, was den Begriff `Rum- Tour` mit diversen zweideutigen Ausdrücken zur Folge hatte. Ab Minden hatten wir Glück, dass so viele im Zug schiffen mussten, dass an jedem 2. Bahnhof die Türen offen blieben und der halbe Zug die Bahnhöfe fluten konnte, nur die Polizei hatte damit irgendwie leichte Probleme und wurde recht aggressiv. Interessant war auch die Begegnung mit dem Hannover- Sonderzug, der plötzlich im Nirgendwo neben unserer Bahn stand und für eine kleine Welle von Schmähgesängen sorgte. In Hannover fand Hummel plötzlich sein Herz für Kinder und neben der Belustigung des (armen) Kindes seinerseits bekam es sogar seinen Fanclubschal geschenkt!
2.) Ankunft und Stadion: In Wolfes angekommen widmeten wir uns zuerst den elementaren Dingen des Lebens: WC suchen, Bier sowie Cola für den Rum kaufen! Nach kurzem Marsch zum Strand, meine zur VWArena (VollWeich) wurde der Rum gut versteckt und die grüne Schüssel geentert. Zu dritt ging es hinein in den Steher- Bereich, welcher extrem zugig ist, da Wolfes anscheinend kein Geld für Türen vor den Eingängen hat. Eine sehr gute erste Halbzeit unserer Mannschaft mit gutem Auswärtssupport inkl. neuen Liedern und 2 tollen Kirschen von Kuranyi wurde frenetisch gefeiert, ebenso wie die Ergebnisse aus den anderen Stadien! Im zweiten Abschnitt ließ Schalke dann den letzten Willen vermissen, bekam zu schnell den Anschluss und die schwere Verletzung von Löwe. Als dennoch alles mit dem ersehnten Auswärtssieg rechnete, kam der blöde Freistoßtreffer und ein kurzzeitiges Verstummen der Schalker. Dennoch gilt: SPITZENREITER! Bei Wolfes war alles wie erwartet: Agressive Polizei, übertriebene Härte der Ordner, Alk- freies Bier, verkohltes Essen, stumme & langweilige Heimfans, kaum Fahnen im Stadion. Also pure Provinz – bitte lieber Osnabrück oder Braunschweig statt der Retorte VW! Auf dem Rückweg zeigte sich die Ordnungsmacht dann wieder von ihrer tollen Seite, als sie brutal gegen ein paar Fans vorging, die nicht konform auf den Wegen unterwegs war und so wurde leider auch unsere 9er Gruppe getrennt. Aber: Wir konnten den Eimer und vor allem den Rum retten für die Heimfahrt! Während die ersten 5 Mann die Bahn mit der UGE um 18:14 noch bekam, blieb uns nur der Gang in die `Innenstadt` von Wolfes, um Essen, Cola und Becks zu organisieren. Besonders interessant, wenn es nicht einen einzigen Supermarkt gibt! Dafür aber tatsächlich McDonalds und ne Dönerbude. Auch das UBO am Bahnhof sei kurz erwähnt- Unbekanntes Beton Objekt. Ein riesiger Klotz aus Beton total konfus gebaut auf einem großen Platz, ohne Sinn. Provinz mit Kunst…
3.) Heimflug: Viel zu schnell verging der Kurztrip und so waren wir durstig und dennoch motiviert auf der Heimfahrt. So kamen wir dann ne Stunde später als geplant in Hannover an und erlebten noch nette Gesangsduelle mit Zecken im Bahnhof und Bremern auf dem Gleis, welche jeweils durch die Grünen beendet wurden! Die Fahrt nach Osnabrück war das Highlight der Fahrt: Neben der Wiedergabe jeden uns bekannten Liedgutes von Schalke gab es ein Foto vom nackten Arsch von Harry Potter in der Bild und dieses zog Erics volle Aufmerksamkeit auf sich. Nachdem er versucht hatte, es als Fahrkarte dem Schaffner unterzujubeln und von diesem dafür fragend angestarrt wurde fiel ihm auf, dass Harry seinen Arsch anscheinend rasiert. Nach einigem Gelächter erfolgte das obligatorischen Auswärts- Telefonat mit Beagle: Auf die Frage, wo wir seinen und meiner Antwort: „Am Arsch der Welt“ konnte sich Eric nicht beherrschen und meinte trocken: „Nein, wir sind am rasierten Arsch der Welt!“ Die folgenden 10 Minuten war keiner von uns ansprechbar und wir haben Tränen gelacht, Danke Eric, Danke Harry Potter! In Osnabrück haben wir nach dem Neuladen der Bierreserven noch `freundliche` Zecken getroffen und diese besungen, woraufhin sie in die Bahn kamen und Stunk machen wollten. Aber die Prügelei blieb glücklicherweise aus und dann verlief die Fahrt ohne weitere Verluste (außer denen der Muttersprache bei einigen Mitfahrern) feucht- fröhlich gen Heimat und endete mit dem planmäßigen Mariatrinken bei Marcel!
Zewa04


Fischköppe Bremen - FC Schale 04 0:2 04.Februar.2007


Den Weg in den Norden traten an diesem Sonntag, von Dülmen aus, die motivierten Marcel, Hummel, Taxi Mark, Sven, Tom, Knüppel und Private an. Die Hinfahrt war recht ruhig und gelassen da wir den Ultras geschickt aus dem Weg gegangen sind und immer einen leeren Zug hatten. Für die Getränke wurde von Tom gesorgt, der eine Auswärtskiste aufgetrieben hatte. Manch ein Kümmerling ist zwischendurch auch geflossen. Nach dem sich Tom, Sven, Taxi Mark und teils Hummel fachsimpelnd übers Handy ausgelassen hatten und manch ein versauter Klingelton ertönte sowie der Unterschied zwischen Bluetooth und Infrarotschnittstelle geklärt war, wechselten wir in Osnabrück den Zug. Auch hier hatten wir ein stilles Plätzchen, bekamen aber so manchen Besuch von Bremer Fans. Tom hangelte sich an zwei weibliche Bremenfans und wollte unbedingt ein Fischbrötchen ergattern. Er kam aber mit leeren Händen zurück. In Bremen angekommen wurden wir nicht, wie sonst, von den Grünen abgeholt. Die Bremer Polizei kleidete sich in Grau um unter den Fans weiterhin aufzufallen. Wir wurden in eine Straßenbahn verfrachtet und machten uns auf zum Weserstadion. Wie üblicherweise gestalteten die Schalker diese Fahrt auf ihre Weise und es erklangen viele Blau-Weiße Lieder. Nicht zu guter Letzt wurde diese Stimmung von einem Fan unterstützt, der sich ans Mikrofon setzte und dadurch den ganzen Wagen erreichte, um für Stimmung zu sorgen. Hummel dokumentierte den ganzen Tag schon mit seiner Kamera, was einerseits recht nervte, andererseits aber auch dazu folgte das Bilder entstanden, wie sonst nicht. Es gab Personen die sich an Griffen festhielten, wo drunter stand „ Hier kein Haltegriff“. Die Straßenbahn hielt, komischerweise, mitten auf einer Straße die nicht gerade in der Nähe des Stadions war und es hieß den Rest des Weges zu laufen. Meiner Meinung nach überraschte dies auch den Männern in Grau da die ganze Schalkerkompanie unsortiert durch Nebengassen zog um sich einen Weg zum Stadion zu bahnen. Dabei kam es zu manch einer Auseinandersetzung weil nicht jeder auf die, mit Autos voll geparkte und befahrende Strasse, achtete. Am Stadion wurde noch das ein oder andere Bier getrunken. Erstaunlicherweise traute sich ein Zeckenfan zum Gästeeingang woraufhin ihm sein Schal abgenommen und sofort demonstrativ verbrannt wurde. Das Spiel entpuppte sich als ein sehr gutes, sehenswertes Spiel. Nach einiger Zeit gingen wir dann auch zur Pause mit 1:0 in Führung. Nach einer schönen Vorlage von Lincoln nahm Lövenkrands den Ball mit einer Seitwärtsdrehung Volley und es entstand ein wunderbares Tor. Die Stimmung war mal wieder erstklassig. Dazu kam das in der Halbzeit das Endergebnis der Handballer verkündet wurde. Deutschland war Handballweltmeister und das ganze Stadion tobte. Das war aber auch das einzige mal wo die Bremerfans heute was zum Feiern hatten. Nach einem schönen Konter wechselte Lincoln genial die Seite und spielte auf Kuranyi der weiter auf Lövenkrands legte welcher den Ball zum 2:0 ins Tor schob. Doppelpack für Lövenkrands und 3 Punkte für Schalke. Die Schalker standen hinten gut und ließen nichts mehr anbrennen. Im Stadion entstand eine super Stimmung unter den ganzen mitgereisten Fans - ca. 5000 waren zur Stelle. Das ganze Stadion wurde unterhalten und die Bremerfans hatten nix mehr zu sagen. Mit einem sehr guten 2:0 machten wir uns zurück nach Hause. Auch die Rückfahrt zum Bahnhof stellte sich zu erst recht schwer dar, aber dieses Mal waren die Grauen besser organisiert. Es standen wieder Straßenbahnen für uns bereit. Auch diese Strassenbahnfahrt stellte sich als sehr lustig raus. Wir wurden mit einer Eskorte begleitet und fuhren neben den Bremerfans her, die laufen mussten. Leider mussten wir, wie schon so oft, eine Misstat der Polizei mit sehen…(Text zensiert) Ein beschämendes Bild der Polizisten. Für die Rückfahrt holte sich Hummel noch was beim Chinesen und kaufte sich Weißbier. Multikulturell. Erschöpft vom vielen Feiern im Stadion fuhren wir im völlig überfüllten Zug Richtung Osnabrück zurück. Bis nach Münster und Dülmen war es auch nicht mehr lang. Der erfolgreiche Tag wurde dieses Mal nicht mehr bei Marcel ausgeklungen, da die meisten am nächsten Tag wieder raus mussten.
Knüppel


Zwietracht Zankfurt - FC Schalke 04 1:3 27.Januar2007


Nach Frankfurt fuhren wir zu dritt als reine Sektion Dülmen, Hummel, Knüppel und ich. Das Wetter war, besonders im Sauerland, recht winterlich, wir hatten aber genug Proviant in Form von Veltins und Kümmerlingen an Bord, um die fünfeinhalb Stunden Fahrt mit dem Wochenend-Ticket gut zu überleben. Die Fahrt selbst war lustig, aber recht unspektakulär. Höhepunkt war sicherlich die „Aktion Bengalos“ im Siegener Bahnhof. In Frankfurt angekommen wurde erst mal McDonalds und ein Klo aufgesucht, bevor wir im Lebensmittelshop um die Ecke Bier für die Rückfahrt nachholten und schon mal im Schließfach zwischenlagerten. Wir versuchten auch noch, uns mit Ballack zu verabreden, haben ihn aber nicht mehr getroffen. Im Stadion war die Stimmung gut, was sicherlich auch am guten Schalker Spiel sowie der drei Tore lag. War sportlich gesehen ein optimaler Einstieg in die Rückrunde. Nach dem Spiel machten wir uns erst mal auf die Suche nach etwas Essbarem, wobei Knüppel trotz 15 verschiedener Döner-Läden und Fastfood-Lokale nichts passendes fand. Hummel und ich wurden aber satt. Auffällig war im Gebiet des Frankfurter Bahnhofs nicht nur die Anhäufung von Döner-Schuppen, sondern auch die Vielzahl von Sexshops, wobei besonders die „Private“-Filiale von Knüppel intensiv untersucht wurde. Schließlich trafen wir kurz vor der Abfahrt noch Asi Erich, der wie immer keinen Plan hatte, wo er überhaupt war und wie er nach Gelsenkirchen kommen sollte. Nach kurzer Beratung, welche Route wir nehmen sollten, bestiegen wir schließlich mit Asi Erich im Schlepptau die Regionalbahn nach Siegen. Nach einer lustigen Rückfahrt, auf der sehr viele Fotos von Knüppel entstanden, und wo wir in Siegen am Bahnhof auch noch 2 Zecken trafen, kamen wir um halb zwei zufrieden und etwas angeschlagen wieder in Dülmen. Fazit: Gelungene, lustige und mal etwas ruhigere Fahrt.
Marcel


Biathlon AufSchalke 30.Dezember.2006


Am Samstag vor Silvester machten wir uns bestens gelaunt auf zur Kümmerling- Arena, meine natürlich VeltinsArena. Grund war weniger das anstehende Biathlon- Spektakel sondern mehr die Sucht nach nun schon unglaublichen 2 Wochen Winterpause, wieder auf Schalke zu gehen! Nach kurzer Rundschau im Winterdorf und ein paar nicht wirklich interessanten Werbegeschenken ging es direkt Richtung Kümmerling- Bulli, wo bereits Marcel, Hummel, Knüppel und Tom hochgradig motiviert warteten! Der Kümmerling wurde in 3er Bändern abgepackt verkauft und so hatte jeder in kurzer Zeit den Hals voll von den Teilen hängen, dazu kamen diverse coole Geschenke wie Sonnenbrillen, Pins etc. Knüppel hatte Pech und wurde immer wieder zum Knappenkarten aufladen und Kümmerling kaufen geschickt, aber der Nachschub riss nie ab. Sie hatte übrigens eine Anzeige im Stadionheft aufgegeben: Schillerlocke sucht 27 cm langen Aal zum eintauchen…Der geenterte Stehtisch mit bereits angefangenem halben Kranz drauf wurde weiter gefüllt und am Ende des Tages hatten wir 3 Kreise gefüllt – so was nennt man dann in Fachkreisen Totes Kapital - und uns selbst natürlich auch. Einige gute Sprüche machten die Runde: Warum leben Blondinen 10 Jahre länger? Weil Ihnen ihre Einparkzeit am Ende des Lebens noch gutgeschrieben wird…Oder: Wenn ein Kümmerling einen Euro kostet und zehn Stück dann zehn Euro – wie teuer sind dann wohl 127 Kümmerling. Auch der Besuch von zwei weiblichen Bremen- Fans war lustig. Während sie anfingen, den Übrigen die deutsche Fahne ins Gesicht zu malen nahm Tom eine unter seine Kümmerling- Bänder und meinte trocken: „Ey, pass auf, sonst schlepp ich dich ab!“ Nur ich verweigerte mich der Farbe- beim Bodypainting stehe ich mehr auf andere Körperstellen…Doch darauf wollte dann doch keine der Beiden näher eingehen. Nachdem wir bestens versorgt – also randvoll- waren, ging es auf in unsere Arena zum Biathlon, schließlich waren wir ja nur deswegen da… Dort war (fast) alles beim Alten: Volle Blöcke, Bierchen, Frikadelle und ein langweiliges Spiel bei sehr guter Stimmung. Nur die Weihnachtsbäume gibt es sonst so nicht und Tore fielen komischerweise auch keine… Die Rückfahrt verlief feucht- fröhlich und auch die anschließende Nachbesprechung bei Marcel brachte außer der Sorge um unseren Arena- Rasen- der war komischerweise schimmelig weiß gewesen- keine besonderen Erkenntnisse außer der Tatsache, dass Opa- Döner einfach der Beste nach so einem Heimspiel ist!
Zewa2,04 Promille


DSC Arminia Bielefeld - FC Schalke 04 0:1 16.Dezember.2006


Nach dem allseits bekannten und beliebten Motto: `Beaglefeld fällt` ging es auf zum Sturm die Alm, meine natürlich der Padadings- Arena. Die fast vollständige Sektion Dülmen begann die Reise mit der Fanclubkiste – und Kakaotrunk - im Gepäck wie immer mit der beliebten Deutschen Bahn und sammelte in Münster neben Marcel, Hummel und dem Exil- Dülmener Tom auch Lena ein, die morgens bereits zum Frühschoppen geladen hatte. Die Zugfahrt von MS gen Beaglefeld war sehr angenehm, da wir nicht mit den Ultras fuhren, viel Platz und keine Polizei dabei hatten und uns so frei entfalten konnten! Während Knüppel immer wieder hungrig auf den Suppenautomat starrte - richtig gehört, so was gibt es tatsächlich im Zug- und Hummel und Marcel vor allem durch Durst auffielen, war vor allem Flori gut drauf und kommentierte die Stiefel mitreisender Damen damit, dass man sicher gut Kümmerling aus den Spitzen trinken könnte… Da wir aber nur Jägermeister und Feigling hatten, begnügten wir uns (vorerst) damit – sofern man nicht gleich die halbe Flasche auf einmal trank… Auch die Kommentare zu Private, der sich dieses Mal anstelle von Knüppel einiges zum Thema Locken anhören musste, waren sehr lustig. Die Zeit verging schnell und wir kamen unglaublicherweise PÜNKTLICH am HBF an. Da wir kurz vor den Ultras dort waren, gelang uns die Flucht gen Stadt anstatt des üblichen Polizeikessels und wir kehrten in der ersten Kneipe `Bei Taki` ein, wo wir zwar in einen Nebenraum kamen, aber freundlich aufgenommen wurden. Bei Bierchen, Dart und endlich eiskaltem Kümmerling verging die Zeit schnell und nach den obligatorischen Schalke- Gesängen machten wir uns per U-Bahn auf gen Alm. Zu erwähnen sei hier der Anruf des bis dato vermissten Zorro, der uns aus dem Krankenhaus anrief, da er am Abend zuvor nach einer Weihnachtsfeier im angeschlagenen Zustand einen kleinen Unfall hatte. Kann passieren… Am Stadion fing es natürlich an zu regnen, die Beschilderung war schlecht und die Wege schön matschig, so dass der Weg nicht so angenehm war. Vor allen Tom und ich durften als Steher nicht mit in den Eingang der Übrigen und standen plötzlich mitten in einer Schrebergarten- Siedlung, zwar in Sichtweite des Stadions aber es gab irgendwie nur Sackgassen dort. Scheiß Provinz! Nach längerer Suche fanden wir aber doch den Ausgang aus dem Labyrinth und über den bekannten Asche- Platz ging es hinein in die kleine Gästekurve. Jessi hatten wir leider zuvor verloren, so dass sie das Spiel alleine verfolgen musste oder durfte, kommt auf den Blickwinkel an…Ein 90- minütiger Spitzensupport der Fans - trotz durchschnittlicher Partie und schlechtem Wetter- aber getragen von der Hoffnung auf den Sieg wurde mit dem späten Siegtor belohnt und ausgiebig nach Spielende weitergeführt! Manu Neuer, die neue Nummer Eins im Kasten, kam auf den Zaun und sang lautstark durch Simons Megaphon Schlachtgesänge mit uns. Wir sammelten nach Spielende Jessi ein und ab ging es durch die City gen Bahnhof, wobei man natürlich wieder nicht in die Supermärkte zum Einkaufen kam, da man ja böser Schalker ist – danke LIDL! Nach Döner und Pils im Bahnhofsareal trafen wir auch den Rest der Bagage – der einen Getränkemarkt gefunden hatte und diesen auch betreten durfte - am Gleis und gemeinsam ging es in die viel zu volle Bahn nach Hamm. Bei zuviel Zigarettenqualm und zu wenig `leckerem` Weihnachtsbier von Peter B hieß es still stehen und durchhalten. Erst in Hamm bekam man wieder Luft und konnte im nun leeren Zug gemütlich weiterfahren. Leider hatten die Zecken dieses Mal kein Heimspiel, so fiel in MS die alljährliche Schaljagd aus und auch auf den Glühweinstand verzichteten die Meisten außer unsere bekannten `Nachbesprecher` und nahmen die direkte Verbindung nach Hause. Tom belustigte uns noch mit dem Verteilen von Aufklebern am mobilen Verkaufsstand des Schaffners, ansonsten war es eine gelungene Auswärtsfahrt mit viel Spaß und 3 Punkten aber auch kalten Füßen!
ZEWA-Webmaster


1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 0:0 03.Dezemebr.2006


Bericht folgt!
Tom


FC Energie Cottbus - FC Schalke 04 2:4 18.11.2006


Morgens um 4 Uhr klingelte mein Wecker. Viel zu früh, wie sich kurze Zeit später herausstellte, denn als ich dann um 4.30 Uhr mit dem Auto nach Haltern zum einzigen mitfahrenden Fanclub-Kollegen Tom gefahren war, erklärte er mir, dass unser Bus wohl ne knappe Stunde später kommen würde. Nachdem wir bei Tom zuhause noch das Samstag-morgendliche Fernseh-Frühprogramm (Möpse, Köter und fragwürdige Werbung...) mit einigen Kaffee „genossen“ hatten, machten wir uns auf den Weg zur Autobahnauffahrt. Dort verbrachten wir die Wartezeit mit den ersten Veltins- Kannen des noch jungen Tages. Um 6.15 Uhr schließlich kam der Reisebus, wo wir dann mit etwa 25 Gleichgesinnten den Weg Richtung Polen antreten würden. Erst langsam stieg die Aktivität der Mitfahrer im Bus, viele waren noch am Schlafen, als Tom und ich einstiegen. Doch mit dem Alkoholpegel (neben Bitburger aus Flaschen und Schultenbräu aus der Dose gab es noch „Fliegende Kuh“ = Red Bull mit Jägermeister oder Mezzo Mix mit Korn zu trinken) stieg auch die Stimmung. Abgesehen von den obligatorischen Pinkelpausen und einem knapp 45-minütigen Stau kurz vor Berlin verlief die Hinfahrt relativ ereignislos. Lediglich die Stimmung der Mitfahrer stieg immer mehr. Unter lautstarkem „Westdeutschland!“ - Gegröle durchfuhren wir dann irgendwann auch die ehemalige Zonen-Grenze. Unter unseren Kollegen im Bus waren übrigens auch ein Engländer und ein Holländer, die sich nur drei Tage vor dem Spiel gemeinsam das Länderspiel Holland gegen England in Amsterdam angesehen hatten. Schalke verbindet eben. In Cottbus angekommen gab es zunächst außer Plattenbauten und ruinösen, brachliegenden Bauflächen nichts zu sehen. Auch das Stadion machte keinen besseren Eindruck, lag direkt an einer Hauptstraße und hatte starke Ähnlichkeit mit dem Preußenstadion in Münster. Größter Unterschied: In Cottbus war neben der Tribüne auch die Gegengerade komplett überdacht. Der Weg von der Straße, wo unser Bus direkt hielt, bis zur Eingangskontrolle betrug knapp 50 Meter. Der Weg von der Eingangskontrolle zum Block dann noch einmal knapp 10. Für einen aus unserer Busbesatzung allerdings zuviel, er durfte (voll wie ein Eimer) das Stadion leider nicht betreten. Schön war auch, dass es für den gesamten Auswärtsblock immerhin EIN Pissoir und EIN „richtiges“ Klo gab, und dass die kultigen mobilen Bierbuden Lübzer Alkoholfrei angeboten haben. Von den Bratwürsten war laut Tom, der eine gekauft hat, ebenfalls abzuraten. Gastfreundschaft hatten wir aber eh nicht erwartet. Nach einer spannenden und turbulenten Partie, in deren Verlauf unter anderem der Slogan „Heimspiel in Polen, wir haben Heimspiel in Polen“ angestimmt worden war, ging Schalke schließlich als Sieger vom Platz, und übernahm sogar gleichzeitig die Tabellenführung. Die Freude im Lager der Auswärtsfans war natürlich grenzenlos. Kurze Zeit später im Bus merkte man aber nicht mehr allzu viel von der Freude, allgemeines Schlafen und Ausruhen war zunächst angesagt. Nach knapp zwei Stunden und einer ausführlichen Rast, wo gegessen und Flüssignahrung getankt worden war, wurde die Stimmung im Bus merklich besser. Laute Schalke- und Anti- BxB- Gesänge schallten durch den Bus und es entwickelte sich eine sehr lustige Dosenbier-Party. Gegen 1 Uhr waren wir schließlich wieder an der Autobahnauffahrt Haltern angekommen. Ein Taxi brachte uns dann zur Stadtschänke, wo wir dann noch mit Veltins, Coupeke und der männlichen Hälfte des Beagle-Nachwuchses eine kurze Nachbesprechung veranstalteten. 2.19 Uhr fuhr mich dann die Deutsche Bahn wieder nach Dülmen und es ging ins wohlverdiente Bett.
Köter Marcel


BMG - FC Schalke 04 0:2 08.11.2006


Um 17.00 Uhr am späten Nachmittag ging die Fahrt nach Gladbach in Dülmen los. Nachdem wir- die zahlenmäßig starke Sektion Dülmen- in Haltern einige Leute eingesammelt hatten, machten wir uns weiter nach Gladbach auf. Der Weg sollte nicht ganz so lang sein und man könnte es schon fast als Heimspiel ansehen. Die Stimmung im Zug war ganz gut und das Bier floss. Leider meinten die Bahnbeamten es nicht so gut mit uns und so kam es mal wieder zu einer Unterbrechung der Fahrt als uns die Meldung erreichte, dass der Zug umgeleitet werden müsse auf Grund von „Personen im Gleis“. Dies war kein gutes Omen, denn bei fast jedem Personenschaden auf der Hinfahrt verlor Schalke danach. Wir ließen uns dadurch aber nicht aus der Stimmung bringen und machten munter weiter. Auch wenn wir auf Grund dieser Umleitung eventuell, wie manch anderer im Zug, zu spät kommen würden. Ein Mann, nicht von unseren Leuten, meinte darauf Randale zu schieben zu müssen, da er in Oberhausen aussteigen wollte aber dort nicht gehalten wurde und trat darauf hin mehrmals kräftig gegen die Wände. In Duisburg stieg dann noch die Hummel zu uns in den Zug und brachte neues Bier mit. Wir mussten nun eine längere Zeit am Bahnhof stehen bleiben was einem Gast nicht gefiel und er kurzerhand nach dem Notruf im Abteil griff und zum Schaffner rief: „Ey du Esel, mach doch mal weiter da!“ Dies hatte aber leider keine Beeinflussung auf den Schaffner und wir mussten weiterhin warten. In der Zwischenzeit rief Knüppels Mutter an. Zewa fragte, wer denn da dran sei und ich antwortete: „Knüppels Mama ist dran“. (Der Haken, ich und Knüppel sind Geschwister) Wir kamen nun endlich, ziemlich spät, in Gladbach an und fuhren, wie immer, mit den Bussen zum Stadion. Das Spiel beginn kurz nach dem wir angekommen waren. Die Stimmung war wie immer wieder super. Kurz darauf gingen wir auch in Führung und es stand zwei zu null zur Pause. Gladbach hatte keine zwingenden Chancen und wurde von den Schalker niedergeputzt. Über den Eingängen des Stadions hingen Schilder mit der Aufschrift: „Herzlich Willkommen Borussenpark“ und wir fühlten uns auch sehr Willkommen. Die zweite Halbzeit war eher mäßig aber weiterhin überlegen von den Schalkern geführt. Diese Zeit nutzten die Ultras, um ein neues Lied anzustimmen. Nach vielen Verständnis- Problemen des Textes konnte man nach einiger Zeit aber dennoch mitsingen. Jedoch war dies nicht der größte Teil und da muss noch einiges gemacht werden. Wenn ich das richtig verstanden habe, ging der Text so: Wir sind mit euch durch die Ganze Welt gefahren – Immer wieder feuern wir euch an -- Ob Groß oder Klein -- Ob Jung oder Alt -- Schalke soll wieder Deutscher Meister sein. Dazu kam Klatschen zwischen den Liedteilen. Nach dem wir das Spiel nun Zwei zu Null gewonnen hatten, ging es wieder zurück gen Heimat. Es goss leider wie aus Eimern und auf den Weg zum Bahnhof Rheydt haben wir uns leider verloren. Ein Teil fuhr mit dem Zug Richtung Essen, der andere Teil glaube ich auch, den trafen wir uns alle in Duisburg wieder; nur Mark musste leider mit dem Sonderzug nach GE mitfahren. Kurz vor Essen hieß es den Anschlusszug nach Dülmen zu bekommen. Hierfür hatten wir leider nur wenige Minuten Zeit und wir hatten schon Verspätung. Da keiner wusste auf welchem Gleis der Zug fuhr, rannten wir zu dem, wo letztes Jahr der Zug auch stand. Dort war aber keiner. Als wir den Zug nach Münster sahen, rannten wir zum dem Gleis verpassten diesen aber in letzter Sekunde. Knüppel drückte noch den Knopf an der Tür, diese öffnete aber nicht mehr. Dies war leider die letzte Möglichkeit nach Dülmen zu kommen. Die Enttäuschung war groß und wir mussten den Weg nach GE antreten. Dort tranken wir erst mal ein Bier im Dönerladen, trafen Mark wieder, und traten den Rest der Heimfahrt nach Haltern an. Hier mussten wir uns ein Taxi mieten um nach Dülmen zu kommen. Um halb zwei mit einer Stunde Verspätung waren wir dann endlich wieder zu Hause. Theo und zwei, drei andere, sind noch mit dem Auto gefahren. Die habe ich aber nie getroffen.
Private


VFB - FC Schalke 04 3:0 28.10.2006


Ich bin, wiederum als einziges Fanclubmitglied, morgens mit dem Bus losgefahren, schon wieder sonntags auswärts eine weite Tour. Habe mich gut betrunken, dann ein Scheiß- Spiel im Schwabenland gesehen, welches wir verdient verloren haben, und bin wieder trinkend nach Hause gegurkt. Wie immer Auswärts in Stuttgart - zum Vergessen!
Tom, i.V. Zewa


HSV - FC Schalke 04 1:2 14.10.2006


An einem Samstagmorgen zogen wir mit 2 Mann aus Haltern und 4 Membern der Sektion Dülmen nach Hamburg los. Wieder einmal nahmen wir das WE-Ticket in Anspruch. Zusammen hatten wir eine weite Reise vor uns, was uns aber nicht stören sollte. Mit viel Reiseproviant ging es dann Richtung Hansestadt. Marcel und Hummel versuchten sich gemeinsam an einer Flasche Mariacron während die Anderen an Bier und kleine Schnapssorten „testeten“. Da die Ultras nicht mit uns gefahren sind hatten wir genug Platz. Bis nach Hamburg war es eine feucht- fröhliche Fahrt. Beim Bierkauf in Osnabrück gab es eine Flasche Wein dazu, die schleppte Hummel bis nach Hamburg mit und verschenkte sie dann an einen „durstigen“ Penner. Jeden tag eine gute Tat… Angekommen in der Nordstadt durften wir erst einen kleinen Marsch machen, um dann mit den Bussen weiter zum Stadion zu gelangen. Private, Tom, Taxi Mark und ich haben dann die Stehplätze eingenommen und uns das tolle Spiel angeschaut. Private musste sehr oft für Tom Bier holen gehen. Nach 90 Minuten sind wir vier mit einem gelungenen Sieg wieder zum Bahnhof gefahren. Am Bahnhof mussten wir erst Marcel und Hummel suchen, welche irgendwie abhanden gekommen sind. Die 2 Sitzköter wurden aber schnell gefunden. So konnten wir eine tolle Heimfahrt antreten, bei dem wir unseren Sieg reichlich feiern konnten. Hummel wollte schnell nach Hause und bestieg alleine in Hamburg den ICE Richtung MS mit Hilfe seiner Spezialzugkarte, während der Rest sich per WET und Bimmelbahn durchschlug. In MS traf dann Flo zufällig die Hummel am Bahnhof leicht angeschlagen. Auch der Rest trudelte ein und gemeinsam ging es nach Hause. So viel zum Thema Schnelligkeit…Nach knapp 6 Stunden Fahrtzeit sind wir dann in Dülmen angelangt und später tot und kaputt ins Bett gefallen. Dort träumten wir dann in alle Ruhe von unseren drei Punkten.
Knüppel


Looserkusen - FC Schalke 04 3:1 01.10.2006


Am 01. Oktober startete der Tag eigentlich recht gut: Formel 1 um acht Uhr morgens! Während ich vom Bett aus beim Kaffee den Sieg von Schumi verfolgte, waren Marcel und Hummel bereits gemeinsam beim Bierchen. Der Sieg motivierte beide noch mehr und so fuhr die Sektion Dülmen bestens gelaunt gen Looserkusen. Die Fanclubkiste im Gepäck enterten wir die Bahn in Dülmen und sammelten Tom in Haltern ein. In GE stieß der übliche Haufen von Ultras, Allesfahrern etc. dazu, wobei die Polizei eine Abfahrt zehn Minuten später eingeplant hatte und somit verdutzt am falschen Bahnsteig in GE zurück blieb. In Essen stießen sie dann verspätet dazu, gerade als ein Haufen Braunschweigfans am benachbarten Gleis ankam und die Stimmung schlagartig feindselig wurde. Doch außer einigen Gesängen passierte nichts. Die nächste – zu diesem Zeitpunkt unglaublicherweise pünktliche - Bahn wurde gefüllt und stehend ging es gen Süden. Nach kurzer Fahrtzeit gab es einen bedauerlichen Zwischenfall, denn der Lokführer fand auf den Gleisen eine Leiche und die 50-minütige Verspätung war perfekt. Somit stand der Tag schon unter keinem guten Vorzeichen! In Looserkusen Mitte folgte der Mob dem Geleitschutz der Polizei vom Bahnhof aus durch einen Park hin zum Gästeeingang; ein Erlebnis wie der Weg in Duisburg vom Bahnhof zum Stadion. Dort gab es einen kleinen, engen Eingang für die Gäste und überharte Kontrollen, so dass Knüppel ihre Kette vom Portemonaie abmachen und wegwerfen musste - Hummel hingegen seine Kette behalten durfte. Der Bierstand mit akl-freiem Bit und Kölsch war wenig einladend, also ab in den Block. Rechts von uns eine Minitribüne mit rund 10 Reihen, darüber die Vip-Logen mit Glasfront: Kommerz eben. Die Stimmung der mitgereisten Schalker und ihre Anzahl waren wie immer vorbildlich und lobenswert. Die erste halbe Stunde verlief nach Plan: Tor durch Bordon, super Spiel und sehr gute Stimmung! Trotz des Gegentors, einem Kontor im fremden Stadion bei eigener Führung, und dem nicht gegebenen Platzverweis unterstützten wir unser Team bis zur Pause lautstark. Die Führung der Gastgeber durch einen Sonntagsschuss und ein Billiard-Tor ließen die Partie kippen und die Blauen gaben sich bereits nach 55 Minuten auf. Kein Kampf, nur Krampf, keine Motivation oder Siegeswillen war mehr vorhanden. Die Fankurve reagierte über und gab einiges an Liedgut wieder, welches nicht weiter zu erwähnen ist. Nur der wiederholte Ruf: „Totale Dominanz“, der Wahlspruch des Trainingslagers, wurde sarkastisch gesungen und ist hier als Beispiel gesunder Kritik erwähnt. Nach dem Spiel blieb das Team minutenlang in der Mitte des Feldes stehen und traute sich zunächst nicht zu uns Fans, dann kamen sie doch und wurden bösartig beschimpft und mit Gegenständen beworfen. Unschöne Szenen, die den Spielern hoffentlich die Augen geöffnet haben. Jedoch die Wut und Gesänge am Bus etc. wurden und werden von uns nicht geteilt oder verstanden! Enttäuscht ging es direkt nach Spielende durch den Park zurück zum Bahnhof und dann per Sonderzug heim gen GE. Dort wurde noch Proviant für die Heimreise besorgt und ein zu vergessender Sonntag, an dem man besser im Bett geblieben wäre, endete mit vielen Sorgen und flauem Gefühl im Magen.
ZEWA-Webmaster


AS Nancy - FC Schalke 04 3:1 28.09.2006


Es war wieder soweit: Endlich ein europäisches Spiel, dass vom Fanclub gemeinsam angefahren werden konnte. Nach einer wochenlangen Vorarbeit, in der besonders Beagle involviert war, sollte der Bus pünktlich um sechs Uhr in der Früh geentert werden. Treffen der schwach besetzten Sektion Dülmen (außer mir fuhren nur Knüppel und Marcel mit) war um kurz nach fünf beim Köter, um gemeinsam per Zug in Richtung Haltern zu reisen. Der Bus war pünktlich und hatte schon gekühlte Getränke an Bord, allerdings missfiel schon bei der Begrüßung der Busfahrer („Hätte ich gewusst, dass ich wieder Fußballfans, und dann auch noch Schalker, fahren muss, wäre ich gar nicht erst aufgestanden“), dessen Laune sich während der gesamten Fahrt auch nicht bessern sollte. Das war auf Seiten der Fahrt aber auch schon fast das einzig Negative, lassen wir das Spiel einmal beiseite. Nachdem jeder mit Kaltschalen versorgt war ging es zügig Richtung Süden. Die Hinfahrt, auf der manch einer seine angeblichen Französisch- Kenntnisse vortrug, war, abgesehen von einigen Pinkelstopps auf diversen Rastplätzen (u. a. in Luxemburg, wo steuerfrei so manche Stange Zigaretten über die Ladentheke ging – wieso dort allerdings kein Jägermeister oder zumindest Ansätze von Hochprozentigem zu finden waren, wird wohl deren Geheimnis bleiben), eher unspektakulär, jedoch sehr kurzweilig und lustig. Höhepunkt der Fahrt war die Ankunft in Nancy, wo der General Libuda sich bereit erklärte, nach dem Weg zu fahren. Nach längerem Warten mitten auf der Straße kam er, im Gepäck einen alten Stadtplan, in den Bus gestiefelt und versuchte, den Busfahrer zum Stadion zu lotsen. Die Betonung liegt hierbei allerdings beim versuchen, da der General, gestärkt von vielen Kaltschalen und Eierlikör, den Weg nicht wirklich zu finden im Stande war. Vielmehr ignorierte ihn der sichtlich genervte Busfahrer schon nach kurzer Zeit und gurkte seinem Navigationsgerät nach, was auch keine Besserung brachte. Zu Hilfe eilte uns dann kurze Zeit später ein französischer Mitfahrer, der das Elend nicht mehr mit angucken konnte und sich dem Busfahrer als gebürtiger Nancy’er vorstellte. So trudelten wir noch recht früh auf dem bewachten Gästeparkplatz ein, um direkt danach in kleineren Gruppen die Stadt zu entern. Allerdings kam meine Gruppe längst nicht in die Innenstadt, noch nicht einmal in die nähere Umgebung. Das lag wohl daran, dass sofort jede geöffnete Kneipe, Cafe oder Bistro (dort, wo es halt gezapftes Bier gab) belagert wurde. Nicht alle Ambienten entsprachen dabei dem Ideal von Gastfreundlichkeit, so ist es vor allem dem General und der Besonnenheit der Gruppe zu verdanken (die meisten tranken einfach weiter ihr Bier), dass es nicht zu körperlichen Auseinandersetzungen mit einer Horde Kategorie B-Fans aus Nancy und gut einem Duzend Hools aus Saarbrücken kam. Nachdem noch die französische Küche kulinarisch getestet wurde (anstatt wie bestellt einige Pommes und einige Baguettes kam der General plötzlich mit einem großen Tablett Baguettes raus – die ihrerseits mit einem Bologneseverschnitt und den besagten Pommes gefüllt waren – mein Glück, dass es ein zu wenig kam und ich schon im Vorfeld dankend verzichtet hatte) marschierten wir frohen Mutes zum Stadion. Auch hier tat sich der General wieder hervor, indem er anstelle eines Ordners im Stadion Gratis-Shirts verteilte, mit einer verspiegelten Sonnenbrille und einem blauen Barett versehen. Zum Spiel gibt es nichts zu sagen, außer dass wir im Stadion sehr gute Plätze auf Höhe der Mittellinie hatten und die Franzosen auf die Schalker Fans irgendwie missgestimmt waren. Nach einer kurzen Wartezeit auf dem Busparkplatz, wo so manchem Mitfahrer die Enttäuschung und der Frust anzumerken waren, ging es zügig Richtung Heimat. Die Rückfahrt wurde von den meisten fast komplett verschlafen. Das sie die Fahrt nicht komplett verschliefen lag zum einen an den Zwischenstopps, zum anderen (und das ist der wesentliche Faktor) an den Gesangeskünsten eines stark alkoholisierten Beagles, der vergeblich versuchte, den schlafenden Mitfahrern das deutsche Schlafliedgut nahe zu bringen, sei es mit oder ohne Mikrofon (was heftige Kommentare und Wutausbrüche Richtung Beagle zur Folge hatte). In Haltern angekommen stiegen wir in das erstbeste Taxi Richtung Dülmen um den wohlverdienten Schlaf zu bekommen, den nicht alle gleichlang genießen durften, da die Arbeit (gell, Knüppel?) rief.
Flori


Hertha BSC Berlin - FC Schalke 04 2:0 17.09.2006


Ich bin mit dem Bus als einziges Fanclubmitglied gen Hauptstadt losgefahren und habe mich während der Tour gut unterhalten und betrunken. Das Spiel, leider sonntags, lief nicht wie erhofft, statt dem Schwung aus dem Bremen- Heimspiel mitzunehmen und Spitzenreiter zu werden ließ die Mannschaft Willen, Können und alles Weitere vermissen und verlor 2:0 in Berlin, welches aber auch nicht wirklich gut spielte, sondern einfach mehr Glück hatte und so die 3 Punkte behielt. Die Rückfahrt nach Hause verlief ohne besondere Vorkommnisse. Berlin ist halt eher bei den Pokalfinalen eine Reise wert oder aber entweder samstags oder mit mehreren Leuten.
Tom, i.V. Zewa


Alemannia Aachen - Schalke 04 BuLi 0:1, 19.08.2006


Um 10:00 Uhr ging die Fahrt zum Tivoli los. Den Zug besetzten Ralf, Tom, Ralle aus Sythen und Knüppel, da Herr Beagle und die anderen Herrschaften lieber mit dem Auto fuhren, aus dem Grund das Beagle wahrscheinlich am Abend noch arbeiten musste. Der Zug war bis nach Aachen mit allen Ultras gut besetzt und es wurde mit einer guten Stimmung eingeheizt. Tom und Ralf verhielten sich entsprechend vernünftig, in dem sie keine dummen Sprüchen abgaben und vergessen hatten ihr eigenes Bier mit zubringen. Somit musste mein Vorrat dran glauben. In Gladbach angekommen wurden wir von vielen Polizisten in Empfang genommen und in einen weiteren Zug nach Aachen gebracht. Wir erreichten den Bahnhof in Aachen-West um 12:45 Uhr, wo viele Grün-Weiße Partybusse auf uns warteten. Da wir nicht zum Stadion hinlaufen durften, wurden wir in Bussen quer durch die Stadt weit voraus die „lieben“ Polizisten eskortiert. Am Stadion war dann ein Aufmarsch an grünen Leuten, wobei wir alle gedacht haben wir würden in Gewahrsam genommen werden. Was für ein Auflauf dort war, war schon interessant. Aber die Aachenersicherheitsleute begründeten dies dann damit, dass es ja das 1. Heimspiel wieder nach 36 Jahren wäre und wir ja gemeingefährlich sein würden… Somit besuchten wir das Stadion dann schon um 13:15 Uhr, da wir draußen vor dem Stadion nicht mehr stehen durften. Innen drin gab es einen Bierstand mit der Aufschrift: „ Bei Sicherheitsspielen gibt es für alle Fans nur Alkoholfreies Bier“ so eines war es auch gestern. Somit trank man das „leckere“ König Pilsener oder man musste leider auf Cola etc. umsteigen. Das heißt im Klartext man war ab 14 Uhr nüchtern und es gab eine Leberverarschung mit Alkoholfreien Sachen ;-) Das Stadion selber war nicht zu beschreiben, es war eine Mischung aus Bochum, Freiburg und so. Selbst für eine verdreckte Toilette wollten die Geld haben und das nicht zu knapp. Nachdem wir alles erkundet haben, suchten wir uns einen Platz im Ultrasblock, wo dann schon 2 Stunden vor Spiel richtig eingeheizt wurde. Die ganze Zeit gab es eine klasse Stimmung. Eine Stunde vor dem Spiel trafen dann auch Beagle und seine Leute (Schorchi mit Begleitungen) ein. Zwischendurch hat es dann aus Kübeln geregnet ein echtes Parkstadion Feeling mal wieder. Das Spiel war ein sehr mäßiges Spiel, wobei die Aachener schon in der ersten Halbzeit führen hätten müssen. Der Schiri war eine echte `Granate`, wobei die rote Karte für Kristajic berechtigt war. Wir machten dann das einzige und glückliche Tor und nahmen einen Sieg mit nach Hause. Trotzdem müssen unsere Schalker noch hart kämpfen, damit sie nicht gegen Bremen untergehen. Nach dem Spiel verabschiedeten wir uns von Theo und wurden wieder von der Polizei zum Bahnhof gebracht. Dort angekommen setzte ich mich mit Ralf in den Sonderzug und Ralle und Tom warteten 45 Min. auf den nächsten Zug nach Mönchengladbach aus unerklärlichen Gründen. Wir waren dann um 20:30 Uhr Zuhause und die anderen wer weiß das schon. Alles in Allem war es eine gelungene Auswärtsfahrt wobei der Aufstand der Polizisten wirklich nicht sein musste. Aber wir alle hatten unseren Spaß und der zählt ja nur.
Knüppel


MSV Duisburg - Schalke 04 Freundschaftskick 1:2, XX.08.2006


Wir waren zu dritt (Lothar, Dennis, meiner einer). Nach ein "paar" Bierchen im Zug sind wir gut gelaunt angekommen. Vor dem Stadion haben wir dann in einer Art Biergarten (also Zoo-Gaststätte) nachgetankt, etwas Zebrafutter zu uns genommen und ordentlich abgelästert. Im Stadion haben wir einige alte Bekannte der Gelsenkirchener Fanszene getroffen (Rudi und Co.). Zum Spiel: Erste Halbzeit hab ich vergessen (war zum abgewöhnen). Zweite Halbzeit einige Spielerwechsel und unsere Jungs kamen etwas besser ins Spiel, nach weiteren Auswechslungen waren unsere Jungs dann ab der ca. 60 Minute überlegen und holten nach dem 1:0 Rückstand neben guten Chancen zwei schöne Tore raus. Positiv auffällig: Lövenkrands, Kuranyi (2:1), Boenisch, Halil Altintop, Özil, Bordon. Leider negativ auffällig: Lincoln (1. Halbzeit). Leider unauffällig: Der Rest unserer Jungs. Besonderheiten: Blitz-Joker-Tor von Heppke (1:1) unmittelbar nach seiner Einwechselung. Auf dem Rückweg haben wir den Heinz (Polizei GE) auf dem Bahnsteig getroffen und mit Ihm und einem seiner Kollegen Spaß gehabt. Unter anderem fragte jemand wann der Zug fährt. Antwort: Um 52. Frage: Wie um 52? Antwort Heinz: In jeden Zug dürfen immer nur 52 Mann. Haben Ihn dann noch an die Eindhovenfahrt erinnert. (Wichtiger Ausrüstungsgegenstand mit seinem Namen drauf = Tüte Heinz-Ketchup) und andere witzige Sachen. Im Zug Richtung Heimat saß dann ein Typ im Zugkaffee und gab bei mit Schalkern gefülltem Abteil von sich, wie Sch...e er Schalke findet. Auf meine Frage, warum und von welchem Verein er Fan sei, antwortete er: "Weil die keine Titel holen und er sei Rotweiß Essen Fan." Danach schaute er im Müll nach leeren Flaschen und Dosen. Da konnte ich es mir nicht verkneifen zu bemerken, dass er ja wohl ein absoluter Erfolgstyp ist mit dem wir Schalker uns nicht messen können (Top Erfolgsverein, Top Erfolgsjob). Nach einer Mehrminutigen Lachorgie im Abteil stieg der Typ dann leider an der nächsten Station aus, so dass keiner mehr zum lästern da war und die Fahrt gemütlich und ruhig in Haltern endete. Also alles in allem: WIE IMMER! Ist nix besonderes gewesen.
Tom


Looserkusen - Schalke 04 Liga-Pokal in Düsseldorf 1:1, 11:12 n.E. XX.07.2006


Das Spiel war okay, unser Team hätte das Ding schon in den 90 Minuten klar fest machen können.Aber was solls Elfmeterschießen ist doch auch mal was. Es war eine kultige, lustige und stumpfe Auswärtsfahrt Vor allem der Besuch in der Altstadt, wo bestimmt gestern 20 Leute ihren Junggesellenabschied hatten. Aber für unsere männlichen Fahrer war die Stadt besonders interessant, da es viel "weibliches" zu sehen gab. Im Nachhinein kamen dann stumpfsinnige Sachen heraus wie z.B. das Stichwort "Pilzbefall". Jawohl, Hörnertee gegen Pilsbefall. Ist wohl das Motto für die neue Saison!!!
Knüppel


FC Sevilla - Schalke 04 UEFA-Cup Halbfinale 1:0 n.V. XX.04.2006


Hingefahren mit dem SFCV - Bus! Dabei einige mir bekannte Leute vom Düssdeldorfer Fanclub wie Oppa nebst Frau, Schalke Franz, und Juppi aus Marl. Auf der Hinfahrt war die Laune bombastisch und Schalkefranz unterhielt den Bus mit Trommeleinlagen bis der Fanordner vom SFCV meinte, dass die Trommel unten im Bus besser aufgehoben sei. In Sevilla hielten wir uns zunächst bei den Bussen auf, wo wir einige Bockwürstchen und reichlich Bier verdrückten, bevor wir in blauweißen „Trauben“ die Innenstadt unsicher machten. In einem dann nicht allzu guten Spiel (aber gut gekämpft) haben wir letztlich 1: 0 verloren! Wurden dann aber von den Sevilla-Fans getröstet (gute Gewinner) Anschließend nach dem Spiel ein bomben Feuerwerk, welches unsere Laune aber nicht groß verbessern konnte. So ertränkte man halt den Frust auf der Rückfahrt mit Veltins!
Tom


SV Werder Bremen - Schalke 04 0:0 23.04.2006


Am 23. April 2006 führte uns der Spielplan nach Bremen. Leider war die Resonanz aufgrund des Sonntags-Termins sehr gering, so dass ich lediglich von Knüppel, Tom und Sven begleitet wurde. Allerdings leistete uns ab Münster auch Zecke, ein Arbeitskollege von mir, heute getarnt mit grünem Schal, Gesellschaft. Die Hinfahrt mit der Bahn verlief recht unspektakulär. Die übliche Pause in Osnabrück wurde mit einem längeren Besuch bei McDoof überbrückt. Die Auswärtskiste plus ein Sixpack sowie diverse Kümmerlinge und Apelkörner wurden bis Bremen vom Vierertrupp geplättet. Sven gab einige kultige Kommentare ab, und Tom fing schon auf der Hinfahrt, Zecke mit blauweißen Weisheiten zu unterhalten. In Bremen wurde es dann kurz vorm Stadion lustig. Nachdem die männliche Fraktion an der Weser „gelincolt“ hatte, stellten wir fest, dass die Bremer heute billige Fahnen an alle Fans verteilten. Tom nahm sich gleich eine und fragte den Verteiler, ob die denn brennen würde. Antwort: Die brennt nicht, die ist feuerfest. Das wurde natürlich gleich getestet. Ergebnis: Die Fahne brannte nicht wirklich, aber sie schmolz. Auch weitere Tests des „Ruhrpott-TÜV“ bei anderen Fahnen brachten kein anderes Ergebnis. Am Bierstand vorm Stadion wurde dann noch einmal aufgetankt. Das Spiel der Schalker war eigentlich ganz in Ordnung, mit etwas mehr Glück und einem besseren Schiri hätten wir sogar gewonnen. Schlimm war das „Lincoln“ in der Pause, die Klos waren hoffnungslos überfüllt. Und auch das Bierholen dauerte länger als anderswo. Naja, Fischköppe halt. Die Rückfahrt war bahntechnisch optimal. Statt der erwarteten einstündigen Pause in Osnabrück wartete unser Anschlusszug, und wir kamen eine Stunde eher als geplant nach Münster. Dass der Anschlusszug in Osnabrück wartete, hatten aber wohl nicht alle mitbekommen. Unsere grünen Freunde vom BGS jedenfalls warteten in Osnabrück auf den eigentlichen späteren Zug, und die Fans fuhren ohne Begleitung weiter. Die Grünen dürften auch wohl eine Stunde später einen recht leeren Zug genommen haben... Stumpf wie man sie kennt. In Münster ging es auch direkt zum nächsten Zug weiter. Ich konnte mich aber gerade noch von Zecke verabschieden, der auf der Rückfahrt ansonsten wohl vor Tom geflüchtet und untergetaucht war. Im Zug von Dülmen trafen wir dann noch Zorro, der gerade von der Spätschicht kam. Er war nicht ganz glücklich, weil um ihn herum lauter lustige und angeschlagene Fußball-Fans waren und er nüchtern mitten dazwischensaß (und eigentlich gerne mitgefahren wäre). Er hatte halt etwas Pech. Fast Pünktlich um 22.35 Uhr erreichten Dülmen und konnten wieder mal von einer lustigen und erfolgreichen Auswärtstour berichten.
Köter Marcel


Norditalien - FC Schalke 04 3:0 19.03.2006


Die 24 Stunden von GE oder: They say I was in Munich, but I can´t remember! 3:30 Der Wecker klingelt, normalerweise gehen Studenten um diese Zeit gerade ins Bett… 4:00 Das Trikot an, das Cappy auf und ab zur Deutschen Bahn: Danke DB, dass eure Züge erst ab Haltern verkehren! 4:41 Zug entern, Kaffeekränzchen und Frühstück – Haben All Inclusive gebucht ,-) 5:10 Veltins in GE- Hauptbahnhof – Getreu dem Motto: Kein Bier vor Vier! 5:20 In GE am Gleis Bochumerin getroffen, Zorro träumt die nächsten 24 Stunden von ihr! 5:45 Zorro bemerkt, dass er Hummel(n) im Arsch hat 6:00 Sektion Dülmen on Tour – Auf geht’s, 24h Tour durch die Republik von GE nach GE 6:01 1. Pils im Zug am Start: Bitburger aus lecker Pet-Flaschen, aber eiskalt- erfrischend! 6:30 Zewa glaubt, dass der Zug Rückspiegel hat… Was war da im Kaffee? 6:31 Zewa bemerkt: Ich trinke immer viel… (meinte aber ...Wasser beim Lernen!) ? Zorros erste riemige Stunde beginnt: 7:00 Zorro träumt noch immer von der Bochumerin. 7:05 Zorro: Köter, bitte dicken Kuß an Knüppel! (…für die Münchenkarte) 7:10 Zorro: Stell dir mal vor, jetzt kommen hier 2 Tussis rein und machen rum! 7:15 Zorro: Hat einer von euch eigentlich Gummis dabei? 7:30 Zorro: Wenn ich hier eine finde, dann müsst ihr alle rausgehen! 7:45 Zorro: Schaut mal, Frischfleisch-Alarm! 8:00 Erstes Liedgut zum Besten gegeben: 7 Tage brennt der Kölner Dom… 8:05 Der inkontinente Zorro geht zum 4. Mal aufs Klo. Beginn der Strichliste nach Vorbild Herr Sasse in MS! Kultig! 8: 11 Köter: Das Trikot von Kuranyi ist schon cool, aber der Inhalt ist geil! (Gerade lief ein Schalker Girl vorbei) 8:15 Zum x. ten Mal laufen die Toten Hosen: „Bayern“ und sorgen für gute Stimmung 8:35 Zewa: Männer, morgens halb Zehn in Deutschland: Abschalten, jetzt gibt’s nen Schnaps! Köter: Es ist erst halb Neun! - Zewa: Ach ja, egal, gibt trotzdem jetzt nen Schnaps! 9:00 Zorro: Köter, was macht eigentlich deine bessere Hälfte? Köter: WELCHE? 9:10 Gespräche über Frauen, Frage an Köter zum Thema: „Lag denn xxx auch schon in deinem Bett?“ Er wird rot: „ Kein Kommentar!“ Zewa: „Aha, erwischt“ – „Ne, rot werden liegt an der Heizung, nicht am Thema!“ Jaja Anmerkung von Köter: Lag WOHL an der Heizung. Die war nämlich während der ganzen Fahrt kaputt und lief immer volle Pulle... 10:00 Zorro durchbricht die 10er Marke beim Wasserlassen! 10:15 Knüppel geweckt per Telefon mit Schalke-Liedgut 10:30 Die ersten Schlachtrufe hallen durch den Zug! 10:45 Maternus- Gold vom Aldi macht die Runde 10:50 Darmstadt: Die Kommentare zum Stadtnamen überlassen wir eurer Fantasie, aber: 11:00 Aschaffenburg – Der Beginn der Zorro- Reihe über Körperorgane: Zorro: „Ich hab Haare im Arsch!“ „Ne, ich hab (nen) Knüppel im Arsch!“ Und die traumhafte Erkenntnis: Locken im Darm helfen gegen Hämorrhoiden! 11:05 Köters Konter: „Locken im Darm, Kraft im Arm“ 11:20 Zewa testet den Wodka- Apfelsaft der Mitfahrer: Alkohol pur! 11:25 Wer legt in Do… Flächenbrand? Wer holt sein Gras nur in Holland? Ebbe Ebbe Sand Wer fährt mit Lehmann Straßenbahn? Olli Olli Kahn! 11:30 Zorro verschüttet kostbares Pils über Köters Hose, dass er komplett feucht ist (Foto!) 11:45 Zorro zerstört den Seilzug am Schiebefenster im Abteil, dieser wird vorlaufend als Wärmesensor tituliert! 12:00 Geografiestunde: Zewa verwechselt Enschede mit Eindhoven, Köter erfindet den Mosel-Ems- Kanal, lässt die Lüneburger Heide im Süden liegen und benennt Baggerseen als Donau , dazu Babenhausen als Braunschweig usw. 12:30 Telefonate mit Beagle, Tom, Flo – noch war es möglich! 13:00 Tapfer sein: Zum ersten Mal (aber lange nicht letzten Mal) läuft Andrea Berg - zum Glück schon angetrunken! 13:30 Zorro zerstört mutwillig den kostbaren Persil-Einweg-Kicker, verschmutzt die Umwelt! 14:00 Zorro: „Angela M. im Bett ist besser als gar keine!“ 14:20 Zewa erscheint auf Bitte von Köter hin in der nächsten Playboy- Ausgabe aufgrund seines Äußeren! (Und weil er es ins Playgirl nicht geschafft hat...) 15:00 Schlachtruf bei der Ankunft München: Schweini hat ne 2 getippt! 15:05 Kein erwarteter Polizeikessel am Hbf, eines von 3000 Schließfächern geholt (GE: 100?) 15:10 Ab in die S-Bahn zum Marienplatz, dann U-Bahn: Schlachtgesänge Schalker überall! 15:45 Erster Blickkontakt mit dem Ufo: Allgemeine Meinung: Hässlich und langweilig! 16:00 Zorro flutet die Tickethäuschen vorm Stadion 16:10 Zorros Burner des Tages: FCB-Zeitungstante: „Wollt ihr ne Zeitung kaufen?“ Zorro: „Ne, die taugt nur als Klopapier!“ Sie empört: „Aber da seid ihr auch drin!“ Zewa: „Die 2 Seiten reißen wir natürlich vorher raus!“ Sie guckt nur ungläubig! Zorro: „ Aber hey, hast du heute Abend schon was vor?“ ? Spitzen Kommentar! 16:15 Entern des Schlauchbootes – wir kamen alle drei rein! 16:30 Ein Hefeweizen im 1860- Fantreff – typisch bayrisch eben… 16:45 Den Stehplatz- Block mit Luxussitzen drin geentert, Beginn des Supportes 17:00 – 19:30 Spitzensupport der Extraklasse, super Stimmung, top Liedgut! 17:30 – 19:15 Zum Spiel: Mantel des Schweigens! 20:00 Parkhaus geflutet und Liedgut zum Besten gegeben 20:10 Zorro versucht mehrfach, die Arena Karte zu zerbrechen, beschimpft alle Bayern- Fans 20:15 Zorro steht auf Mollige Zorro: „Die hatte nen Manitouba- Breitarsch, kommt sowieso aus dem Vor-Allgäu!“ 20:30 Pilskauf in München: Typisch Bayrisches Pils: Becks aus der Dose! 20:45 Zorro memmt rum, erzählt irgendwas von einer `bayrischen` Fanta? Magenschmerzen 21:10 Abfahrt aus der norditalienischen Kleinstadt 21:15 – 21:50 Festsitzen im bayrischen Venlo wegen defekter Bremsen: Rojek hat dieses Mal die Lok nicht geklaut! 22:00 Zorro verweigert die Pilsaufnahme, will Wasser. Dazu registriert er keine Frauen mehr! 22:35 Das Lasso komplett getanzt! Anschließend Jonny Walker- Lied gesungen! 22:55 Zorro ist kurzzeitig fit, trinkt wieder ein wenig Bier und registriert dazu Frauen! 23:00 Ulm -- Köter: „Schaut mal die roten Lichter – das ist der Ulmer Münster!“ Zorro: „Das sind doch blaue Lichter!“ Köter: „Mir doch egal, Hauptsache bunt!“ 23:30 Die Mitreisenden im Abteil inkl. dem müden Zorro maulen zum wiederholten Male ob Köters und Zewas Pilsgenuß inkl. ihrer Sangesfreuden und wollen sie loswerden 24:00 Becks ist alle, wir beiden werden aus dem Abteil geworfen: Auf in den Sambawagen! 0:10 Enterung des Sambaabteils: Neue Kräfte werden frei: Veltins vom Fass! 1:00 Schalke Franz gesprochen, alle bekannten Schalke-Songs zum Besten gegeben. 2:00 Köter geht unter die Raucher, neue Kontakte geknüpft! 4:00 Sambawagen wegen `Stimmungsmangel` verlassen 4:15 Maternus- Reste im Abteil gefunden, welche prompt auf dem Gang geleert werden 5:00 Müdigkeit nimmt stark zu, Augen fallen leicht zu 5:50 GE sicher erreicht, ab in den Zug gen Heimat: Kultige Aktion: Köter und Zorro werfen zusammen und kaufen 1 Fahrkarte für 2 Personen! 6:00 Köter macht sich über die Becks- Reste von Zorro her, Zewa verweigert! 6:30 In Dülmen aus dem Zug gekrochen, aber noch nett allen Zugfahrern am Gleis einen schönen Tag auf der Arbeit und in der Schule gewünscht! 6:45 Ab ins Bett! PS: Zorro schaffte es ca. 27x aufs Töpfchen!
Sektion Dülmen on Tour: Zewa04 und Köter


Palermo - FC Schalke 04 UEFA-Cup 1:0 09.03.2006


Leider war kein Fanclubmitglied vor Ort. Wir hätten bei Silly gerne geschaut, aber DSF und ZDF haben das Spiel gegen die rosanen Jungs aus Süditalien NICHT übertragen. Wohl verdient verloren, aber mal wieder Larson -gerade auswärts- mit guter Chance, leider an den Innenpfosten. Aber: Ergebnis mit 3:0 im Heimspiel gerade gerückt, Deutschlands Ehre international gerettet und rosa Italiener heim geschickt...
i.V. Zewa04


Hannover 96 - FC Schalke 04 1:2 04.03.2006


Bericht folgt in Kürze.
Zewa04 für die Sektion Dülmen


Espanyol Barcelona - FC Schalke 04 UEFA-Cup 0:3 23.02.2006


Ich fuhr mit dem SFCV - Bus für 91€uronen + Karte gen Süden. Dauerte zwar ca. 16 Stündkes bis wir da waren , aber haben super Stimmung gehabt. Kannten uns mit 9 Leuten vorher nicht, aber nachher zogen wir gemeinsam los! Spiel, Stimmung und Ergebnis waren Spitzenklasse. Nachts um 0.00 daheim noch fix die Karte fürs nächste Heimspiel im UEFA-Cup organisiert und ab ins Bett. Morgens auf, eben Familie Hallo sagen und ab zum Heimspiel. Der ganz normale Wahnsinn eines Viel- und Allesfahrers! Ausführlicher Bericht folgt bei Gelegenheit.
i.V. für Tom: Zewa04


Hertha BSC Berlin - FC Schalke 04 1:2 18.02.2006


Bericht folgt in Kürze.
Flori für die Sektion Dülmen


Gladbach - FC Schalke 04 0:0 08.02.2006


Bericht folgt in Kürze.
Zewa04 für die Sektion Dülmen


FC Kaiserslautern - FC Schalke 04 0:2 28.01.2006


Da sitzt man nichtsahnend bei Silly und möchte ein schönes Spiel sehen, die Kamera schwenkt nach Lautern und im ersten gezeigten Bild stehen unter ca. 10 Schalkern Hummel, Tom und Marcel direkt mittig und schauen aus strahligen Augen direkt in die Kamera! Würde sagen verdienter Sieg, bester Mann ohne Zweifel war Rafinha, der Teufelskerl, mit vielen Dribblings, Flanken, Zweikämpfen. Auch Ernst war erstaunlich stark im Mittelfeld, ebenso Poulsen. Lincoln durchwachsen, zwar mehrfach hellwach, mit Tor und Torchancen, aber so wie öfter in letzter Zeit unglücklich! Beagle und ich waren uns einig, dass es 1.) kein absichtliches Handspiel war, 2.) ein berechtigter Elfer und 3. ein verdienter Sieg. Und wir 4.) die Zecken weghauen werden!!!
Und 5. waren Hummel und Tom vor, während und nach dem Spiel recht strahlig. Hummel hat die Uhrzeit auf der Anzeigentafel mit der Spielzeit verwechselt und verstand die Welt nicht mehr: Na ja .... Winterzeit .... Sommerzeit .... Spielzeit .... Uhrzeit .... Eiszeit .... wie soll die Hummel da noch den Überblick behalten? Und Tom hat versucht sich mit 2 besoffenen Franzosen über die WM zu unterhalten. Das Spiel war sehr mäßig, aber dafür war unser Block der Einzige der gute Laune hatte. Wir haben ja auch alle zusammen "Wahnsinn" von Wolfgang Petry gesungen. Und für Tom und Hummel gab es Glühwein mit Jim Beam...
Zewa04 und Köter

VfB Stuttgart - FC Schalke 04 2:0 17.12.2005
Fußballspielen können wir nicht -- Der Schiri war nicht ganz dicht -- Unser Bus kaputt und alt -- Beim Warten wurde uns kalt. doch das schlimmste.......ist wenn das Bier alle ist! Das Fußballspiel war grottenschlecht -- und Schiri tickte nicht ganz echt. Die Fans tankten sich mit Glühwein voll -- sonst war`s im Stadion auch nicht so toll. Der Bus kam hoch aus München gefahr`n -- das war ein wohl ein schrottreifer Kahn. So einer wie der Oliver -- von dem erwartet man auch nix mehr. Die Temeratur war wie das Spiel -- keine Hitze, steife Beine und kein Ziel. Dafür langweilig und lausig .... na was macht man da. Na dann sauf ich. Doch dann der Höhepunkt auf der Rückfahrt -- wohl nur ne Schalker Eigenart ... die Stimmung wie nach einem Sieg und kühles Bier im Überfluß -- mit schlechter Laune war gleich Schluß -- Der Köter hatte kein Bock zu feiern und wollte lieber im Sitz rumeiern darum hat er nix abgekriegt -- weil ein guter Schalker immer siegt. Am Schluß hatte auch Köter was es war zwar nicht gleich Bier vom Faß jedoch hat er sich mit Jägermeister bestückt -- was nur einem echten Meister Jäger glückt.
Prognose von Köter: Mal gucken ob es in Stuttgart wieder schwarze Schuhsohlen als Steaks und extrem klein modifizierte Auswärtsbierstände gibt. Und ob Kuraniy wieder drei Tore macht. Fazit: Leider alles drei nicht. Es gab vorm Stadion lecker Pizza, im Stadion Glühwein, und Kuranyi hat völlig versagt!
Tom und Köter


AC Mailand - FC Schalke 04 CL 3:2 06.12.2006


War ne feucht-fröhliche richtig schöne Tour ohne Stress. Bitte mehr davon! Ole, wir fahrn mit dem Bus ins Meazza *sing*
Zum Spiel: Unverdient verloren, die Hoffnung starb zuletzt, denn ein 3. Tor hätte uns weitergebracht. Aber 8 Minuten Tiefschlaf und 2x Kaka erledigten uns. Trotzdem Danke für einen schönen Fussballabend vorm TV: Der Traum starb, aber wir Fans stehen weiter zu Dir, oh schöner S04.
Tom und Köter


Arminia Bielefeld - FC Schalke 04 0:1 03.12.2005


Bericht folgt in Kürze.
Zewa04


FC Köln - FC Schalke 04 2:2 19.11.2005


Bericht folgt in Kürze.
Zewa04


Hamburger SV - FC Schalke 04 1:0 29.10.2005


Das war ja wohl absolut nix gestern in Hamburg. Was wir da wieder von unserer Mannschaft gesehen haben war echt desolat und traurig für die Fans. Vor allem als die Schalker nach dem Spiel klatschend in unsere Kurve kamen bekamen sie nur noch von uns zu hören: Wir sind Schalker und ihr nicht! Für unsere Fahrer war die Hin- und Rückfahrt die Beste. Es war super Stimmung..... Mit Liedern wie: In ... Keller liegen Leichen mit auf geschlitzen Bäuchen darin stecken Messer mit der Aufschrift wir waren besser. Oder: Vor mir im Stadion sitzt Dr. Niebaum, den binden ihn an die Wellenbrecher an, f..... seine Alte und sagen ihm dann ins Gesicht wir Schalker fahren nach Mailand und ihr nicht Diese Zeit war das einzig Positive gestern an der Fahrt, der Rest konnte man glatt vergessen!!!
ANTWORT KÖTER: Das ist ja das Gute bei Auswärtsfahrten: 10 Stunden schöne Zeit bei Hin- und Rückfahrt und nur 90 Minuten lang grausames Gekicke. Knüppel und ich haben uns vorm Spiel zu Zweit ein Maria-Fläschchen reingedreht. Habe deshalb vom Spiel nicht wirklich viel gesehen, muss aber wohl äußerst dürftig gewesen sein. Naja, singen wir halt weiter: Im Schwimmbad vor mir schwimmt ein Scheißborusse. Er hat noch seine Anziehsachen an...
Knüppel und Köter


Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04 Pokal ?:0 25.10.2005


So, nachdem wir uns aus dem lästigen Pokal-Scheiß erfolgreich verabschiedet haben, können sich die Penner wieder mal wichtigen Spielen zuwenden. Wehe die gewinnen am Samstag nicht.
Zitat Köter


Wolfsburg - FC Schalke 04 0:0 22.10.2005


Wir wollten eine Mottofahrt starten Ich war für Sangria im Eimer wie immer. Für Timo dann noch zusätzlich ein Tütchen Rotwein, dass ich in Frankfurt ja leider vergessen hab. Eimer und Strohhalme hatte ich noch. Dazu meine S04-Hula-Kette. Ergebnis trostlos 0:0 ist bekannt. Tour: Jo, Fahrt war wohl ganz gut. Dem Problem "zu viel Leute in der Bahn" sind wir entgegengekommen, indem wir in Minden ein Stündchen später weiter gefahren sind. Hat alles gut gepasst. Aber es gab eine gute Aktion auf der Heimfahrt: Timo setzte sich auf der Wolfes-Rückfahrt vom Rest der Sangria-Truppe ab, um möglichst früh möglichst schnell zuhause bzw. auf einer Geburtstagsfeier zu sein. Problem: Er hatte noch eins der beiden Wochenendtickets dabei. Die restlichen 8 Leute kämpften sich trotzdem tapfer mit einem WE-Ticket bis nach Hause durch. Fazit: Zwar die Deckung gegenüber Fener stabilisiert, aber auch keine Torgefahr, Spiel schlecht und ein `verdientes´ 0:0 für beide Teams!
Köter und Knüppel


Fenerbahce Istanbul - FC Schalke 04 CL 3:3 19.10.2005


Leider war kein Fanclubmitglied vor Ort. Wir hatten aber bei Silly beim Schauen eine Menge Spaß und ärgerten uns lediglich über die Schalker Schwäche bei Standards, denn daraus machte Fener alle 3 Buden! Aber Fener war leider der Auftakt von 4 Auswärtsspielen hintereinander mit erschreckender Ausbeute, vielen Gegentoren und grausamen Fussball!
i.V. Zewa04


Eintracht Frankfurt - FC Schalke 04 0:1 01.10.2005


Bericht folgt in Kürze.
Zewa04


FC Nürnberg - FC Schalke 04 1:1 21.09.2005


KÖTER: Fahrt im UGE-Bus war lustig. Im Stadion waren Bier und Steaks lecker, hab vorm Block noch den Rest (Lothar, Tom und Klaus, alle gut dabei) getroffen. War ein netter Ausflug, nur das Spiel hat mal wieder gestört. Larson musste uns mal wieder mal den Punkt retten! Sogar Tom hat diesmal im Stadion festgestellt, dass die "grausam" und "kacke" spielen. Und dass der Schiri wohl grottenschlecht, aber für beide gleich ungerecht pfeift. Doof war nur, 6 Stunden ohne Pause im Bus zu sitzen. Da sind Züge doch bequemer.
TOM: Wir fuhren am Dienstag ,den 20.09 mittags los und blieben bis Donnerstag den 22.09. bei unseren Brüdern aus Nürnberg. Wer schon mal da war weiß, dass das Auswärtsspiel in Nürnberg wohl zu den Highlights an Spaß und Gastfreundschaft in der Saison gehört.Der ausführliche Bericht von Tom oder anderen Mitfahrern folgt möglicherweise.
Köter und Tom bzw. Lollo


PSV Eindhoven - FC Schalke 04 CL 1:0 13.09.2005


Vorfreude Tom: Mottotour "Gefahrensucher" Wir setzen uns alle Käseecken aus Pappe aufn Kopp und malen ein Plakatt "Ohne Holland fahrn wir nach Paris ...." und fahrn dann mit dem Fahrrad zum Spiel alternativ .... fahrn wa doch mit dem Sambazug, ziehen uns en paar Bier "in" Kopp und schreien / schießen die Jungs einfach 0:4 außer Halle. Dadurch sind die dann so beeindruckt, dass die sich beim Rückspiel selber Käseecken aus Pappe aufn Kopp setzen und dann bei uns singen: "Dat se da sowieso nich hinwollten".
Bericht Köter: Danke - Deutsche Bahn für 2,5 Stunden Verspätung auf der Rückfahrt - den blau-weißen Pennern für miserable Leistung - den holländischen Stadionbauern für den schönen Affenkäfig mit "freier" Sicht aufs Spielfeld. Ach ja, und nach dem SFCV-Newsletter hat der Herr Rojek doch keine Lok geklaut.
Tom: Zum Spiel selbst: Soll nicht generell die vor allem in der ersten Halbzeit nur mäßige Leistung beschönigen, aber Eindhoven stand halt auch hinten drin (lag uns noch nie) und hat uns kommen lassen (lag uns auch noch nie). Außerdem haben wir uns nicht auch gerade, mit den vermeintlich schwachen Gegnern immer schwer getan? OK aber dies darf, in der Champions League nicht als Ausrede gelten. Dennoch bin ich der Meinung, man muß nicht gleich unsere Mannschaft beschimpfen, nur weil mal ein Spiel "daneben gegangen" ist. Ausspucken, Mund abwischen, Siegen.
Köter und Tom


Bayer Leverkusen - FC Schalke 04 1:1 10.09.2005


Am 10. September durften wir in der Pillen-Braterei zu Leverkusen spielen. Mottofahrt ROT-GRÜN: Rot zu trinken und grün zu rauchen KÖTER Mmmmm ....viele Chancen... Elfmeter...nicht verwandelt. Fäustel war aber suuuuper- einen Elfer gehalten! Altintop gefällt mir auf der Position von Spiel zu Spiel besser. Ich denke unsere Jungs brauchen "doch" noch ein bischen zum "Einspielen". Larson hat uns einen Punkt kurz vor Schluß gerettet!
Tom


Zecken Nordlüdenscheid - FC Schalke 04 1:2 13.08.2005


Vorabprognose Zewa04: Nach dem Gesetz der beiden letzen Spiele dort mit Buden von Sand, Ailton müsste dieses Mal der Kuranyi den Siegtreffer schießen... und: Auch ein 2:1 reicht für 3 Punkte....
Fazit der Mitfahrer: AUSWÄRTSSIEG - wie immer! 2 Buden von Kuranyi sicherten uns den ungefährdeten, verdienten und insgesamt 3. Sieg in Lüdenscheid in Folge. Nur das Gegentor per Volleyballeinlage passte nicht ins Schema! Sage nur: 14 Schlachten ungeschlagen, die Feinde aus der Festung jagen oder war da was mit 1904 Tagen ungeschlagen oder gab es da Kinder, die eingeschult wurden und noch NIE in ihrem Leben eine Niederlage gegen Lüdenscheid erleben mussten?
Köter: Weiterer Zeitplan: Ankunft Dülmen 20.30 Uhr - Abfahrt zum Schützenfest 21.30 Uhr - letzte Runde Pils und Kräuterwacholder: Gegen 3.30 Uhr - Zuhause: 4.00 Uhr. War ein richtig schöner Derbytag. Und der Herr Zorro hat ja seine Mail wohl irgendwie falsch gelesen. Sonst hätte er ja Mittwoch und nicht erst Samstags Nachmittag um halb Drei bei Beagle wegen seinen Karten angerufen und gesagt, dass er sie nicht braucht. Da standen wir gerade direkt vor der Wellblechhütte. PS. Das Aufräumen im Stadion mit den losen Wellenbrechern gehört ohne Zweifel zu den besten Auswärtsaktionen des Jahres!
Beagle und Köter


Stuttgart - FC Schalke 04 Ligapokalfinale 0:1 xx.xx.2005


Bericht folgt bei Gelegenheit. Soviel sei gesagt: Verdienter Sieger des Ligapokales und ein Titel für den Briefkopf, der Lust auf weitere Titel macht. Zur Abwechslung im Sommer mal nicht Ui-Cup- Sieger wie die 2 Jahre zuvor!
Tom oder Lollo


Mainz - FC Schalke 04 2:1 xx.xx.2005


Bericht 24 Stunden im Leben eines Schalkers folgt in Kürze.
knüppel und Köter


Bochum - FC Schalke 04 0:2 xx.xx.2005


Bericht folgt bei Gelegenheit.
Zewa04 oder Flori


Gladbach - FC Schalke 04 1:3 xx.xx.2005


Bericht folgt, sofern ihn Köter wiederfindet...
Köter


1. FC Kaiserslautern - FC Schalke 04 2:0 29.01.2005


Am frühen Samstag Morgen um kurz vor sieben machten sich drei Dülmener, kurze Zeit später verstärkt durch fünf Halterner/Marler Richtung Kaiserslautern auf. Trotz Bedenkens von Zewa hieß es bereits pünktlich um sieben "Prost frisches Veltins!". Eine Stunde später erreichte man Duisburg, wo bei Burger King erst mal mit Pils und Whoppern das Frühstück eingenommen wurde. Es folgte eine unspektakuläre, ziemlich lange, aber am Rhein entlang landschaftlich schöne Zugfahrt nach Kaiserslautern, wobei mit der Dauer der Fahrt auch die Zahl der Königsblauen in der Bahn wuchs. Kurz vor Kaiserslautern gab es dann auch mehrere ordentliche Humbas in der Bahn. In Lautern mussten wir zunächst neues Bier organisieren, da sämtliche Kisten, Fässer, der Apfelkorn und unter tätiger Mithilfe von Timo sogar der Tüten-Rotwein leer waren. Das Karlsberg Urpils schmeckte zwar nicht wirklich, aber Zewa und ich hatten ja zum Glück noch etwas Jägermeister, der dann oben auf dem Gipfel des Betzenberges verköstigt wurde. Zum Spiel selbst gibt es nicht allzu viel zu sagen, die Schalker waren nicht wirklich schlechter, waren allerdings zu dumm, um Tore zu schießen. Folglich ließ sich die Niederlage nicht vermeiden, zudem nach der Auswechslung von Bordon auch die Abwehr nicht mehr so sicher stand. Leider drei verschenkte Punkte. Positiv fiel allerdings auf, dass es im Stadion neben Pils auch Weißwein aus Plastikbechern gab, was aber die gedämpfte Stimmung nicht wirklich verbesserte. Nach dem Spiel verlor sich unsere Truppe aus den Augen, am Lauterner Hauptbahnhof fanden sich aber alle wieder ein. Nur Tom und Willi blieben bis auf weiteres verschwunden und wurden erst um 2.20 Uhr wieder am Bahnhof Haltern gesichtet. Zumindest sind sie aber auch wieder heil zuhause angekommen. Wir übrigen Sechs mussten uns auf der Rückfahrt mit einer viel zu vollen Bahn, viel zu leeren Bierdosen und den üblichen Verspätungen der Bahn rumplagen. Mathias, Zewa und ich verbrachten die Zeit mit Black-Jack-Spielen, wobei Zewa meistens gewann, jedoch auch mit Fragen nach neuem Biernachschub genervt wurde. Muss man erst mal schaffen, den Zewa totzulabern... Unterhaltung gab es von einer Gruppe Königsblauer, die ein Abteil weitersaß und viele verschiedene Flippers-Lieder zum Besten gab. Sogar auf Zuruf konnten sie alle Lieder singen. War schon nicht schlecht. Erst in Köln hatten wir dann Gelegenheit, aufzutanken und etwas zu essen. Leider gab es bei Burger King keine Mantaplatte, so dass ich mir das Essen sparte und das Geld lieber in frisches Veltins investierte. Die Bahn schaffte es danach, stundenlang stumpfsinnig durch Düsseldorf zu fahren (wir waren insgesamt 5 mal am Düsseldorfer Hauptbahnhof gelandet...), so dass wir erst kurz vor eins in Essen und dann per S-Bahn um viertel nach eins in Gelsenkirchen landen konnten. Nach Sichtung der dortigen Kiosk-Situation stellten wir fest, dass alle geschlossen hatten, und nahmen deshalb noch ein Pils und einen Kümmerling im "Bummelzug" ein. Das letzte Teilstück von GE nach Dülmen bzw. Haltern überlebten wir auch noch, und natürlich wurde auch diesmal wieder traditionell bei mir zuhause ein Absacker, diesmal in Form von Mariacron und frischem Veltins, getrunken. Insgesamt eine schöne und gelungene Fahrt, die allerdings vom schlechten Ergebnis und der sehr langen Fahrtzeit etwas getrübt wurde. Der Spruch des Tages kam von einem Kollegen aus Gelsenkirchen: "Ich fahr nicht mit, Lautern ist mir zu weit. Ich fahr lieber nächste Woche nach Rostock".
Köter


Preußen Münster - FC Schalke 04 1:4 08.01.2005


Vier blaue Dülmener fahren nicht gern allein, drum lud man sich zum Auswärtsspiel zwei Halteraner ein. Der Name des Gegners - Preußen (= Borussia = dem unserer `Freunde` aus Lüdenscheid Nord) war ein gutes Zeichen für einen Auswärtssieg. Das vom Fanclub gesponserte Bier für Auswärtsfahrer war gut gekühlt, unser `Kanonenschlag- Beauftragte` Flori hatte sein "Werkzeug" dabei. Er war noch leicht angeschlagen vom Abend zuvor, aber hielt bis zu seinem Ende tapfer an der Flasche durch. So machten wir uns fröhlich und durstig per Bahn auf nach Münster, um das erste Spiel im neuen Jahr (im Meisterjahr?!) zu besuchen. Im Zug fuhren wir mit den Ultras aus GE, hatten viel Spaß obgleich die Stimmung nicht mit einem Buli-Auswärtsspiel zu vergleichen ist. Am Bahnhof stieß die Sektion Münsterland dazu, außerdem ´erwarteten´ uns viele Grüne inkl. Zivilfahrzeugen. Der !! eine !! Bus am Bahnhof wurde direkt gemieden, so dass eine lange blaue Schlange von ca. 250 Fans durch Münster zum Stadion zog, begleitet von der Polizei. So hatten wir genügend Zeit, das Veltins zu verkosten und Münsters Industriegebiet zu sehen- so schön.... Die Tankstellen auf der Route machten gute Geschäfte, sowohl vor dem Spiel als auch hinterher - (Schnaps, das war unser letztes Wort...). Die Betonschüssel war kein schöner Anblick: alt, dreckig, baufällig, kein Dach oder Rollrasen ;-) Dazu wehte ein kalter Wind, welcher Floris Cappy den ganzen Tag gut zusetzte und es mehrfach von seinem Kopf wehte...Von den offiziellen 5.900 Besuchern (auch wohl einige mehr) waren ca. 70% Blaue, was keine Überraschung darstellte. Stimmung war passend zum Spiel und dem Testcharakter, eher langweilig, ruhig, müde. Aber wir waren zufrieden beim Pils vom Fass, das Spiel geriet eher zur Nebensache. Wir gewannen standesgemäß mit 4:1, wobei unsere 1. Elf noch platt wirkte, erst der zweite Anzug den hohen Sieg herausspielte: 1:1 Ailton (21./Foulelfmeter), 1:2 Hesse (74.), 1:3 Hanke (78.), 1:4 Oude Kamphuis (85.). Vor allem Delura überzeugte mit 2 Flanken zu Toren. Auch das Debüt von Marco van Hoogdalem - gefeiert von den Fans - war positiv. Negativ zu erwähnen ist, das sowohl die 9 ausgewechselten Profis nach 60 Minuten als auch die Spieler nach Spielende nicht zu den Fans in die Kurve kamen und nur kurz zu den Fans winkten. Das ist keine gute Publicity. Die neue `Fotobeauftragte` Knüppel hatte leider keine Digicam bekommen, so dass wir nur Fotos vom Fotohandy machen konnten, um die Stimmung und unseren Zustand zu dokumentieren. Der Heimweg zurück durch Münster war langweilig, spannend war bis zum Ende nur die Frage, ob Stefan die 10er Mauer beim Pinkeln- Gehen noch brechen würde (und ob er allein den Bahnhof erreichen würde): Es wurden stolze 12 Mal an diesem Nachmittag und den Bahnhof fand er auch. Sein Bruder hingegen war nüchtern und musste uns die ganze Zeit aushalten. Zu erwähnen sei ferner der junge Preußen Fan mit Jedi-Mütze (Schlupfkaputze), der sich ganz toll im Zug mit seiner Fluppe vorkam und etwas von Scheiß Schalke vor sich hin brabbelte. Aber nachdem er sich kurz mit Stefan unterhalten und erfahren hatte, dass er sicher an der nächsten Station mit aussteigen wolle, entschied er sich für Ruhe und blieb brav sitzen. Auch der etwas dumme Mann aus der ersten Klasse, der uns kurz drauf RWE-Lieder vorsingen wollte, machte sich keine Freunde unter den Fanclubmitgliedern. Also eine Heimfahrt genau wie immer: Wir siegten, der Gegner hatte Angst und andere Fangruppen zogen im Zug vor uns den Schwanz ein (das lag aber wohl eher an dem hohen Alkoholkonsum…). Die obligatorische Siegesfeier bei Marcel mit Maria rundete so einen gelungenen Abend ab, an dessen Ende wir alle mit Stolz behaupten konnten: Mann, war ich voll!
ZEWA


Feyenoord Rotterdam vs. FC Schalke 04 2:1 01.12.2004


4 Mitglieder von `StehtAuf` nach Holland zum Uefa- Cup Gruppenspiel
Gut gelaunt und durstig warteten zwei Blaue in Dülmen auf Beagle, im Gepäck Kraftstoff für die lange Tour. Im 2. Anlauf klappte die Abfahrt in Dülmen, da unser Fahrer der irritierenden Straßenführung nicht ganz folgen konnte. Einer schnellen Anreise nach MS folgte ein ebenso langer Fußweg durch MS (Parkplatzthematik). Den Bahnhof erreichten wir irgendwann, wobei insbesondere Beagle durch Kommentare und Witze die Zeit verkürzte. Trotz widriger Umstände - neues Gleis, Unfall in Appelhülsen, 1 Stunde Verspätung in MS - ging die Tour zu den `braven` Fans von Rotterdam los: McDonalds Becher mit Bier (Flaschen- und Dosenverbot im Zug, der zum großen Ärger von den Ordnern im Zug komplett missachtet wurde. Von Seiten der Grünen gab es keine Kontrollen vor Besteigung des Zuges. Genial, genial…) waren ein sicherer Vorrat, auch da unser Fanordner Beagle sich mit Cola light begnügen musste. Die Umleitung von MS nach GE über Doofmund brachte zusätzliche Stimmung. Nachdem sich alle Schalker in GE in den Zug stürzten (Wo ist Marcel?), begann unsere Auswärtsfahrt richtig - oder? Stundenlanges Zugfahren ist schon sehr interessant...Aber: Bier hilft! Und die traumhaften Frikadellen von Theo nicht zu vergessen, die er selber,persönlich, eigenhändig und nach Geheimrezept machte und uns sehr gut schmeckten - Danke! (Nicht zu vergessen das Lob an seine Kochkünste, dass sogar von der uns begleitenden Staatsmacht kam. Respekt Beagle!). Die Ankunft an `de Kuip` hatte was von Gefängnis: 2 mehrere Meter hohe Zäune nebeneinander mit Stacheldraht, Sichtschutz von außen; Röhren aus Stahl als komplett überdachter Weg vom Gleis zum Stadion, massive Tore dazwischen - wir hofften man würde uns so schützen, oder doch Rotterdam vor uns? Der Weg führte direkt in einen ebenso sicheren Außenbereich vorm Stadion, es gab kaum Platz, verschlossene WC´s. Im Stadion dasselbe Bild: Ein Graben ums Spielfeld (Parkstadion lässt grüßen), Plexiglasscheiben zu beiden Seiten, links Block mit Polizei und mit dicken Netzen vor den Blöcken, rechts Polizei, Ordner, Sperren. De Kuip selber war recht imposant, vor allem die Akustik, da wir 2700 Schalker lauter waren als die stummen 40.000 Höllander! Von denen kam bis auf 2x Tor (ärgerlicherweise) und der Choreographie zu Beginn des Spieles nix; Rotterdamer lassen wohl lieber Taten und Fäuste sprechen... (Es gab unschöne Szene, kein Kommentar dazu. Wer nur das hören will hätte selbst vor Ort sein sollen!) Das Spiel war OK, guter Kampf. Hanke kann es halt nicht besser, was ja bekannt war. Gruppensieg verschenkt! Ergebnis und Spielverlauf sind bekannt. Nach dem Spiel ist lange vor der Abreise, da man uns nicht gehen lassen wollte, vermutlich aufgrund unserer tollen Stimmung. So durften wir ca. 1 Stunde im Block bleiben, singen und uns mit der Mannschaft auf den Auswärtssieg in Lüdenscheid freuen, wobei die Hingabe der Spieler positiv zu erwähnen sei. Die Wikinger - Polizei mit Knüppel und Schilden - warteten bereits in Hundertschaften auf uns `blaue Gefahr`, so viel Sicherheit, Absperrung etc. machte schon ein wenig Angst, aber die Abfahrt klappe reibungslos. Besonders Beagle und sein Vierkantschlüssel seinen zu erwähnen, so hatten wir ein abgeschlossenes Abteil mit unseren Sachen, dem Wein und ausreichend Liegeplätzen für den Heimweg sicher. Hindernisse wie Bombendrohungen, Zugumleitungen, 2 Stunden Verspätung in MS etc. lassen wir mal außen vor. Auch den Geruch durchschwitzter Socken von sich schlafen legenden Mitfahrern - Fanordnern z.B. - überstanden wir ohne große Schäden. Im Übrigen sind etwaige Geschichten über das Doko- Spielen auf der Rückfahrt oder besondere Techniken frei erfunden werden von 75% aller Beteiligten abgestritten. Gegen sechs waren wir alle daheim im warmen Bett, gesund und bereit für Doofmund. Glück Auf! PS: Man sollte doch die Freundin von Mike Hanke bedauern, der trifft aus kurzer Entfernung mehrfach nicht in die 7,32 Meter - wie viel Arbeit ist da wohl zu Hause im Bett nötig für ein Tor bei ihr? Übung macht den Meister... ZEWA


Bayer 03 Leverkusen – FC Schalke 04 0:3 20.11.2004


Etwas anders als sonst begann die Auswärtsfahrt nach Leverkusen an diesem kalten und feuchten Samstag Morgen: Knüppel und ich, die beiden einzigen Auswärtsfahrer aus Dülmen, holten gerade unser Asi-Ticket am Automaten, als unser Zug schon kam. 5 Minuten zu früh. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass es eigentlich eine Bahn mit 25 Minuten Verspätung war, dank – mal wieder – einem Personenschaden. Also doch alles wie gehabt. Nachdem dann in Sythen auch Flori und Krokus, die auf dem Weg nach Düsseldorf zu einer Studentendemo waren, und in Haltern unsere 6 Mitfahrer aus südlicheren Gefilden eingestiegen waren, wurde die Fahrt zunächst bis Essen feuchtfröhlich fortgesetzt. Den Unterschied zwischen den Fußballfreunden und den Demonstranten sah man auch sofort: statt Veltins oder Warsteiner tranken die Studenten Hansa und Wicküler. Da keiner von uns den Fahrplan kannte, überlegten wir in Essen erst mal, welche neue Bahn wir nehmen sollten. Wir entschieden uns für eine Bahn nach Düsseldorf, wo wir schließlich Flori und Krokus zur Demo entließen und noch eine halbe Stunde Wartezeit bis zur Bahn nach Leverkusen hatten. Positiv fiel in Düsseldorf der Supermarkt im Bahnhof mit günstigen Preisen für Jägermeister auf. Negativ war die Orientierungslosigkeit der nicht ganz nüchternen Demo-Studenten, die immerhin drei mal durch den ganzen Bahnhof an uns vorbeiliefen, ohne zu wissen wo sie hinwollten... Ein Heimspiel von Fortuna gab es auch nicht, dafür aber einen Flohmarkt. Als dann unsere Bahn nach Leverkusen kam, wurde es richtig gemütlich, denn der Zug war bereits vollgestopft mit Blau-weißen aus GE, so dass die altbekannte Straßenbahn-Atmosphäre aufkam. In Leverkusen gab es dann wieder einen gemütlich Fußweg zum Stadion. Auch in der Pillendose war es dank der Heizstrahler recht gemütlich, zusätzlich gewärmt wurden wir, nach mäßigen ersten 20 Minuten, durch eine sehr gute Leistung unserer Mannschaft und einen verdienten 3:0-Sieg. Der Rückweg mit dem Entlastungszug direkt nach Gelsenkirchen verlief wenig spektakulär, was auch an Ermangelung von Auftank-Möglichkeiten lag. Nachdem wir in Gelsenkirchen unsere Flüssignahrung-Vorräte aufgefüllt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Haltern, wo wir in der Stadtschänke noch Stefan trafen und den Abend mit Billard, Darten und Kaltgetränken gemütlich ausklingen ließen. Sogar Flori und Krokus fanden noch recht voll den Weg aus Düsseldorf zur Stadtschänke. Vom Rückweg nach Dülmen und den letzten Getränkeaufnahmen bei mir zuhause ist allerdings nicht mehr viel überliefert...


Hamburg - Schalke   1:2  Sonntag, 07.Oktober 2004


Da aufgrund unserer UEFA-Cuppräsenz das Spiel bei den Hanseaten (notgedrungen) auf einen Sonntag gelegt wurde, tat sich im Vorfeld des Spiels die Frage nach der Anreise auf. Das Wochenendticket fiel von vornherein aus (keine Rückfahrmöglichkeit). Auch die Alternative mit dem ICE war schnell aus Kostengründen ad acta gelegt. Es musste also nach langem mal wieder auf ein vierrädriges Straßenfahrzeug zurückgegriffen werden. Treffen war in Dülmen um halb zwölf bei Knüppel und Rainer in der Bude. Nach dem ich mich mit einem gehörigen Unwohlsein zum Treffpunkt gequält und unterwegs noch Marcel aufgelesen hatte, fanden wir einen sehr "motivierten" Rainer vor. Das zeigte sich daran, dass er auf dem Weg zum Real-Parkplatz, von wo die Halterner zu uns stoßen sollten, eine Pulle Martini fast im Alleingang entleerte. Nicht schlecht. Um meine stärker werdende Magenverstimmung zu bekämpfen griff ich auf bewährtes (Magentabletten und Kümmerling) zurück, was aber auch keinen nennenswerten Erfolg verzeichnete. So bestiegen wir um ca. 12:30 die beiden Autos. Anzumerken sei noch, dass Marcel und Rainer sich in den Fond von Renes zweitürigen Polo quetschen mussten, Knüppel und ich hatten hingegen Platz in Beagles Schleuder gefunden (Leider hatte diese keinen funktionstüchtigen CD-Player an Bord im Gegensatz zum Polo - dafür aber ein für meinen Magen notwendiges Fenster zum öffnen…). Die doch sehr lustige Autofahrt hatte nur den Nachteil, dass alle 30 Minuten der Wagen hinter uns (der Polo) mit Lichtzeichen zu verstehen gab, den nächsten Rastplatz wegen dringender (Blasen)inkontinenz anzufahren. Dort ergab sich dann ein herrliches Bild. Rainer versuchte mit schon offener Hose (und auch schon gut angeheitert) aus dem Polo zu kriechen und zum Busch zu flitzen. Dort verweilte er eine gute Weile um sichtlich zufrieden wiederzukehren. Wenn's mal wieder länger dauert… Wir waren auch pünktlich an dem von Beagles Routenplaner ausgedruckten Ziel, nur fanden wir (durch Nachfragen einer Autofahrerin) schnell heraus, dass wir total falsch waren. Noch mal Dank an den Falk-Routenplaner für diesen tollen Ausdruck. Diese "Fehlfahrt" und der dazu kommende stauähnliche Stop-and-Go-Verkehr vor dem Elbtunnel sorgten dafür, dass wir zwar pünktlich am Stadion waren. Nur leider saßen wir alle in den Autos und versuchten durch das völlig zusammengebrochene Straßensystem dem bescheuerten Parkleitsystem zu folgen um überhaupt einen Parkplatz zu finden. Es hatte allerdings einen großen Vorteil, dass wir nur sehr langsam vorwärts kamen. Sonst hätten alle Beteiligten verpasst, wie Beagle mitten auf der A 7 kurz vorm Tunnel aus dem Auto sprang und an die Leitplanke pinkelte. Muss man gesehen haben. Sein Glück, dass der Stau nicht in der Zeit vorüberging… Nach dem wir endlich unseren Parkplatz erreicht hatten und der noch erstaunlich nahe am Stadion lag, beeilten wir uns, zumindest etwas von der ersten Hälfte zu sehen. Mit Ankunft auf unseren Plätzen in der 35. Minute gelang dies auch. Da wir in der ersten Halbzeit auch wohl nichts Gravierendes verpasst hatten, gingen wir nach einer kurzen "Nahrungspause" (es gibt wieder Vol im Volksparkstadion!) gestärkt auf unsere Plätze zurück. Weil das Spiel weiter vor sich hinplätscherte und auch die Hanseaten kurz darauf das Führungstor erzielten, dachten wir schon, dass der Sonntagsausflug umsonst gewesen sein könnte und unsere Siegesserie reißen könnte. Aber weit gefehlt. Zwei Tore innerhalb drei Minuten. Das Spiel umgebogen. Den Dreier eingefahren. Den Sonntag gerettet. Und dieser Erfolg ist meiner Meinung nach drei Spielern zuzuschreiben: Varela, Lincoln und Hanke. Nach einigen Jubelarien gingen Beagle und ich (unsere Sitzplätze lagen etwas abseits der anderen) zum Rest der Truppe zurück um glücklich zu feiern. Dieses Feiern nahm unten im Stadion karnevalgleiche Züge an. Es begann mit einer Raupe auf Knien, dann wurde mit einem Hüpfkreisel weiter gesungen und zum Schluss folgte die Polonaise. Einfach nur schön. An diese Bilder und Eindrücke könnte ich mich jede Woche gewöhnen. Nachdem die Mannschaft wieder aus der Kabine zur Kurve gekommen war, um mit uns die Welle zu machen, verließen wir das Stadion. Die Rückfahrt ging relativ unstrapaziös von statten, mal abgesehen von den überfüllten Straßen zum Autobahnaufbringer. Unterbrochen von einigen Pinkelpausen und einer längeren Rast, in der die Vorzüge der westfälischen Currywurst gewürdigt wurden (wer verkauft bei uns schon eine warme, dicke Fleischwurst, die ungeschnitten ist, mit etwas Soße drüber als Currywurst??) und einem ausführlichen "Auftanken" an einer Tankstelle (man muss nur verhandeln, es gibt überall Rabatte…) kamen wir wohlbehalten nach Dülmen zurück. Natürlich kam unser Auto aufgrund der fehlenden Musik in den Genuss von Knüppel's und meinen Gesangeskünsten, die von Schlagern, Kassierern bis hin zu Weihnachtsliedern alles zu bieten hatten. Im anderen Wagen fand dafür auf der Rückfahrt ein "Giftgasanschlag" statt, der nur durch ein beherztes herunterkurbeln der Fenster keine bleibenden Schäden verursachte. Auch wurden von Timo eine Stunde lang stumpfsinnige Witze zum Besten gegeben, was wohl auch am "Auftanken" lag… Danke noch mal an die sehr zuverlässigen und guten Fahrer. Flori


Wolfsburg - Schalke   1:1  22.Mai.2004


Der Spielplan hatte uns am letzten Spieltag mal wieder ein Auswärtsspiel beschert. Diesmal sollte Wolfsburg unser Ziel sein. Da schon seit längerer Zeit keine Mottofahrt mehr gemacht worden ist, wurde ich mit Marcel beauftragt, uns was interessantes und unterhaltsames auszudenken. Unter dem Banner von "Ab in den Norden - dem Eimer hinterher" starteten dann um 8 Uhr morgens 15 Fan-Club-Mitglieder in nördlicher Richtung. Das Wochenendticket wurde wieder einmal als Fahrkarte gewählt und so stand uns eine ca. fünfstündige Fahrt bevor. Mit Utensilien wie Eimer, Strohhut, Bastrock, Luftmatratze und Schwimmreifen ausgestattet enterten wir in Dülmen den Zug auf der Suche nach den Freunden aus Haltern. In Münster am Bahnhof wurde dann, nachdem das Gleis als Arena herhalten musste ("Wo ist der Wasserball?"), auch schnell das ganze "Ausmaß" der Fahrt sichtbar: neben diversen Litern Bier und Mischgetränken fanden sich mehrere Pullen Weinbrand, eine Flasche Tequila, zwei Rumflaschen sowie 15 Liter Sangria in dem "Überlebenspack". Der Getränkehandel in Dülmen dürfte wieder angekurbelt worden sein. Als Ergebnis der Hinfahrt bleibt zu berichten, dass der Getränkevorrat merklich schrumpfte. Weiter wurde im zweiten Zug sofort unser Plakat verloren ("Lass es uns mal aus dem offenen Fenster halten..."), es wurde einigen Punks der Vorzug von Veltins gegenüber Schlosspils erläutert, bei einigen älteren Fahrgästen hatte man den Versuch gewagt, ihnen Sangria aus der Gießkanne zu offerieren und unser ältester Mitfahrer versuchte das Flirtverhalten weiblicher Fahrgäste zu erkunden ("Was macht der Koffer hier auf meinem Sitz? Oh, das ist Ihrer..."). Die Baströckchen verloren merklich an Bast und ein Großteil der Mitfahrer zusehends die offensichtliche Nüchternheit. Anders ist es nicht zu erklären, dass auf der Bahnhofstreppe in Wolfsburg ein Mitglied plötzlich den Halt verlor und unfreiwillig sechs Stufen auf einmal nahm... Da wir schon recht früh am Stadion ankamen, war für einige Mitglieder erst einmal ein Nickerchen angesagt. Nachdem wir unser "Gepäck" an einem eigens dafür aufgestellten Container abgegeben hatten (war eine sehr lobenswerte Sache, da wir so unsere Utensilien nicht alle einfach wegschmeißen mussten und auch nicht vollgepackt ins Stadion brauchten. Für zwei Euro auch noch erschwinglich. Bitte Nachahmen!), legten wir uns am nahe gelegten Flussufer schlafen. Ein Nickerchen bewirkt manchmal wunder. So konnten Beagle und ich uns, wenn auch recht schwerfällig, nach dem Schlaf auch Richtung Stadion bewegen. Im Stehbereich trafen wir dann den Rest wieder. Nach einem mehr oder weniger durchschnittlichen Spiel (von dem ich nicht viel weiß, da ich mit dem Rücken zum Spielfeld saß) und einem eher mittelmäßigen als guten Support, ging es aus dem Stadion. Vor diesem wurde sich wieder für die Rückfahrt gesammelt. So erfuhren wir auch, dass ein Mitglied die Treppe im Oberrang auch nicht mehr so ganz gesehen haben soll... Als Carmen und Markus, die mit dem Auto angereist waren, unsere Getränkevorräte aufgestockt hatten, lief unser Trupp wieder Richtung Bahnhof. Auch die Rückfahrt war insgesamt sehr kurzweilig und mindestens ebenso unterhaltsam. In Hannover wurde Manni recht "auffällig", nachdem die Grünen ihn ohne ersichtlichen Grund ermahnten, er solle nicht mit Gegenständen werfen ("mir ist der Hamburger runtergefallen...") und Knüppel fand einen Pflasterstein, der am folgenden morgen für einen Meteorit gehalten wurde ("Was macht der Meteorit in unserer Kühltasche?"). Des weiteren folgten noch ein umgekippter Eimer Sangria, der das Zugabteil etwas verklebte und (fast) alle Mitreisenden veranlasste, das Abteil zu wechseln, der Versuch, ob Orangensaft als Haargel zu gebrauchen ist und eine deftige Orangenschlacht, in der Markus K. den Sieg nur durch "unlautere Mittel" erringen konnte. Nicht zu vergessen ist der Forscherdrang von Manni, der das Balzverhalten "geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit" erforschte, was zum größten Teil doch sehr viel Erheiterung hervorrief. Auch die Liegequalitäten einer Kinderluftmatratze in Zügen wurden ausführlich erforscht. Gegen Mitternacht kamen wir Dülmener dann recht voll, aber auch glücklich über diese gelungene Fahrt, am Bahnhof an und machten uns auf den Weg einen Absacker bei Marcel zu vertilgen... Flori Pogen nach Bielefeld

Chronologie einer Auswärtsfahrt Früh in Haltern losgefahren - die Köter und den Ultras-Mob im Central getroffen - in Essen die RB gestürmt - nur Stehplätze - ab Doofmund frische Luft im Zug - Köter kümmert sich immer um ältere Damen - nach ekligem Fastfood und ner guten Humba zum Stadion - Belehrung durch einen Alt-Hool (Bj. 27 oder so, 1 Zahn, früher war alles besser) - schlechtes Spiel trotzdem gute Stimmung (wo waren eigentlich die Bielefelder?) - Was war mit der Choreo eines großen Limo-Herstellers? - meinen die etwa mit BI ihre sexuellen Neigungen? - nach Hause - trinken bis der Arzt kommt - und dann wie immer der Tag danach. Beagle
 
 
 
 
 
 
     

 

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